Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=6886
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Parteiprogramm: LSVD kritisiert CDU


#45 tuxAnonym
#44 tuxAnonym
  • 16.05.2007, 21:47h
  • Die totale Sicherheit
    Rund 5000 Straftaten von Rechtsextremisten pro Jahr, Tendenz
    steigend. Angriffskriege in aller Herren Länder. Ständiger Ausbau des
    Überwachungsstaates. Einsatz der Bundeswehr in Deutschland.
    Generalverdacht gegen die gesamte Bevölkerung. Wegfall der
    Unschuldsvermutung. Verquickung von Polizei und Geheimdiensten.
    Ist das gefährlich? Nein, denn es dient nur unserem Schutz und ist zu
    unserem Besten.
    Was ist gefährlich? Fremdgläubige sind gefährlich. Wecker und Draht
    bei Linken sind gefährlich. Gegen den Staat sein ist gefährlich.
    Wie können wir dem Staat helfen, für noch mehr Sicherheit zu sorgen?
    Bringen Sie ihre Wecker, Uhren und Ähnliches zur nächsten
    Polizeidienststelle, denn die könnten zum Bau von Bomben dienen. Sie
    haben ja nichts zu verbergen ...
    Unterschreiben Sie dort ein Formular, mit dem Sie die Bundesluftwaffe
    ermächtigen, Sie als Passagier einer entführten Maschine
    abzuschießen.
    Zitronen wurden bei Anti-Atom-Demonstrationen 1976 in Kalkar von der
    Polizei zu »Defensivwaffen« erklärt, da Zitronensaft verdünnt gegen
    Tränengas hilft. Nehmen Sie alle Zitrusfrüchte, die ihr Haushalt
    hergibt, gleich mit zur Wache ...
    Außer Unterhosen, BHs, Schuhen und Strümpfen gilt in den meisten
    Bundesländern so ziemlich jedes Kleidungsstück als potentielle
    »Vermummung«. Bemühen Sie sich also um ein passendes Transportmittel
    für Ihre Klamotten.
    Sollte die Asservatenkammer Ihrer örtlichen Polizeiwache nun
    überfüllt sein, senden Sie Ihre Utensilien bitte an das
    Bundesinnenministerium oder eine der einschlägigen
    Sicherheitsbehörden wie BKA, Verfassungsschutz oder BND. Die sind
    ebenfalls zuständig. Ihre Fingerabdrücke liegen schon vor, Genproben
    wären hilfreich.
    Reinigungsmittel waren in Großbritannien der Grund für Verhaftungen
    und Terrorismusverdacht. Entsorgen Sie Ihre Küche und Toilette, die
    Adressen der Behörden finden Sie im Telefonbuch.
    In Madrid wurden bei Anschlägen Handys als Zündauslöser verwendet,
    deshalb werden Sie einsehen, daß Sie Ihres im Interesse unser aller
    Sicherheit abgeben müssen.
    Terroristische Kommunikation findet vermehrt über das Internet statt,
    wie wir aus dem Fernsehen wissen. Da es also ebenfalls unser aller
    Sicherheit dient, senden Sie bitte eine (vollständige) Kopie Ihrer
    Computerfestplatten sowie sonstiger Speichermedien an die für unsere
    Sicherheit zuständigen Institutionen. Und offenbaren Sie bei der
    Gelegenheit gleich alle weiteren kommunikativen Kontakte wie
    Telefonate, SMS, Gespräche mit den Nachbarn usw.
    Autos, Motorräder oder sonstige mit brennbaren Flüssigkeiten
    betriebene Fahrzeuge müssen selbstverständlich auch
    (umweltverträglich) abgegeben werden. Sie wissen schon: Autobomben,
    Molotowcocktails ...
    Zu guter Letzt ist ja bekannt, daß Wohnungen mitunter Terroristen
    Unterschlupf bieten. Vermauern Sie also alle potentiellen Zugänge zu
    Ihrer Wohnung/Ihrem Haus und begeben Sie sich geradewegs auf den Weg
    zu einer unserer Sicherheitsbehörden. Achten Sie darauf, dabei nicht
    mit mehr als einer Person in Kontakt zu kommen, denn Gruppen ab drei
    Personen sind hierzulande potentielle terroristische Vereinigungen.
    Die Behörden werden Ihnen dann zu Ihrem eigenen Schutz einen Platz in
    einem Massensammellager (wie immer Sie das auch nennen mögen)
    zuweisen, so daß wir alle beruhigt und in Sicherheit schlafen können.
    Jede und jeder, der nicht bereit ist, den Staat mit den angeführten
    Hilfsmaßnahmen zu unterstützen, macht sich natürlich sofort der
    Unterstützung von Terroristen verdächtig und muß mit entsprechenden
    Maßnahmen rechnen.
    Zu unser aller Schutz und Sicherheit.
  • Antworten » | Direktlink »
#43 holga-waldaAnonym
  • 10.05.2007, 14:28h
  • "...gilt in unserer Zeit schon lange nicht mehr......."

