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https://queer.de/?6742
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- 12. April 2007 1 Min.
Wien (queer.de) - Die Tageszeitung "Der Standard" hat Auszüge aus Protokollen veröffentlicht, die aufzeigen, mit welchen Begründungen Asylanträge von Schwulen in Österreich abgelehnt werden. So erhielt ein Inder kein Asyl in der Alpenrepublik, weil der verantwortliche Beamte notieren ließ, dass in Indien Homosexualität nicht illegal sei. In Wirklichkeit kann dort seit 1860 Homo-Sex mit Freiheitsstrafe geahndet werden; das Höchststrafmaß ist lebenslänglich. Einem anderen Asylbewerber wurde zum Verhängnis, dass Österreich selbst zu konservativ Schwulen gegenüber ist: Er wurde darauf hingewiesen, dass "die freie Auslebung von Homosexualität auch in Österreich noch nicht überall und jederzeit möglich ist": Sein Asylantrag wurde abgelehnt. (dk)














