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- 03. Mai 2007 1 Min.
Brüssel (queer.de) - Europaparlamentarier haben sich nach Angaben der AFP in einem Brief gegen geplanten Aufklärungsunterricht in Kroatien beschwert, der Homophobie fördere. Es soll demnach gelehrt werden, dass Sex außerhalb der Ehe nicht empfehlenswert sei, um Krankheiten zu vermeiden. Das schließe auch schwule Kontakte ein. Die Schüler würden "medizinisch unrichtige und unvollständige Informationen erhalten", so die Euroabgeordneten. Außerdem würde es zur Stigmatisierung von Minderheiten wie Schwulen und Lesben beitragen. Der Lehrplan ist dem Bericht zufolge schon vom Bildungsministerium abgesegnet worden und liegt nun im Gesundheitsministerium. Zu den größten Unterstützern des neuen Sexualkundeunterichts gehört die katholische Kirche.
Kroatien ist noch kein EU-Mitglied, hat aber die Aufnahme beantragt. Das 4,5 Millionen Einwohner zählende Land wird voraussichtlich in zwei oder drei Jahren der Europäischen Union beitreten. (dk)















Im Klartext: Wer sich nicht an ganz explizite Regeln hält (die dann auch unmissverständlich zu formulieren wären), der bekommt als Mitglied mindestens kein Geld mehr von der EU oder wird bei Nichtbeachtung wieder ausgeschlossen bzw. im Falle von Anwärterstaaten gar nicht erst in die EU aufgenommen!
Was glaubt ihr wohl, wie schnell die Homophobie-Welle in Osteuropa dann ein Ende hätte???!!!