    ...das ist des pudels kern..., bemesse
    deine zeit und die des staates...
    die massengesellschaftlichen haftungsbedingungen der ehe
    mit oder ohne kind,
    werden weiterhin das hauptnetzwerk
    bei der durchaus flexiblen ausgestaltung
    des staatlichen gewaltmonopols bleiben.
    die konformierende gewalt der eltern gegenüber ihren kindern ist genauso
    erwünscht, wie der effekt der auserwähltheit, da gibt´s ja ganze völker,
    die bei bedarf, ein mehr an gewalt gegenüber "unehelichen" bzw. "unheiligen" mitgliedern der gesellschaft erlaubt. auserwählte familiarität macht sich heute für sehr solvente wärmere brüder vorteilhaft
    bemerkbar. sie genießen das triezen und den abbau des sozialstaates und lassen opfer als schmarotzer bekläffen.
    die unteren schichten schleppen deklassierte familienmitglieder schon zu hunderttausenden ungemein günstig mit.
    schweigen und genießen ?
  • Antworten » | Direktlink »
#42 thomas, kölnAnonym
  • 09.05.2007, 23:35h
  • Warum um alles in der Welt fördert der Staat überhaupt noch eine Einrichtung wie die Ehe? Die Begründung von wegen "Keimzelle des Staates" gilt in unserer Zeit schon lange nicht mehr.

    Ich bleibe dabei, dass eine steuerliche und rechtliche Ungleichbehandung (Besserstellung) nur dann einen wirklichen Sinn macht, wenn Kinder vorhanden sind. Für alle anderen (egal ob schwul oder hetero und unabhängig von der Art der Partnerschaft) gibts dann halt nur Steuerklasse Eins.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 gerdAnonym
  • 09.05.2007, 22:27h
  • @Wolfgang
    Es ist falsch, wenn du schreibst, dass die fehlenden Rechte der Ehe ohne Zustimmung des Bundesrates erfolgen kann.

    Steuerrechtsfragen sind zustimmungspflichtig durch den Bundesrat.

    Änderungen im Schenkungs- und Erbschaftssteuergesetz, im Grunderwerbssteuergesetz und im Einkommenssteuergesetz müssen vom Bundesrat und Bundestag beschlossen werden. Und leider ist der Bundesrat seit Jahren CDU dominiert und wird es auch auf längere Sicht bleiben.

    Daher entweder muss sich die CDU bewegen oder mehrere Landtagswahlen und die Bundestagswahl verlieren. Sonst wird das nix mit den fehlenden Rechten im Steuerrecht.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 tuxAnonym
#39 SebiAnonym
  • 09.05.2007, 20:35h
  • Die Sätze bezüglich Homosexualität im CDU-Programm sind einfach nur strunzblöd (passend, dass es auch noch durch Pofaller vorgetragen wurde). Aber Parteiprogramme sind eh nur geduldiges Papier. Man sollte sich auf die Menschen konzentrieren. Merkel ist wählbar, Petra Roth (Oberbürgermeisterin FFM) sowie viele andere auch ebenso, Pofaller, Koch, Öttinger, Schönbohm etc. pp. allerdings nicht. Die Mischung gibt es mal mehr mal weniger in allen Parteien. Man muss also immer abwägen, ob man den vernünftigen in einer Partei zutraut die Biester in Schach zu halten.
    Übrigens bin ich PRO neoliberale menschenverachtende satanistische bluttriefende...Marktwirtschaft (das böse Kapital *schreck*). Kommt halt immer darauf an, was man darunter versteht.
    MfG
  • Antworten » | Direktlink »
#37 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 19:03h
  • @martin:

    Und bei dieser "Behauptung" bleibe ich auch, denn sie wird durch jüngere Studien und durch meine persönlichen Erfahrungen ganz klar bestätigt.

    Es mag tatsächlich Männer geben, die sich von beiden Geschlechtern angezogen fühlen, und ich respektiere diese Menschen wie alle anderen auch, aber das ist eine sehr kleine Minderheit.

    Wer aber etwas von Soziologie und Sozialpsychologie versteht, weiß ganz genau, dass in dieser Gesellschaft 24 Stunden am Tag heterosexuelle (nicht homosexuelle) "Ideale" propagiert werden und dies freilich an vielen eigentlich homosexuellen Männern nicht spurlos vorübergeht.

    Da meinen eben nicht wenige, sie müssten auch Frauen "attraktiv" finden, um "vollwertige" Männer zu sein. Millionen von schwulen (!) Coming-Out-Biographien sprechen in diesem Zusammenhang Bände.

