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Frankfurt (queer.de) - Der wegen eines Gayromeo-Profils gefeuerte Mitarbeiter wird vom katholischen Kolpingwerk wieder eingestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur epd. Erst vor zwei Wochen hatte das Frankfurter Arbeitsgericht entschieden, dass die kirchliche Einrichtung den 53-jährigen Pädagogen, der ein Jugendwohnhaus leitete, zu unrecht gefeuert hat (queer.de berichtete). Das Kolpingwerk beugt sich damit dem Urteil und will nicht in Berufung gehen. Der Rechtsanwalt des Mitarbeiters erklärte, sein Mandant wolle wieder an seine alte Arbeitsstelle zurückkehren.

Der katholische Sozialverband hat Anfang Oktober letzten Jahres dem Pädagogen gekündigt, weil eine Kollegin ein schwules Chatprofil von ihm entdeckt hatte. Der Diözesanvorsitzende rechtfertigte die Entscheidung damit, dass die Jugendlichen im Wohnhaus geschützt werden müssten und dass ein offen schwuler Kollege erpressbar sei (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

11 Kommentare

#1 seb1983
#2 pflanzen-freundAnonym
  • 03.05.2007, 12:34h
  • vielleicht sind die jugendlichen durch den schwulen wohnheim-betreuer nun mehr geschützt denn je.
    er kann ihnen mal (im gegensatz zur katholischen elite) erzählen, wie man sich wirklich ausreichend "schützt".
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#3 Thom_ass1973
  • 03.05.2007, 15:15h
  • Tjaa da gibt es wohl nur EINES: Alle Homo und Bisexuellen im Dienste der kath. Kirche und Ihren Organisationen alle einfach mal gleichzeitig für 5 tage mit Krankenschein zu Hause bleiben, dann sollte selbst papa benedikt peilen das er auf verlorenem Posten ist :-) WIR SIND ÜBERALL !!! :-)
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#4 SaschaAnonym
  • 03.05.2007, 15:48h
  • "Alle Homo- und Bisexuellen"...

    Wenn schon, dann bitte: Alle Homo- ODER Bisexuellen!

    Da "Bisexuelle" aber in der Regel ein Problem mit ihrer homosexuellen Identität haben, würde ich von denen nicht unbedingt das selbstbewusste Schwenken der Homo-Fahne erwarten...
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#5 tuxAnonym
  • 03.05.2007, 17:47h
  • @sascha: ".....Da "Bisexuelle" aber in der Regel ein Problem mit ihrer homosexuellen Identität haben, würde ich von denen nicht unbedingt das selbstbewusste Schwenken der Homo-Fahne erwarten......" Stimme ich Dir Hundert Prozent zu.
    Denn wer von sich selbst sagt, er sein "BI", ist meistens nur zu Feige, sein Schwulsein zuzugeben...

    Aber leider werden die Kolpingwerke jetzt einen anderen Grund finden, Ihn loszuwerden.

    Ich wäre auf eine ordentliche Kündigung & Abfindung gegangen...
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#6 al.hartAnonym
  • 03.05.2007, 17:55h
  • Wetten daß?
    Daß diese christliche Organisation sich dem Urteil beugt, nur weil sie muß

    Daß diese christliche Organisation nur scheinheilig wieder einstellt, um Kosten zu ersparen

    Daß diese christliche Organisation dem Kläger das künftige Arbeiten schwer macht

    Daß diese christliche Organisation schnell neue Gründe findet um den Kläger kostenfrei loszuwerden

    Daß diese christliche Organisation im Notfall auch den Pabst einschaltet um Schwule zu diskrminieren
    !!!
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#7 gerdAnonym
  • 03.05.2007, 21:36h
  • Das ist eine sehr gute Nachricht und freut mich für den betroffenen Mitarbeiter.

    Das Kolpingwerk hat in allen Punkten vor Gericht verloren und dies dürfte richtungsweisend im Arbeitsrecht der Kirchen sein. Fazit ist, dass kein homosexueller Mitarbeiter bei kirchlichen Arbeitgebern eine arbeitsgerichtliche Kündigung fürchten braucht, wenn seine sexuelle Identität am Arbeitsplatz bekannt wird. Der kirchliche (egal welche Kirche oder Religionsgemeinschaft) Arbeitgeber wird künftige Arbeitsgerichtsprozesse verlieren; so gesehen ein sehr wichtiges Urteil.

    Homosexuelle Krankenpfleger/Altenpfleger/Ärzte an kirchlich getragenen Krankenhäusern, Caritas, ... können offen ihre sexuelle Identität in der Gesellschaft leben und müssen keine arbeitsgerichtliche Kündigung fürchten. Dies werden auch die Rechtsabteilungen bei den Kirchen zur Kenntnis genommen haben, dass sie gerichtlich den Kürzeren ziehen, denn das Urteil hat Klarheit geschaffen.

    Letztlich bleibt die Frage nur noch, gilt dies auch für die vielen schwulen katholischen Priester im Verkündungsdienst ? Das dürfte so sein...

    So gesehen könnte prinzipiell jetzt auch eine Outingwelle über katholische Priester in Deutschland rollen, da diese eine arbeitsgerichtliche Kündigung nicht mehr zu fürchten brauchen. Ihre Stelle bleibt ihnen arbeitsgerichtlich sicher.
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#8 ach-du-meine-naseAnonym
#9 MarkAnonym
  • 04.05.2007, 09:54h
  • @Sascha

    WENN Du schon immer rumstänkerst... Dann vorher auch etwas genauer auf die Zusammenhänge achten ;-)

    Es waren alle Homo- UND Bisexuellen gemeint... Also schreibt man es auch so... Gell ;-)
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#10 AngelpowerAnonym
  • 08.05.2007, 17:26h
  • @mark: dem@sascha geht es nur darum Bisexuelle anzugreifen und zu diskredetieren. er denkt nämlich es gibt keine Bisexuellen. Einer der gegen Kirche und konservative Politiker wettert, sollte sich nicht genau so dumm und intolernat verhalten wie sie! Deshalb sascha einfach ignorieren!
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