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- 26. April 2007 1 Min.
Kischinau (queer.de) - Zum dritten Mal in Folge hat die Stadtverwaltung der moldawischen Hauptstadt Kischinau eine CSD-Parade verboten. Eine solche Veranstaltung sei eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und verletze außerdem die christlichen Werte der Republik Moldau. Aktivisten wollen trotzdem morgen auf die Straßen gehen, wie die Homo-Gruppe GenderDoc-M bekannt gab. "Wir können die Schmähung unserer Würde, unseres Selbstrespekts und unseres Glaubens an Menschenrechte nicht länger ertragen", schreibt GenderDoc-M-Chef Boris Balanetkii. "Darum wollen wir mit Besen demonstrieren, um Homophobie aus unseren Land zu 'fegen'".
Homogruppe bittet um Hilfe aus dem Ausland – Demo in Wien
GenderDoc-M fordert Aktivisten aus dem Ausland auf, morgen vor den jeweiligen moldawischen Botschaften zu demonstrieren. Die Wiener Homosexuelle Initiative (HOSI) und "Grüne andersrum" rufen daher gemeinsam zu einer Kundgebung vor der Botschaft Moldawiens in der österreichischen Hauptstadt auf. Diese findet zeitgleich mit der nicht genehmigten Parade in Kischinau statt (Ort: Botschaft der Republik Moldau, Löwengasse 47a, Wien 3, 15 Uhr). Auch in London ist eine Protestaktion geplant.
Kritik aus dem EU-Parlament
Die schwedische EU-Abgeordnete Maria Carlshamre (Liberale Partei) hat Moldawien wegen des CSD-Verbots scharf kritisiert: "Ich verurteilte diese Verletzung des grundlegenden Menschenrechts der freien Versammlung. Mit Entscheidungen wie dieser entfernen sich die moldawischen Behörden vom Rest Europas." (dk)















Und naja, teilweise Ukrainischer Einfluss und teilweise Rumänischer Einfluss.
Bis vor wenigen Jahren war ja in Rumänien Schwulsein noch Illegal. Wie siehts da eigentlich heute aus??
Achso, rein wirtschaftlich gesehen: Gutes Land, da schuften die Leute für niedrigstlöhne, ähnlich wie in Rumänien, wo schon Continental vertreten ist...
de.wikipedia.org/wiki/Moldawien