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Kommentare zu:
Parteiprogramm: LSVD kritisiert CDU


#21 gerdAnonym
  • 09.05.2007, 12:40h
  • @thomas
    Du vergißt einfach, dass es auch viele homosexuelle Paare gibt, in deren Beziehungen Kinder aufwachsen. Dies ist insbesondere bei lesbischen Paaren der Fall.

    Du machst es dir zu einfach, wenn du diese Regenbogenfamilien einfach aus dem Steuersysten ausklammerst. Es ist zutiefst ungerecht, dass diese Paare kein Ehegattensplitting erhalten und kein Steuerklassenwahlrecht. Und ich ein bestimmter Anteil der schwulen Paare würde Kinder in unserem Lande grossziehen, wenn ihnen rechtlich dies nicht so erschwert werden würde. Im Augenblick haben wir daher eine Situation, die eher dazu führt, das weniger Kinder in unserem Lande aufwachsen. Denn lesbischen Frauenpaare mit Kinder erhalten geringere steuerliche Förderungen und schwulen Paaren wird sogar die Kindererziehung rechtlich fast vollkommen verbaut (die mittlerweile erlaubte Stiefkindadoption greift nur bei leiblichen Kindern).

    Als Thomas, du vergisst die Kinder, die heute bereits real in Regenbogenfamilien aufwachsen. Daher das Steuersystem mit der Nichteinbeziehung von Lebenspartnerschaften in das Ehegattensplitting und in das Steuerklassenwahlsystem ist zutiefst ungerecht.

    Und die Nichtberücksichtigung in der Erbschaftssteuer und in der Grunderwerbssteuer ist für unser Land allertiefstes moralisches Niveau.

    Dieses tiefe Niveau verdanken wir der Tatsache, dass im Steuerrecht der Bundesrat zustimmen muss, und dies hat die CDU damals nicht gewollt und auch heute noch bewegt sie sich anscheinend nicht.
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#22 FloAnonym
  • 09.05.2007, 12:44h
  • Ist leider nichts Neues, dass die CDU/CSU für alle Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen (und jeden, dem Grundrechte nicht egal sind) unwählbar ist...

    Das war immer so und wird auch unter Merkel leider so bleiben...
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#23 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 13:53h
  • @Flo:

    Na ja, für viele "Bisexuelle" ist die CDU vermutlich schon wählbar, da sie ja in aller Regel ihre homosexuelle Orientierung verstecken und gutbürgerlich mit Freundin oder Frau zusammenleben oder gar verheiratet sind (und dabei dann alle "Vorteile" der Ehe genießen)...
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#24 rudolfAnonym
  • 09.05.2007, 14:42h
  • @Sascha

    Na, na, ich kenne viele sehr mutige und progressive Bisexuelle und sehr viele überangepaßte ängstliche Schwule...
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#25 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 15:31h
  • @rudolf:

    Aha, dann unterscheiden sich meine persönlichen Erfahrungen (und die aller meiner Freunde und Bekannten) offenbar stark von deinen...

    Auch die in der Geschichte der Homo-Bewegung erreichten Fortschritte auf dem Weg zur Gleichberechtigung sind in aller Regel nicht von so genannten Bisexuellen, sondern von Männern mit selbstbewusster homosexueller Identität erreicht worden.

    Ich respektiere selbstverständlich auch jeden, der sich als "bisexuell" bezeichnet, aber die Erfahrung zeigt, dass es sich hierbei um ein gesellschaftlich vermitteltes Phänomen handelt, das für gewöhnlich den Status quo reproduziert, anstatt ihn in Frage zu stellen.

    Jüngere Studien bestätigen das übrigens:

    www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/255460.html
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#26 DavidAnonym
  • 09.05.2007, 16:16h
  • @ Sascha:
    Was ist dann aber mit Männern, die in einer schwulen Beziehung leben und sich trotzdem als bisexuell bezeichnen? Verkappte Heterosexuelle?
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#27 martinAnonym
  • 09.05.2007, 16:51h
  • wahrscheinlich. und ich leb mit so ner verklemmten hete auch noch seit 8 jahren zusammen. aber seitdem sascha den link zum feldversuch mit den 20 wichsenden kanadieren regelmäßig rumschickt, sobald jemand hier das wort "bisexuell" erwähnt, weiß ich endlich, wie fies ich all die jahre hinters licht geführt wurde... danke! an sascha und an die onanierenden klemmkanadier...
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#28 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 17:06h
  • @David, martin:

    Ausnahmen bestätigen wie so oft die Regel!

    Allerdings würde ich mich, @martin, auf der Basis von Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis sowie zahlreicher Psychologen, mit denen ich mich über das Thema unterhalten habe, nicht wundern, wenn dein "bisexueller" Partner irgendwann doch wieder meint, mit einer Frau zusammengehen zu müssen...
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#29 SaschaAnonym
  • 09.05.2007, 17:10h
  • Außerdem, @David und martin,

    geht es ja gerade darum, dass mitunter ein großer Unterschied zwischen dem besteht,

    als das sich jemand (bestimmt durch die gesellschaftlich aufgezwungene Heteronormativität!) "bezeichnet",

    und dem, was er tatsächlich ist!
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#30 WolfgangAnonym
  • 09.05.2007, 17:15h
  • Hilfe! Eine Koalition mit der Linkspartei? Die Politik besteht nicht nur aus Gleichstellung von Schwulen und Lesben.

    Sollte die SPD eine Koalition mit einer Partei eingeht die Linkrdadikale Tendenzen duldet und kommunistische Diktatoren unterstützt (offensiv!) werde ich sie nicht mehr wählen und austreten!

    Die komplette Gleichstellung (das wäre für mich die Öffnung der Ehe) wäre sehr einfach zu erreichen. Die Öffnung der Ehe kann vom Bundestag OHNE ZUSTIMMUNG durch den Bundesrat geöffnet werden. Da wir eine gute Zahl von Bundestagsabgeordneten haben die das Unterstützen (Grüne und Linkspartei komplett, SPD zum größten Teil, CDU ein paar wenige, FDP auch ein Teil) könnte man es sogar schaffen. Die CDU hat in einer aktuellen Stunde in diesem Jahr die Abstimmung aber nicht freigegeben, somit muss die SPD (aufgrund des Koalitionsvertrags) die Abstimmung ablehnen.....

    Die CDU wurde durch die Aufnahme dieser Sätze nicht moderner sondern sie hat ihre braune Seite nur weiter verschärft. Die CDU ist für Schwule eine absolut nicht-wähbare Partei. Türken wählen doch nicht NPD, oder?
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