Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=6881
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Geheime Studie: Homos sind gute Eltern


#1 holga-waldaAnonym
  • 08.05.2007, 17:03h
  • klar, eigen fleisch und blut hat ja immer was von besitz und eigentum und den
    damit einhergehenden negativen merkmalen des verhaltens in einer kapitalistischen warengesellschaft.
    mein haus, mein auto, mein kind, sogar noch mehr mein, weil von mir erzeugt !
    quasi ohne entfremdung der arbeit !
    ich unterstelle bei schwulen mit kinderwunsch einfach mal mehr achtung vor dem geborenen leben. ich meine jetzt nicht die konformierenden asozialen schwulen, die sich was trendiges gönnen wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 08.05.2007, 17:14h
  • Ein sehr interessante Studie, die dort aus Kanada zu uns kommt.

    Das lesbische Frauenpaare bestimmt im Durchschnitt gleich gut oder sogar besser abschneiden, wundert mich auch nicht weiter.

    Dies sollte die CDU in Deutschland endlich zur Kenntnis nehmen und Regenbogenfamilien nicht länger durch das Vorenthalten des Ehegattensplittings oder der Nichtinanspruchnahme des Steuerklassenwahlrechts finanziell benachteiligen.

    Immer noch werden in unserem Lande Kinder und Familien finanziell durch ein ungerechtes Steuersystem diskriminiert.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AdrianAnonym
  • 08.05.2007, 18:08h
  • Sag mal holga-walda, wieviele Drogen muss man eigentlich genommen haben, um derartigen Unsinn von sich zu geben? Merkst du überhaupt noch was du da sagst?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 holga-waldaAnonym
#5 SaschaAnonym
  • 08.05.2007, 19:11h
  • @Adrian:

    Wie dumm muss man sein, um nicht zu erkennen, dass @holga-walda es so ziemlich genau auf den Punkt gebracht hat???

    Übrigens ist die oben zitierte "Geheimstudie" entgegen anderslautenden Behauptungen konservativ-reaktionärer Ideologen und Parteipolitiker bei weitem nicht die erste, die zu dem genannten Ergebnis kommt!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AdrianAnonym
  • 08.05.2007, 19:29h
  • Ach Sascha, angesichts deiner verqueren, neomarxistischen Weltsicht, sehe ich es sogar als Kompliment, wenn du mich dumm nennst.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 antosAnonym
  • 08.05.2007, 20:18h
  • @ hw

    Ich sehe das ähnlich (Stichwort: 'Achtung vor dem geborenen Leben'), glaube aber, es hat andere Ursachen bzw. eine marxistische Interpretation greift hier zu kurz.

    Wir Homos haben in der sozialen Wahrnehmung weder eine Geschichte (im Sinne von 'großer, respektabler' Geschichte), noch steht eine der großen Religionen hinter uns. Damit fallen zwei wesentliche Legitimations- und Herrschaftsdiskurse für uns aus und das zwingt uns - d. h. alle die, die sich ihrer Marginalität bewusst sind - schon fast dazu, immer das zu geben, was wir uns für uns selbst wünschen: Achtung, Respekt. - Das zu geben, was man selbst erwirtschaften möchte...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 AntifaAnonym
  • 08.05.2007, 22:00h
  • @ sascha: was auf den punkt gebracht? dass heterosexualität warenförmig ist und nicht-asoziale schwule daher antikapitalistisch sind? was für ein faschistoider müll, die menschen in wertvoll und weniger wertvoll einzuteilen! was gefällt dir denn daran?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 tuxAnonym
  • 08.05.2007, 22:28h
  • da haben wir doch eine weitere studie die genau das aussagt, was rechtskonservative, ewiggestrige politiker in unserem schönen land nicht hören wollen. man hätte aber nur mal nach nebenan schauen brauchen, denn in ländern wie der niederlande, dänemark, schweden, finnland oder sogar island ist das bereits seit jahren gang und gäbe...
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FloAnonym
  • 09.05.2007, 13:00h
  • "Eine Studie im Auftrag der kanadischen Regierung zeigt, dass Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen, gleich gut oder sogar besser im Leben stehen als bei verschiedengeschlechtlichen Paaren."

