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Trenton (queer.de) - Die Ex-Ehefrau des schwulen Ex-Gouverneurs von New Jersey enthüllt in ihrer Autobiografie Einzelheiten über das Privatleben, die jetzt erstmals ans Tageslicht kommen. James McGreevey ist vor rund drei Jahren vom Amt des Gouverneurs zurückgetreten, nachdem er sich als schwul outete (queer.de berichtete).

McGreevey hatte daraufhin in seinem Buch "The Confession" ("Die Beichte" oder "Das Geständnis") über die Affäre mit seinem Ex-Berater berichtet. Am 1. Mai bringt Dina McGreevey ihr 290-seitiges Buch "Silent Partner: A Memoir of My Marriage" ("Stiller Partner: Memoiren meiner Ehe") auf den Markt. Wie die "New York Daily News" berichtet, beschwert sich die verlassene Ehefrau darüber, dass ihr Ex-Mann sich nicht wirklich bei ihr entschuldigte und sagte, sie solle sich nicht so haben: "Du musst heute Jackie Kennedy sein", soll er ihr gesagt haben. Dina war präsent, als ihr Ehemann auf Presekonferenzen verkündete: "Ich bin ein schwuler Amerikaner". Außerdem soll er ihr nach seinem Coming-out gesagt haben, sie solle so schnell wie möglich aus der Gouverneurs-Villa ausziehen, sonst würde sie sich wie "weißes Gesindel aus dem Wohnwagenpark" verhalten.

In einem Interview sagte der Ex-Gouverneur dagegen, seine Frau habe von Anfang an über seine Homosexualität Bescheid gewusst. Sie habe es aber ignoriert. "In ihrem Buch will sie die Geschichte sicher ändern und behaupten, ich wäre bisexuell. Das ist Homophobie in ihrer schlimmsten Form", so der 49-Jährige.

Das Paar befindet sich gerade in einem gehässig geführten Kampf um das Sorgerecht ihrer Tochter Jacqueline. (dk)



#1 SaschaAnonym
  • 24.04.2007, 12:37h
  • Immerhin steht er jetzt offen und selbstbewusst zu seiner homosexuellen Identität.

    Zudem hat er mit seiner Aussage zur Homophobie voll ins Schwarze getroffen!

    Respekt!
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#2 tobi85Anonym
  • 25.04.2007, 00:35h
  • homophobie in ihrer schlimmsten form?
    ja klar was könnte gemeiner sein als die unterstellung der exfrau ihm habe der sex mit ihr gefallen ....
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#3 SaschaAnonym
  • 26.04.2007, 14:49h
  • @tobi85:

    Du hast offenbar den Inhalt dieser Aussage nicht ganz verstanden.

    Es ist in der Tat eine der schlimmsten (und in der Gesellschaft sehr weit verbreiteten)Formen der Homophobie, einem homosexuellen Mann zu unterstellen, dass er in Wahrheit nur ein nicht bekehrter Hetero sei oder im Zweifelsfall doch auf Weiber und Röckchen abfahre, nach dem Motto: "Die Richtige ist eben noch nicht gekommen."

    Dies ist eine grundlegende und totale Verkennung und Verachtung der homosexuellen Identität, und es ist sowohl erfreulich als auch dringend notwendig, dass das mal jemand so deutlich sagt!
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#4 tobi85Anonym
  • 12.06.2007, 17:23h
  • wenn irgendwer behauptet alle schwule seien verkappte heten wäre das diskriminierung... aber wenn die frau die jahre lang mit dem kerl geschlafen hat behauptet er sei bisexuell hat das durchaus seine berechtigung und ist bei weitem net die schlimmste form von diskriminierung... dabei spielt es überhaupt keine rolle welche sexuelle ausrichtung der gute mann hat entscheident is die kränkung der gattin und der fakt dass die beiden den beischlaf vollzogen... is dir jemals der gedanke gekommen es könne andere meinungen geben als deine eigene und diese hätten auch ihre begründung und berechtigung
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