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- 30. April 2007 1 Min.
New York (queer.de) - HIV-Positive, in deren Leben Religion eine wichtige Rolle spielt, haben weniger riskanten Sex als andere Positive. Das ist das Ergebnis einer Studie der amerikanischen Rand Corporation. Über 1.400 repräsentativ ausgewählte Positive wurden darin befragt, wie wichtig Religion in ihrem Leben ist. Gläubige Katholiken und Evangelikale hatten demnach weniger Sex als gemäßigte protestantische Christen oder nichtreligiöse Menschen, benutzten aber bei sexuellen Aktivitäten eher Kondome. "Katholiken folgen eher ihrem Gewissen als moralische Instanz als den Aussagen des Papstes zu Kondomen", heißt es in der Studie. Nach Angaben des Verhaltsforschers David Kanouse seien moralische Ansichten und die Mitgliedschaft in einer Kirche wichtige Faktoren, wenn es um safen Sex geht: "Moralische Ansichten können zu Altruismus führen und zu dem Verlangen, dass man mit Sicherheit niemanden mit HIV infizieren möchte", so Kabouse. "Diese Gefühle anzusprechen kann eine Komponente in der HIV-Prävention sein." Die Studie wird im Journal of Sex Research veröffentlicht. (dk)