    Mit Selbstbewusstsein und Freiheit hat das selbstverständlich überhaupt nichts zu tun - ganz im Gegenteil!
  • Antworten » | Direktlink »
#36 ManfredAnonym
  • 09.05.2007, 18:34h
  • Die CDU produziert mal wieder Bockmist. Niemand "entscheidet" sich dafür, schwul zu sein und zu leben. Vielmehr ist Homosexualität angeboren (für die CDU: gottgegeben) und somit entfällt eine Wahlfreiheit natürlich. Rote Haare hat man von Natur aus, es sei denn man verleugnet sie und färbt sie sich um. Kein Schwuler darf sich heute mehr verleugnen müssen. Keiner/keine mit roten Haaren darf heutzutage noch verbrannt (diskriminiert) werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 martinAnonym
  • 09.05.2007, 18:04h
  • klar, keine frage. aber du behauptest hier die ganze zeit bisexualität gäb es eigentlich gar nicht, das wären eigentlich alles verkappte schwule. gibts sicher einige, bei denen das stimmen mag. aber zu behaupten es gäbe überhaupt keine bisexuellen ist eine homosexuelle diskriminierung bisexueller. was aber vielleicht eine überreaktion verursacht durch den zwang zur heteronorm ist. aber homonorm ist genauso scheiße.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 17:42h
  • @martin:

    Wird uns in dieser Gesellschaft etwa keine Heteronormativität aufgezwungen???

    Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass irgendeinem Menschen vom ersten Tag seines Lebens an jemals Homosexualität als das "Normale", ja Selbstverständliche und Maß aller Dinge eingetrichtert worden wäre...

    Diesen nicht unbedeutenden Umstand sollte man auch beim Thema "Bisexualität" nicht gänzlich außer acht lassen!
  • Antworten » | Direktlink »
#33 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 17:33h
  • @Wolfgang:

    Schön, wie du deine Sicht der Dinge darlegst, aber die überragende Mehrzahl derer, die in den letzten Jahren aus der SPD ausgetreten sind (und noch austreten werden), haben dies getan, weil diese Partei sich leider mit den Kräften verbündet hat, die einen umfassenden Sozialterror und die Diktatur des großen Kapitals in unserer Gesellschaft anstreben.

    Dass es unter diesen Bedingungen auch "linksradikale" Tendenzen gibt, braucht einen nicht zu wundern und ist sogar absolut notwendig.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 martinAnonym
  • 09.05.2007, 17:31h
  • @sascha - ach so. naja, deswegen nennt der volksmund das wahrscheinlich auch gern mal bisexuell. und nicht nur psychologen können dir bestätigen, dass selbst homosexuelle beziehungen nicht immer ewig halten.

    apropos aufzwingen - gut, dass das hier auf queer.de nicht passieren kann, wo doch jede meinung neben der anderen gedeien und blühen darf :)
  • Antworten » | Direktlink »
#31 holga-waldaAnonym
#30 WolfgangAnonym
  • 09.05.2007, 17:15h
  • Hilfe! Eine Koalition mit der Linkspartei? Die Politik besteht nicht nur aus Gleichstellung von Schwulen und Lesben.

    Sollte die SPD eine Koalition mit einer Partei eingeht die Linkrdadikale Tendenzen duldet und kommunistische Diktatoren unterstützt (offensiv!) werde ich sie nicht mehr wählen und austreten!

    Die komplette Gleichstellung (das wäre für mich die Öffnung der Ehe) wäre sehr einfach zu erreichen. Die Öffnung der Ehe kann vom Bundestag OHNE ZUSTIMMUNG durch den Bundesrat geöffnet werden. Da wir eine gute Zahl von Bundestagsabgeordneten haben die das Unterstützen (Grüne und Linkspartei komplett, SPD zum größten Teil, CDU ein paar wenige, FDP auch ein Teil) könnte man es sogar schaffen. Die CDU hat in einer aktuellen Stunde in diesem Jahr die Abstimmung aber nicht freigegeben, somit muss die SPD (aufgrund des Koalitionsvertrags) die Abstimmung ablehnen.....

    Die CDU wurde durch die Aufnahme dieser Sätze nicht moderner sondern sie hat ihre braune Seite nur weiter verschärft. Die CDU ist für Schwule eine absolut nicht-wähbare Partei. Türken wählen doch nicht NPD, oder?
  • Antworten » | Direktlink »
#29 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 17:10h
  • Außerdem, @David und martin,

    geht es ja gerade darum, dass mitunter ein großer Unterschied zwischen dem besteht,

    als das sich jemand (bestimmt durch die gesellschaftlich aufgezwungene Heteronormativität!) "bezeichnet",

    und dem, was er tatsächlich ist!
  • Antworten » | Direktlink »
#28 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 17:06h
  • @David, martin:

    Ausnahmen bestätigen wie so oft die Regel!

