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Köln (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband will eine Kampagne starten, die zum Ziel hat, den Schutz von sexueller Orientierung im Grundgesetz zu verankern. Das hat der LSVD auf nach Angaben des "Kölner Stadtanzeigers" bei seinem Verbandstag in Köln beschlossen, an dem am Wochenende rund 100 Aktive teilnahmen. Demnach soll in Artikel 3 ("Gleichheit vor dem Gesetz") neben Merkmalen wie Rasse und Geschlecht auch Homosexualität aufgenommen werden. (dk)



18 Kommentare

#1 DavidAnonym
  • 30.04.2007, 12:42h
  • Wäre es nicht sinnvoller, die Forderung weniger BILD-reisserisch zu formulieren?
    Klar, es geht um die "sexuelle Orientierung", aber warum formuliert man das denn nicht genauso?
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#2 gerdAnonym
  • 30.04.2007, 12:52h
  • Eine sehr gute Resolution und Kampagne, die dort vom LSVD gestartet wird.

    Es wird dringend Zeit, dass endlich Artikel 3 Grundgesetz um das Merkmal sexuelle Identität ergänzt wird.

    Einige Bundesländer, wie Thüringen, Bremen, Berlin oder Brandenburg, haben dies bereits in ihren Landesverfassungen.

    Es wäre sehr schön, wenn dies auch endlich im Grundgesetz eingefügt wird.
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#3 BebeAnonym
#4 PrinzesschenAnonym
  • 30.04.2007, 14:19h
  • @David: Ich habe auf queer.de schon üblere journalistische Schandtaten gesehen. "Homos ins Grundgesetz" ist eine gute Überschrift. Steht alles drin, was man wissen muss, um in den Artikel einzusteigen, ist schön knackig, groovt. Praktischerweise ist "Homos" ein Reizwort: Die Geneigten interessiert es, die Gegner provoziert es, Bingo: Schon hast du beide Lesergruppen drin im Artikel. "Sexuelle Orientierung ins Grundgesetz" wäre genauer, aber mein Mentor pflegte bei solchen Überschriften zu sagen: "Da schlafen einem ja beim Lesen die Füße ein". Und weder mein Mentor noch ich haben jemals beim Boulevard gearbeitet.
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#5 FloAnonym
  • 30.04.2007, 15:00h
  • Das ist längst überfällig!!

    Es ist ein Skandal, dass homo-, bi- und transsexuelle Männer und Frauen die einzige Bevölkerungsgruppe in Deutschland sind, die schon ganz offiziell per Grundgesetz nicht gleichgestellt sind!
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#6 SaschaAnonym
  • 30.04.2007, 15:35h
  • Die erste sinnvolle Initiative des LSVD seit langem!

    Allerdings muss dies dann auch zu weiteren expliziten gesetzgeberischen Maßnahmen mit harten Strafen gegen die Diskriminierung und Verunglimpfung von Homosexuellen im Alltag führen, wie sie in anderen Ländern bereits selbstverständlich sind (siehe Stichwort "Hassverbrechen").

    Letztlich kommt es neben der formaljuristischen Ebene noch sehr viel mehr auf die Ebene der Erziehung und Bildung (auch hier gibt es extrem positive Beispiele aus anderen Ländern) einschließlich einer angemessenen Repräsentation von Homosexuellen in den Massenmedien an.

    Hierzu hört man vom LSVD weiterhin sehr wenig bis gar nichts.
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#7 LoeweBoy1987Anonym
  • 30.04.2007, 16:39h
  • @ Sascha
    Klar ist es eine Sehr sinvolle initiative. Dennoch wird das ein harter Brocken sein, den wir in Angriff nehmen.
    Da wird es mehr als nur ein Paar dicke Bretter zu bohren geben. Klar sind uns die Bestrafungen ebenfalls noch zu Milde, die mit Hassverbrechen zu tun haben. Es gilt generell noch viel zu tun und wir sind noch längst nicht am Ende.

    An Erziehung und Bildung sind wir ebenfalls dran. Doch selbst hier haben wir heftigen Widerstand, von ganz bestimmten Parteien.

    Auch den Medien muss irgendwann klar gemacht werden, dass sie aufhören sollen Homosexuelle zu verunglimpfen.

    Aber unsere Arbeit wird immer mehr und Besser und so langsam aber sicher gehen wir in richtung Höhepunkt vor. Einer der Höhepunkte ist u.a. das die sexuelle Orientierung im Grundgesetz verankert werden soll. Doch dieser Weg scheint meiner Meinung nach lange, steinig und schwer zu sein. Aber mal schauen, was der LSVD daraus macht.
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#8 thomas,kölnAnonym
  • 30.04.2007, 17:03h
  • Ein Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuelle Orientierung in Art. 3 GG aufzunehmen ist schon lange überfällig. - Es ist an der Zeit hier etwas zu machen!
    ABER:
    Ich habe aber starke Bedenken, wenn ich sehe wie unsere Verfassung langsam immer enger gestrickt wird. Eine Verfassung soll den Rahmen vorgeben. Die Ausgestaltung dieser Vorgaben aber muss untergeordneten Gesetzen vorbehalten bleiben. Es zeigt sich immer wieder, dass die beständigsten demokratischen Verfassungen diejenigen sind, welche sich auf das Nötigste beschränken.
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#9 hwAnonym
  • 30.04.2007, 17:28h
  • @ thomas, köln

    meinst du die richtersprüche oder die
    artikel des gg ?
    falls deutschland mal eine verfassung hat,
    gab´s ja letztens im bundestag schon das
    transparent, welches bemerkte:

    " die wünsche der wirtschaft sind unanstastbar"

    und dazu noch ein bißchen lametta ?
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#10 StefanAnonym