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Pfaffenhofen (queer.de) - Seit Ende letzten Jahres wirbt die Männerpartei um neue Mitglieder. Die in Pfaffenhofen gegründete Partei ist bereits in fünf Bundesländern vertreten und will bei den kommenden Landtags- und Bundestagswahlen antreten. "Die Abwertung und Verunglimpfung des Mannes ist doch typisch für unsere radikal feminisierte Gesellschaft", begründete Parteichef Peter Eisner sein Engagement in der "Märkischen Allgemeinen". Hauptanliegen sei die Abschaffung des Scheidungsrechts, das Frauen bevorzuge. Jungs würden zudem schon in der Schule systematisch den Mädchen gegenüber benachteiligt werden; das wollen die bislang rund 70 Mitglieder – unter ihnen nach Angaben von Eisner auch vier Frauen – ändern. Der Vorsitzende stellte aber auch klar, dass der Männerbund kein Datingservice für Schwule sein soll und auch kein Stammtisch-Lästerclub gegen Frauen: "Wir sind nicht schwul und wir haben auch nichts gegen Frauen", erklärte Eisner. "Anders als die etablierten Parteien sind wir für die absolute Gleichberechtigung von Mann und Frau." Neben den Anliegen von geschiedenen Vätern setzt sich die Partei auch für den Wehrdienst für Frauen, wirtschaftsliberale Reformen sowie ein Ende der GEZ-Gebühren ein. (dk)



15 Kommentare

#1 StephenAnonym
  • 16.04.2007, 16:26h
  • Ja genau und schafft das Wahlrecht für Frauen wieder ab....Al Bundy lässt grüssen....*lach*

    Naja aber mal im Ernst, das Scheidungsrecht, besonders in Bezug auf Unterhaltszahlung und Sorgerecht , könnte schon ein wenig mehr Gleichstellung vertragen.

    Bei dem Vaterschaftstest soll es ja anscheinend Überlegungen geben, gehört habe ich allerdings in der Beziehung nichts mehr. Wie so immer in der deutschen Politik: Diskussion anfangen, Thema totreden und danach totschweigen. Oder es befindet sich gerade in den Mühlen der Justiz und Verwaltung, dann kanns dauern....
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#2 DannyAnonym
#3 tuxAnonym
  • 16.04.2007, 17:17h
  • @danny: Wirklich? Es gibt auch eine Piratenpartei, eine Rentnerpartei und eine PARTEI......

    Nur wurden die nicht in bayern gegründet.
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#4 cole12Anonym
  • 16.04.2007, 18:15h
  • Ich wußte doch, dass nach Eva Herman noch was kommen mußte.

    Liebe Bayern,

    auch wenn es Euer Papa Ratzi vehement leugnet, aber wir leben im 21. Jahrhundert. Wenn's klemmt macht halt die Lederhose auf, dann klappt's auch mit dem Denken.
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#5 bastianAnonym
  • 16.04.2007, 19:09h
  • Huch, welch östlicher Gegenwind voller Neid und Missgunst bläst uns Bayern denn hier wieder entgegen........

    Männerpartei - grotesk!! Braucht kein Mensch. Punkt. Und ich bin Bayer aus Leidenschaft und sogar stolz drauf! (das musste nun mal raus *lol)
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#6 EunousAnonym
  • 16.04.2007, 19:19h
  • Werde ich sofort wählen!!! Sofern sie auch nicht-religiös, wirtschaftsliberal, rechtsliberal und ausländerfreundlich (Türkei und Russland ausgenommen) sind..
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#7 antosAnonym
  • 16.04.2007, 20:35h
  • @ cole12

    Obacht, nicht unbedacht urteilen! Jubiliert , jauchzt und frohlockt doch der Kölner EXPRESS heute, an diesem Freudentag, an dem Herrn Ratzinger (80) u.a. eine überdimensionale Schokotorte, ungezählte Flaschen Bier, eine riesige Grußkarte (Bonner!) sowie weitere Liebesgrüße aus deutschen Landen überreicht worden sind, dass:

    "Der Papst bezeichnete sich selbst auf der Loggia von St. Peter am 19. April 2005, als das Ergebnis des Konklaves bekannt gegeben wurde, als einfacher und demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn. Sein Dienst hat ihn Jesus Christus ähnlich gemacht."

    Machen wir dem das doch erst mal nach!
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#8 blumen-freundAnonym
  • 16.04.2007, 21:07h
  • was für ein quatsch, als allererstes im voraus zu betonen, dass man nicht schwul sei.

    außerdem, warum sollten ausgerechnet schwule gegen den feminismus sein?

    das ganze ist sowas von absurd und riecht extrem muffig.
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#9 hwAnonym
#10 cole12Anonym
  • 16.04.2007, 23:35h
  • @ antos

    Du hast nichts gesagt, was mich annähernd widerlegt. Als so viele in einmütigem Chor schrien: Wir sind Papst! habe ich gesagt:"Ihr vielleicht, ich nicht!" Nur weil jetzt alle nach Rom pilgern, um ihm zu huldigen und alle auf Knien rutschen, stimme ich auch in diesen Chor nicht ein.

    Dieser Papst hat nichts getan, was mich von ihm überzeugt. Es gibt weiterhin eine Ablehnung von Kondomen und die Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen ist nach wie vor kein Thema in der katholischen Kirche. Im Gegenteil überall wo sich Reformen abzeichnen, werden die im Keim erstickt und der Politik werden Steine in den Weg gelegt. Ratzinger ist immer noch ein Hardliner, auch wenn er in Interviews und bei öffentlichen Auftritten ein warmherziger, netter alter Mann zu sein scheint. Es tut mir leid, aber ich konnte Ratzinger als Chef der Nachfolgebehörde der Inquisition (kein Scherz) nix abgewinnen und das hat sich auch jetzt nicht geändert, wo er Papst ist.
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