    Allerdings würde ich mich, @martin, auf der Basis von Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis sowie zahlreicher Psychologen, mit denen ich mich über das Thema unterhalten habe, nicht wundern, wenn dein "bisexueller" Partner irgendwann doch wieder meint, mit einer Frau zusammengehen zu müssen...
  • Antworten » | Direktlink »
#27 martinAnonym
  • 09.05.2007, 16:51h
  • wahrscheinlich. und ich leb mit so ner verklemmten hete auch noch seit 8 jahren zusammen. aber seitdem sascha den link zum feldversuch mit den 20 wichsenden kanadieren regelmäßig rumschickt, sobald jemand hier das wort "bisexuell" erwähnt, weiß ich endlich, wie fies ich all die jahre hinters licht geführt wurde... danke! an sascha und an die onanierenden klemmkanadier...
  • Antworten » | Direktlink »
#26 DavidAnonym
  • 09.05.2007, 16:16h
  • @ Sascha:
    Was ist dann aber mit Männern, die in einer schwulen Beziehung leben und sich trotzdem als bisexuell bezeichnen? Verkappte Heterosexuelle?
  • Antworten » | Direktlink »
#25 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 15:31h
  • @rudolf:

    Aha, dann unterscheiden sich meine persönlichen Erfahrungen (und die aller meiner Freunde und Bekannten) offenbar stark von deinen...

    Auch die in der Geschichte der Homo-Bewegung erreichten Fortschritte auf dem Weg zur Gleichberechtigung sind in aller Regel nicht von so genannten Bisexuellen, sondern von Männern mit selbstbewusster homosexueller Identität erreicht worden.

    Ich respektiere selbstverständlich auch jeden, der sich als "bisexuell" bezeichnet, aber die Erfahrung zeigt, dass es sich hierbei um ein gesellschaftlich vermitteltes Phänomen handelt, das für gewöhnlich den Status quo reproduziert, anstatt ihn in Frage zu stellen.

    Jüngere Studien bestätigen das übrigens:

    www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/255460.html
  • Antworten » | Direktlink »
#24 rudolfAnonym
  • 09.05.2007, 14:42h
  • @Sascha

    Na, na, ich kenne viele sehr mutige und progressive Bisexuelle und sehr viele überangepaßte ängstliche Schwule...
  • Antworten » | Direktlink »
#23 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 13:53h
  • @Flo:

    Na ja, für viele "Bisexuelle" ist die CDU vermutlich schon wählbar, da sie ja in aller Regel ihre homosexuelle Orientierung verstecken und gutbürgerlich mit Freundin oder Frau zusammenleben oder gar verheiratet sind (und dabei dann alle "Vorteile" der Ehe genießen)...
  • Antworten » | Direktlink »
#22 FloAnonym
  • 09.05.2007, 12:44h
  • Ist leider nichts Neues, dass die CDU/CSU für alle Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen (und jeden, dem Grundrechte nicht egal sind) unwählbar ist...

    Das war immer so und wird auch unter Merkel leider so bleiben...
  • Antworten » | Direktlink »
#21 gerdAnonym
  • 09.05.2007, 12:40h
  • @thomas
    Du vergißt einfach, dass es auch viele homosexuelle Paare gibt, in deren Beziehungen Kinder aufwachsen. Dies ist insbesondere bei lesbischen Paaren der Fall.

    Du machst es dir zu einfach, wenn du diese Regenbogenfamilien einfach aus dem Steuersysten ausklammerst. Es ist zutiefst ungerecht, dass diese Paare kein Ehegattensplitting erhalten und kein Steuerklassenwahlrecht. Und ich ein bestimmter Anteil der schwulen Paare würde Kinder in unserem Lande grossziehen, wenn ihnen rechtlich dies nicht so erschwert werden würde. Im Augenblick haben wir daher eine Situation, die eher dazu führt, das weniger Kinder in unserem Lande aufwachsen. Denn lesbischen Frauenpaare mit Kinder erhalten geringere steuerliche Förderungen und schwulen Paaren wird sogar die Kindererziehung rechtlich fast vollkommen verbaut (die mittlerweile erlaubte Stiefkindadoption greift nur bei leiblichen Kindern).

    Als Thomas, du vergisst die Kinder, die heute bereits real in Regenbogenfamilien aufwachsen. Daher das Steuersystem mit der Nichteinbeziehung von Lebenspartnerschaften in das Ehegattensplitting und in das Steuerklassenwahlsystem ist zutiefst ungerecht.

    Und die Nichtberücksichtigung in der Erbschaftssteuer und in der Grunderwerbssteuer ist für unser Land allertiefstes moralisches Niveau.

    Dieses tiefe Niveau verdanken wir der Tatsache, dass im Steuerrecht der Bundesrat zustimmen muss, und dies hat die CDU damals nicht gewollt und auch heute noch bewegt sie sich anscheinend nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 rudolfAnonym
  • 09.05.2007, 10:45h
  • @bastian

    Also: ich zähle da auf der 'bürgerlichen' Seite 45 %, auf der 'linken' 51 %. Es gibt in Deutschland halt viele Leute, die gut abschätzen können, wer ihre Interessen vertritt und wer nicht.

    Ob Du das so gut kannst, sei mal dahingestellt (Mauerblümchen hin oder her).
  • Antworten » | Direktlink »
#19 stromboliProfil
  • 09.05.2007, 10:15hberlin
  • zu italien : die riformatione comunista unter Bertinotti ist nicht anders als die der linken unter Gysi oder Lafontaine... koalitionsbereit /fähig .