    Es hat noch NIE wirklich stichhaltige Argumente dagegen gegeben. Die Ewiggestrigen streuen immer nur Zweifel, Furcht und Angst.

    Aber Fakten konnten leider noch nie etwas gegen ideologische Verklärtheit und Hass ausrichten!
  • Antworten » | Direktlink »
#11 FluginsApricotAnonym
  • 09.05.2007, 13:15h
  • Also, ich glaube eher, das es daran liegt das sich glechgeschlechtliche Paare bewußt für ein Kind entscheiden. Deshalb machen sie sich vielleicht auch ein paar Gedanken darüber, wieviel Arbeit und Verantwortung ein Kind mitsichbringt.
    Unfreiwillige Schwangerschaften gibt es bei Gay-Eltern ja eher selten. *g*
  • Antworten » | Direktlink »
#12 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 13:49h
  • @Antifa et al.:

    Offenbar hast du den Kommentar von @holga-walda nicht richtig gelesen. So wie ich ihn verstanden habe - und da möge er mich bitte korrigieren, wenn ich falsch liege - bezieht er sich mit seiner Kritik zunächst einmal auf das allgemeine Besitzdenken in unserer turbokapitalistisch-konsumistischen Gesellschaft, in der viele Paare Kinder nur allzu oft als Besitzobjekt betrachten, das man sich zur Krönung des partnerschaftlichen "Glücks" oder noch häufiger zur Kompensation partnerschaftlicher Defizite "anschafft".

    Zu Recht verweist er in diesem Kontext darauf, dass homosexuelle Paare, die sich selbst in ihrer Partnerschaft nicht fortpflanzen können, in vielen Fällen bewusster für ein (nicht blutsverwandtes) Kind und die damit einhergehende Verantwortung entscheiden, als dies bei manchem Heterosexuellen der Fall ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 holga-waldaAnonym
  • 09.05.2007, 16:20h
  • @ antifa

    was für ein faschistoider müll, die menschen in wertvoll und weniger wertvoll einzuteilen

    siehst du genau darum geht´s mir mechanismen anzugehen, die genau das machen, jeder hat ein recht auf entwicklung.
    sogar anti-deutsche, auch wenn sie sich aus taktischen gründen nicht mehr so nennen.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 antosAnonym
  • 09.05.2007, 19:13h
  • @ Sascha

    "[...] in vielen Fällen bewusster für ein (nicht blutsverwandtes) Kind und die damit einhergehende Verantwortung entscheiden,"

    Obendrein stehen homosexuelle Paare mit Kind stärker unter Beobachtung als heterosexuelle Eltern. Zumindest, glaube ich, erwarten sie das und planen es bei der Entscheidung Kind ja/nein mit ein.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 AntifaAnonym
  • 09.05.2007, 22:53h
  • @ sascha: "in der viele Paare Kinder nur allzu oft als Besitzobjekt betrachten, das man sich zur Krönung des partnerschaftlichen "Glücks" oder noch häufiger zur Kompensation partnerschaftlicher Defizite "anschafft"" - warum sollte das nicht genauso für schwule und lesben gelten? wollen die keine krönung ihres "glücks" (warum eigentlich in anführungszeichen)? haben die keine defizite? glaubst du wirklich, schwule und lesben seien so anders als heteros? meinst du nicht, genau damit sitzt du einem vorurteil auf?!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 hwAnonym
  • 10.05.2007, 14:05h
  • @ anita f.

    ..ja konformierende asoziale sind immer ähnlich...
    man könnte noch zwischen reflektiert
    oder unreflektiert asozial unterscheiden.
    das ist oft einkommensabhängig.
    bei schwuler asozialität könnte aber noch
    die beinmuskulatur ausgeprägter sein.
    die hockestellung hinter büschen, dürfte
    da wirken.
    was macht eigentlich die vergessene mitte ?
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel