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- 23. April 2007 1 Min.
Jerusalem (queer.de) - Am Freitag ist eine Bombe nahe der geplanten Route des diesjährigen CSD explodiert. Ein Arbeiter wurde dabei verletzt, als er mit dem Traktor über den Sprengsatz gefahren ist. Nach Angaben von Haaretz verdächtigt die Polizei ultraorthodoxe Juden als Urheber, um so gegen den CSD zu protestieren. Nahe der Explosion wurden homophobe Flugblätter gefunden. Die CSD-Organisatoren wollen trotzdem, dass die Parade wie geplant am 21. Juni stattfindet. "Moralisch zu verurteilender religiöser Wahn wird uns nicht davon abhalten, für die Redefreiheit und gleiche Bürgerrechte zu kämpfen", so Noa Sattah von der Homo-Gruppe Jerusalem Open House. Im letzten Jahr musste die CSD-Parade abgesagt werden, nachdem sich gewaltbereite religiöse Fanatiker tagelang gegen die Veranstaltung protestiert haben (queer.de berichtete). Statt dessen fand eine Demonstration in einem gesicherten Stadion statt (queer.de berichtete). Israel ist das einzige Land in der Region, das Schwule und Lesben nicht verfolgt. (dk)