    Zählt man SPD , Grüne und linke zusammen ergibt das 51,0 % , eine satte mehrheit !
    Das problem, koalitionsunfähigkeit , ist und bleibt die SPD . Und das seit einem jahrhundert !
  • Antworten » | Direktlink »
#18 bastianAnonym
  • 09.05.2007, 09:15h
  • @ rudolf

    --> Im Vergleich etwa zu entsprechenden Linksparteien in Frankreich oder Italien ist die Linkspartei (gottseidank) ziemlich unideologisch und pragmatisch.Eine Koaltion entspräche schlicht und einfach der Mehrheit des Wählerwillens. Die Konservativen müssen endlich mal lernen, daß sie dieses Land nicht für sich gepachtet haben. <--

    Bundestagswahl 2005:
    SPD 34,2 %
    Union 35,2 %
    Grüne 8,1 %
    FDP 9,8 %
    Linke 8,7 % (!!)
    Andere 4,0 %

    Also ich denke an Hand der Zahlen erkennt man, was die Mehrheit der Deutschen will. Ich weiß nicht, wie du auf den Gedanken kommst, daß eine Linkskoalition der Mehrheit des Wählerwillens entspricht... Oder redest du von "denen da oben" - um es mal in den Worten des Meister Edes zu sagen ;-)

    Für mich bleibt die Union weiterhin eine vernünftig wählbare Partei - schwul hin oder schwul her. Ich bin weder verklemmt - ich habe mir mein bisheriges alles selbst hart erarbeitet - und bin auch kein schüchterenes Mauerblümchen (nur um das mal wieder den ganzen Kritikern mitzuteilen, die nun wieder versuchen werden zu erforschen welche Gründe die bösen "Unions-Wähler" haben *lol)
  • Antworten » | Direktlink »
#17 rudolfAnonym
  • 09.05.2007, 01:43h
  • @bastian

    Meinst Du, wenn die Linke in einer Koaltion wäre, würde Oma ihr klein Häuschen in eine Kolchose verwandelt, oder was?

    @Sascha

    Im Vergleich etwa zu entsprechenden Linksparteien in Frankreich oder Italien ist die Linkspartei (gottseidank) ziemlich unideologisch und pragmatisch. Eine Koaltion entspräche schlicht und einfach der Mehrheit des Wählerwillens. Die Konservativen müssen endlich mal lernen, daß sie dieses Land nicht für sich gepachtet haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 01:20h
  • @bastian:

    Das restliche Programm der CDU, das im wesentlich eine Ansammlung neoliberalen Schwachsinns darstellt, der in aller Welt bereits seine völlige Obsoleszenz unter Beweis gestellt hat, ist in der Tat der größte "Murx", den man sich vorstellen kann.

    Abgesehen davon sind Menschenrechtsfragen DAS zentrale Thema überhaupt. Und wer da eine derart Menschen verachtende und weiterhin explizit diskriminierende Gesinnung an den Tag legt (was sich ja in völliger Übereinstimmung mit dem wirtschafts- und sozialpolitischen Programm befindet), ist nicht nur nicht wählbar, sondern muss politisch in jeder Weise bekämpft werden!

    Der SPD kann man in diesem Zusammenhang nur dringend raten, sich endlich wieder eindeutig links zu positionieren, sonst gibt es in der Tat keinen vernünftigen Grund mehr, diese Partei zu wählen, und sie wird sich auf immer und ewig als Juniorpartner der CDU betätigen bzw. gleich ganz in dieser aufgehen dürfen!
  • Antworten » | Direktlink »
#15 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 01:10h
  • @rudolf:

    Endlich mal einer, der es auf den Punkt bringt!!!

    Das ist doch - wie ich an anderer Stelle schon mehrfach betont habe - der eigentliche Skandal in diesem Lande, dass der linke (!) Mehrheitswille des Volkes durch die Weigerung der SPD, auf Bundesebene eine Koalition mit der Linkspartei zu bilden, ganz klar ignoriert wird!

    So etwas wäre in keinem anderen europäischen Land denkbar, wo auch die Kommunisten ganz selbstverständlich mit Sozialisten und Sozialdemokraten eine Regierungskoalition bilden. Nur in diesem unseren durch US-Gehirnwäsche verdummten Land ist das offenbar nicht möglich.

    Das ist übrigens nicht nur skandalös, sondern eine echte Gefahr für unsere so genannte Demokratie!
  • Antworten » | Direktlink »
#14 DavidAnonym
  • 09.05.2007, 01:01h
  • @Thomas (auch aus Köln)

    "Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, ist für mich eine Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe nicht dass was wir wirklich brauchen und auch nicht das was diesem Land weiterhilft."

    Es hilft nicht weiter, hat aber im umgekehrten Sinne doch auch keine negativen Auswirkungen, oder? Und zumindest in Sachen Erbschaftssteuer ist die Ungleichbehandlung ungerecht, den schliesslich hat der Punkt nun gar nichts mit Förderung von Kindern zu tun.

    "Es kann nur Sinn machen, den besonderen Schutz unter dem die Ehe lt. Art. 4 Grundgesetz steht und auf Grund dessen die bevorzugte Behandlung u.a. im Steuer- und Abgabenrecht begründet wird, komplett abzuschaffen. Schützens- und Förderungswert sind alleine Personen oder Partnerschaften bei welchen Kinder sind."

    Das ist natürlich auch eine Art Gleichstellung, und zwar "Andersrum".
    Das fordert zwar nicht der LSVD, aber darauf würde oder könnte die Forderung auch hinauslaufen.
    Darum ist die Forderung des LSVD doch gar nicht verkehrt:
    Weil nämlich die Begründung, mit der die Gleichstellung abgelehnt wird, nämlich deinen Punkt aufgreift, und das die einzige Konsequenz darauf sein kann.
    Wenn sich die Politik nun mit der Forderung des LSVD ernsthaft auseinandersetzt, dann MUSS diese sich mit dieser Begründung auseinandersetzen:
    Warum wird die Gleichstellung verwehrt, wenn heterosexuelle Paare doch für ihre Kinderlosigeit diese Rechte in Aspruch nehmen?

    Wenn jetzt aber der LSVD klein beigibt, wie aber bitte sollen sich die Politiker damit auseinandersetzen um zu diesem Schluss zu kommen?

    Und jetzt kommt der Haken:
    Alleine das wird doch wieder als Familienfeindlich eingestuft, und zu anderen:
    Die Mehrheit würde im Fall der Fälle doch lieber die Gleichstellung befürworten, anstelle auf dieselben Rechte zu verzichten, die man homosexuellen Paaren verwehrt.

    So war es doch im Umkehrfall bei der Angleichung der Unterhaltspflicht im Hartz-IV-Fall, da war man sehr schnell dabei Homo-Paare als eheähnlich zu definieren um die Pflichten anzugleichen.

    Was kann also an der Forderung vom LSVD verkehrt sein? Ob diese durchgesetzt wird ist was anderes, wenn es aber dazu führt sich mit dier Ungleichheit (Ehe- VOR Kinderförderung) auseinanderzusetzen, kann das nur der richtige Schritt sein. Wir diskutieren jetzt hier auch darüber, oder?
    Und "entweder- oder".
    ENTWEDER Förderung nur da wo Kinder sind - dann braucht der Staat sich keine Klagen vom LSVD anzuhören - ODER aber er muss konsequent sein und bei 100% gleichen Pflichten auch 100% gleiche Rechte gewähren, wenn diese ja doch nicht am Vorhandensein von Kindern gekoppelt sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 thomas, kölnAnonym
  • 08.05.2007, 23:04h
  • Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, ist für mich eine Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe nicht dass was wir wirklich brauchen und auch nicht das was diesem Land weiterhilft.

    Es kann nur Sinn machen, den besonderen Schutz unter dem die Ehe lt. Art. 4 Grundgesetz steht und auf Grund dessen die bevorzugte Behandlung u.a. im Steuer- und Abgabenrecht begründet wird, komplett abzuschaffen. Schützens- und Förderungswert sind alleine Personen oder Partnerschaften bei welchen Kinder sind.

    Daher ist auch die Aktion welche der LSVD zu Artikel 3 GG derzeit fährt absolut überflüssig und, was wesentlich schlimmer ist, irreführend, da der Abs. 3 lediglich einen Aufzählungscharakter hat. Wichtig ist Abs. 1 des Artikel 3 und der lautet bekanntlich: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    Eine rein populistisch Aktion des LSVD welche glauben machen soll, dass eine Erwähnung der sexuellen Orientierung in Art. 3 Abs. 3 GG irgendeine real greifbare Auswirkung hätte. Schlimm genug, dass hierfür Mitgliedsbeiträge verschleudert werden!

    Eine Gruppe von Menschen wird nicht dadurch gegenüber einer anderen Gruppe von Menschen „gleicher“ oder „ungleicher“ gestellt ob sie in Abs. 3 des Art. 3 aufgeführt ist oder nicht. Am besten wäre es, diesen Absatz zur Klarstellung des Inhalts des Absatzes 1 zu streichen!

    Was die CDU/CSU angeht, so stellt dieser Programmentwurf im Hinblick auf unsere Situation lediglich eine Zementierung des Bestehenden dar und ist in keinster Weise eine Weiterentwicklung hin zu einer Gleichbehandlung.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 tuxAnonym
  • 08.05.2007, 22:41h
  • @europäer: Wenn du in dänemark, als beispiel, arbeitest und dort steuern zahlst(die im übrigen niedriger als hier sind), dort eine lebenspartnerschaft eingehst oder diese bereits aus deutschland "mitbringst", wird diese auch anerkannt.
    sogar mit den vollen dort gültigen rechten...

