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- 03. Mai 2007 1 Min.
Salem (queer.de) - Der Senat des US-Bundesstaates Oregon hat der Einführung von Eingetragenen Partnerschaften zugestimmt. 21 Senatoren votierten für das "Family Fairness Bill", neun dagegen. Das Repräsentantenhaus des Staates hat dem Entwurf bereits zugestimmt und der demokratische Gouverneur Ted Kulongoski hat angekündigt, das Gesetz unterschreiben zu wollen. Es kann damit noch dieses Jahr in Kraft treten.
Mit den Eingetragenen Partnerschaften erhalten schwul-lesbische Paare Rechte, die sonst nur Ehepaaren vorbehalten sind. Dazu gehören Fragen des Erb- oder Versicherungsrechts. Das Gesetz wurde aber deutlich von der Ehe abgegrenzt, da laut der Verfassung von Oregon nur heterosexuelle Paare heiraten dürfen.
Vergangenen Monat hat der Westküstenstaat bereits ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz beschlossen. Demnach dürfen Schwule und Lesben nicht bei der Arbeit, beim Anmieten von Wohnungen oder Häusern und im Bildungswesen benachteiligt werden.
Oregon ist der zehnte US-Bundesstaat, der Eingetragene Partnerschaften oder die Ehe für schwul-lesbische Paare eingeführt hat. (dk)














