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- 18. April 2007 1 Min.
Bagdad (queer.de) - Die irakische Regierung dementiert Angaben von Homo-Gruppen, nach denen Schwule in Bagdad systematisch verfolgt und exekutiert werden. "Alle Iraker können Opfer von Gewalt werden", so Hussein Jaboury, ein Sprecher des Innenministeriums. "Wir können keine spezielle Gruppe beschützen, denn die Situation ist ernst für alle. Wir können auch nicht bestätigen, dass Menschen dafür angegriffen werden, dass sie schwul oder lesbisch sind." Das Ministerium reagierte damit auf Anschuldigungen der Rainbow for Life Organisation (RLO), einer Bagdader Homo-Gruppe. "In den vergangenen drei Monaten haben wir Berichte von über 30 Schwulen erhalten, die wegen ihrer sexuellen Ausrichtung exekutiert worden sind", so Mustafa Salim, Sprecher der RLO. "Die Körper weisen Spuren von Folter auf, viele sind verstümmelt. Manchmal gibt es Anzeichen von Vergewaltigungen". Nahe den Körpern hätten Zettel gelegen, die das selbe Schicksal allen Muslimen androhten, die sich unislamisch verhielten. Bereits seit längerem gibt es Berichte von "sexuellen Säuberungen" im Irak (queer.de berichtete). Radikale schiitische Milizen würden gezielt Schwule töten, berichten Exil-Iraker. (dk)















Der Irak stellt demnach fest, daß es falsch ist, Homosexuelle zu foltern und zu exekutieren.
Daß es trotzdem weiter so abläuft macht's nicht besser, aber es ist doch schon mal ein Anfang, daß der Irak es offiziell ablehnt.
Andere religiös fundamentalistische Staaten sind ja meistens noch stolz auf sowas und stellen Hinrichtungen und Misshandlungen als eine Art "Reaktion der anständigen Bürger" hin....