    "Erfolge" aus CDU-Sicht und was dabei alles Verheimlicht wird:
    www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,480848,00.
    html
  • Antworten » | Direktlink »
#11 DavidAnonym
  • 08.05.2007, 22:30h
  • @Thomas 08/15:
    Homosexualität kann man nicht fördern. Man kann homosexuelle Paare gleichstellen, das ist aber für die Geburtenrate völlig irrelevant, es werden dadurch doch nicht mehr Leute schwul oder lesbisch. Also bitte!
    Wenn der Staat wachsen will, warum ist er dann nicht konsequent und fördert nur noch Familien MIT Kindern ANSTELLE der Ehe an sich, die UNABHÄNGIG vom vorhandensein der Kinder noch immer besser gestellt wird?!?
    da ist man wohl doch nicht im 21. jahrhundert angekommen, wenn man noch immer Ehepaare für ihre Kinderlosigkeit belohnt, in der Annahme die kämen irgendwann...
    DARAN liegt der Denkfehlte.
    Und wenn die Geburtenrate doch wieder steigt, dann gibt es auch mehr homosexuelle Menschen, diese werden dann automatisch "mitgefördert".
  • Antworten » | Direktlink »
#10 tuxAnonym
  • 08.05.2007, 22:19h
  • @thomas: Also, zum ersten bin ich gegen jede noch erdenkliche grundlegende art der überwachung, denn alle kreditkartennutzer, wie in diesem fall geschehen, unter generalverdacht zu stellen, ist sicher nicht der richtige weg.
    zumal alle anderen pläne des schwabenrollis schräuble darauf hinaus laufen, das jeder verdächtig ist. ganz davon abgesehen, was man damit noch alles machen kann. zum beispiel das Sammeln von "Kompromaten". Das hat bereits die GeStaPo gemacht und das MfS auch. Damit kann man so schön Politische Gegner Mundtot machen...

    aber die unschuldsvermutung will der ja auch gleich noch beerdigen.. womit wir dann auch die demokratie zu grabe tragen können.

    das mit den frrauen hat schon was. hat irgendwie den geschmack vom BDM (
    de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_Mädel)

    Die hatten eine ähnliche ideologie vertreten... wohin das geführt hat, hat man ja dann gesehen..
    übrigens: Gleiche Rechte heisst noch lange nicht, Homosexualität zu "fördern"; zumal dieser Satz fast so wie das vom KaZetski losgelassene "Homo-Propaganda" klingt...

    Man kann etwas dafür tun, das wieder mehr Kinder geboren werden, nur das erreicht man nicht durch rückschritte in der geschichte.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 bastianAnonym
  • 08.05.2007, 20:58h
  • @ rudolf

    Gott bewahre uns vor irgendeiner Koalition wo die LINKE dabei ist !!! Da lieber diese "Zwangsheirat" zwischen SPD und CDU/CSU bis 2009 (die im übrigen ja sehr erfolgreich ist!) und dann wieder nach 2009 eine vernünftige Schwarz-gelb-Koalition ;-)

    ----------------------

    Zum eigentlichen Thema zu sagen, finde ich es einen kleinen (wenn auch zu kleinen) Fortschritt in der Union, uns im Parteiprogramm zu erwähnen... Aber wie schon öfter hier geschrieben, finde ich die vielen anderen Themen und Seiten diesen Programms 1000x wichtiger - Was nützt mir eine Partei, die Homos zu 100% unterstützt etc. aber sonst nur Murx macht... Meine Meinung.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Thom_ass1973
  • 08.05.2007, 20:42h
  • @ tux, ist nicht alles eine Frage der Sichtweise?! Ich bin weißgott kein Kind von Traurigkeit und ein glühender Verfechter der Rechte des Einzelnen, aber wenn ein Kreditkartenabrechnungsscreening helfen kann das Kinder nicht länger vergewaltigt werden (wie geschehn) dann scheiss ich auf den Datenschutz!! und kleiner Tipp am Rande, jeder Staat der Erde will "wachsen" und das kann er nunmal nur wenn er gebährfreudige Frauen in seinen Reihen und für diese Frauen genug Samenspender vorhanden sind, es kann also garnicht in seinem Interesse sein Homosexualität zu fördern! logisch - oder?!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 gerdAnonym
  • 08.05.2007, 20:13h
  • @rudolf
    Stimmt auf Papstlinie ist die CDU mit dem neuen Grundsatzprogramm nicht mehr, sondern schwenkt vielmehr auf die Linie der EKD ein. Unser Papst dürfte demnach nach katholischem Lehrverständnis die CDU nicht wählen.
    UND dies ist der Fortschritt: die CDU spiegelt im Parteiprogramm wieder, was die Haltung der EKD ist.

    Aber du fragst, warum es wichtig ist, was die CDU an Parteiprogramm hat.
    Dazu sage ich, es ist wichtig sogar sehr wichtig.

    Denn die ausstehenden Regelungen für Lebenspartner sind zustimmungspflichtig, d.h Bundestag und Bundesrat müssen im Steuerrecht zustimmen. Und seit vielen Jahren ist der Bundesrat CDU dominiert und wird es auch die kommenden Jahre bleiben. Nur wenn die CDU daher im Bundesrat "mitspielt", werden beispielsweise Lebenspartner im Ehegattensplitting einbezogen.
    Von einenm SPD dominierten Bundesrat sind wir noch viele Jahre und Landtagswahlen entfernt.

    Daher wenn wir Fortschritte für Lebenspartner wollen, muss sich die CDU bewegen oder viele Landtagswahlen verlieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 stephan
  • 08.05.2007, 19:43h
  • Was die CDU da plant, ist tatsächlich eine Festschreibung der Diskriminierung der Eingetragenen Partnerschaften und stellt für jeden klar denkenden Menschen einen absoluten Skandal dar!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 @ rudolfAnonym
#4 rudolfAnonym
  • 08.05.2007, 18:17h
  • @gerd

    Jedenfalls liegt die CDU damit auch nicht auf der Linie des Papstes.

    Aber warum ist das, was die CDU sagt, eigentlich so wichtig? Weil die SPD die linke Mehrheit, die es seit 1998 in den deutschen Bundestagen gibt, nicht durch eine entsprechende Koalition umsetzt, sondern lieber den Juniorpartner der geschrumpften CDU abgibt als in einer linken Dreierkoalition den Kanzler. Das soll mal einer verstehen...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 EuropäerAnonym
  • 08.05.2007, 18:13h
  • Hallo!

    Tja, das ist wirklich schade. So wird es wohl noch dauern, bis die 100%ige Gleichberechtigung bei uns eintritt. Zumindest solange die CDU/CSU was zu sagen haben. Somit weiß ich schon mal, dass ich aber auch aus allgemeinen linken Überzeugungen SPD oder die Grünen wählen werde. So kommt die CDU/CSU nicht für mich in Frage, auch wenn ich die Merkel mag, die aber offensichtlich Schwule und Lesben nicht sooo toll findet.

    Kann man eigentlich auch als Deutscher eine Homo-Ehe in z. B. Kanada, Spanien, Niederlande, Belgien, Südafrika oder Massachusetts eingehen? Wenn man dort wohnen bleibt, wird die Ehe sicher anerkannt oder? Auch wenn man Deutscher ist? Weiß das zufällig jemand? Oder muss man erst die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen?

    Wenn man dann nach Deutschland zurückkehrt, hat man eine Ehe, die als eingetragene Partnerschaft bezeichnet wird, stimmt das so?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 tuxAnonym
  • 08.05.2007, 17:50h
  • Um es mal ganz klar zu formulieren: Die CDU/CSU ist kein stück fortschrittlich.
    Sie wollen nicht nur, das Frauen wieder am Herd stehen, nein, sie wollen auch nicht begreifen, dass das Leben sehr vielfältiger ist, als einige es gerne hätten.

    All Ihre "Reformen", die sie bisher auf den Weg gebracht haben, hatten immer nur das Ziel, Reiche immer Reicher zu machen und Arme immer Ärmer.

    Dazu kommt noch ihr uneingeschränkter Wille, im Namen des "Antiterrorkampfes" grundlegende Rechte einzuschränken bzw abzuschaffen.
    Das beginnt bei der "OnlineDurchsuchung" über das Kontenscreening bis zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren.
    www.heise.de/newsticker/meldung/89406
    www.amazon.de/Menschenrechte-Zeiten-Terrors-Kollateralschäden-Heimatfront/
    dp/3894582529/ref=pd_bbs_sr_1/303-7443585-3327448
    ?ie=UTF8&s=books&qid=1178639386&sr=8-1
  • Antworten » | Direktlink »
#1 gerdAnonym
  • 08.05.2007, 17:28h
  • Grundsätzlich haben LSVD und Volker Beck vollkommen recht mit ihren Aussagen und ich stimme Ihnen zu.

    Nur jetzt versetze ich mich einmal in die Lage der CDU: aus deren Sicht ist das kommende Parteiprogramm ein Modernisierungsschub und Fortschritt. Erstmals werden homosexuelle Menschen überhaupt im Parteiprogramm erwähnt und begriffen, dass es verschiedene sexuelle Identitäten gibt. Und nicht nur das im Parteiprogramm der CDU werden auch noch homosexuelle Paare (!) respektiert. Aus Sicht der fundamentalistischer Christen ein grosser Schreck, denn damit geht in mit ihrer evangelikalen "Bibelkeule" die CDU parteipolitisch verloren. Die CDU verabschiedet sich damit von evangelikalen Religionseiferern, die Homosexualität als Sünde begreifen. Und so gesehen ist das Parteiprogramm der CDU ein Fortschritt.
    Wenngleich es aus Sicht der Grünen, der Linken, der Liberalen und der Sozialdemokraten weiterhin gesellschaftlich rückständig ist: denn immer noch hat die CDU es nicht geschafft zu verinnerlichen, dass homosexuelle Paare keine Paare "zweiter Klasse" sind und auch in diesen Beziehungen Kinder in unserer Gesellschaft leben und Familien bilden.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel