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Kommentare zu:
Homo-Gedenkgottesdienst in Hamburg


#11 SaschaAnonym
  • 10.05.2007, 23:20h
  • @GRUENE:

    Danke für den Hinweis!

    Besonders lesenswert, da zutreffend und alarmierend zugleich die folgende Aussage:

    "Der Soziologe Dr. Michael Bochow benannte die Wirtschaft, die Religionen und den Leistungssport als Bastionen von "Heteronormativität", in denen Rollenbilder produziert werden und Schwule und Lesben nicht vorzukommen haben. EIN DRITTEL DER BEVÖLKERUNG SEI WEITERHIN MASSIV HOMOSEXUELLENFEINDLICH EINGESTELLT. WIRKLICH AKZEPTIEREND SEI NUR EINE MINDERHEIT (Hervorherbung durch S.). Wichtig seien daher Vorbilder, z. B. Spitzensportler, die sich öffentlich gegen Diskriminierung stark machen. Auch Maßnahmen wie das Lebenspartnerschaftsgesetz hätten die gesellschaftliche Akzeptanz erhöht."

    Und noch viel wichtiger ist eine umfassende, jahrgangs- und fächerübergreifende Behandlung des Themas der sexuellen Vielfalt in deutschen Klassenzimmer, die - im Gegensatz zu anderen Ländern - immer noch zu den homophobsten Zonen dieses Landes gehören.

    Wo, wenn nicht dort, kann eine neue Kultur des Respekts vor der menschlichen Vielfalt denn bitte begründet werden???

    Dazu bedarf es dann auch besonderer, z.B. schulpsychologischer, Angebote für junge Homosexuelle sowie umfassende Antidiskriminierungsmaßnahmen schulischen Umfeld.
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#10 stromboliProfil
  • 10.05.2007, 10:07hberlin
  • das mea culpa der kirche und SPD kommt zu spät!
    Hunderttausende wurden wegen des verbrecherichen paragraphen verurteilt und ihrer zukunft beraubt .
    Sich in schamlosen sonntagsreden und beileidsbekundungen aus der verantwortung schleichen zu wollen ist der , für die überlebenden staatlicher willkür letzte angriff auf ihre verbliebene würde!
    Uneingeschränkte Rehabilation der Verurteilten mit öffentlicher entschuldigung ! Schadenersatz an Verurteilte und /oder deren Lebenspartnern ( da hätte dieser wurmfortsatz der solidarverpflichtung wenigstens einen sinn )oder anderweitige angehörige nach vorheriger prüfung , im falle das der verurteilte bereits verstorben .Siehe reglung mit holocaustopfern und deren hinterbliebenen . Die vorbehaltsklausel der verurteilung wegen verkehrs mit minderjährigen muß den heutigen maßstäben angeglichen werden !

    Das wäre der einzig akzeptable weg der entschuldigung ! Der rest bleibt öffentliche makulatur !
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#8 IdomeneoAnonym
  • 09.05.2007, 21:56h
  • Tja da sieht man mal den Unterschied zwischen den Evangelen und den Islamfaschisten. Wenn das in einer Moschee gewesen wäre, hätten die alle Schwulen am liebsten am Baukran aufgehängt wie z.B. im Iran üblich ist.
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#7 holga-waldaAnonym
  • 09.05.2007, 19:52h
  • @ rudolf

    ...hast ja so gesehen recht, ein freund,
    evangelischer pfarrer, freut sich auch immer diebisch, wenn die herrschaften
    tanzen. ansonsen hat er eine pelzmantelgemeinde und nimmt denen
    geld für projekte in brasilien ab und verdirbt deren enkel hoffentlich nachhaltig mit eduardo galeano. die besten bekommen
    dann noch die schärferen sachen.

    de.wikipedia.org/wiki/Eduardo_Galeano
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#6 AndreAnonym
  • 09.05.2007, 19:14h
  • Ich finde es gut, dass die evangelische Kirche einen Gottesdienst für die verfolgten Schwulen veranstaltet.
    Insgesamt kann doch wohl niemand behaupten, dass eine Diskriminierung durch die evangelische Kirche erfolgt. Vielleicht ist die ev. Kirche noch nicht soweit eine Trauung von homosexuellen Paaren zu vollziehen, dennoch öffnet sie sich schon weiter zu dem Thema Homosexualität als sonst eine Kirche/ Religion der Welt.
    Davon abgesehen denke ich, dass man nicht zuviel erwarten kann, da die Gleichberechtigung der Frau beispielsweise auch nicht innerhalb von ein paar Jahren akzeptiert und auch von allen hingenommen wurde.
    Dieses zeigt einfach, dass die Homosexuellen noch mehr kämpfen müssen was sicherlich Erfolg haben wird, wie dieser Artikel zeigt.
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#5 tuxAnonym
  • 09.05.2007, 19:09h
  • @flo: ".....aber uns trauen tun sie dann doch nicht, was dann auch wieder Diskriminierung bedeutet......"

    Das ist so nicht ganz richtig. Im Einzugsgebiet der Braunschweigischen Landeskirche ist es durchaus möglich.
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#4 grueneAnonym
  • 09.05.2007, 17:04h
  • warum habt ihr denn von der gruenen veranstaltung mit verfassungsrichter bryde und ads leiterin koeppen zu diesem thema nicht berichtet
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#3 rudolfAnonym
  • 09.05.2007, 17:01h
  • @holda-walda

    Es ist viel mehr als ein nette Geste. Was meinst Du, wieviele fromme Katholen, Muslime und auch Evangelikale wegen dieses mutigen Gottesdienstes unter ihren Soutanen, Kaftanen und Lutherröcken mal wieder grimmig das Messer gegen Frau Jepsen wetzen werden. Auch und gerade die vielen Klemmschwestern unter ihnen...
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#2 holga-waldaAnonym
  • 09.05.2007, 16:43h
  • @ flo

    ..ja es wird wohl noch eine ganze weile dauern, bis die kirchen ihren frieden mit der evolution schließen. die evangelische scheint da auf gutem wege zu sein.schließlich ist auch der einfache klare umstand, dass der
    mensch gott schuf in diesen kreisen immer
    noch nicht anerkanntes allgemeinwissen.
    die umgekehrte sicht war halt seit jahrtausenden die einkömmlichere für die
    behaupter. die fragen sind eigentlich: werdet ihr es wieder tun ? gegen wen ? was verhindert ihr heute ? was billigt ihr schweigend, im moment ?
    in diesem zusammenhang ist erwähnenswert, dass man tote widerstandkäpfer sehr gerne mehr ehrt,
    als man überlebende unterstützete, solange sie noch lebten.
    gibt´s in kirchen spiegel ?
    ..trotzdem eine nette geste...
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#1 FloAnonym
  • 09.05.2007, 13:36h
  • "Jepsen beklagte nach Angaben der Nachrichtenagentur epd, dass biblische Worte viel zu lange gegen Schwule ausgelegt worden seien. Heute habe die Kirche jedoch "endlich begriffen, dass Gott auch die Homosexuellen geschaffen hat und liebt". "

    Die katholische Kirche hat das noch lange nicht akzeptiert und wird das wohl auch nie akzeptieren!

    Übrigens: Wenn die Evangelen es wirklich ernst meinen, dann können sie doch schwule und lesbische Paare genauso verheiraten wie Heteros. Dann hätten sie schon mal 2 Mitglieder mehr (meinen Freund und mich)! Aber leider reden sie zwar nicht so schlimm wie die Katholiken, aber uns trauen tun sie dann doch nicht, was dann auch wieder Diskriminierung bedeutet...
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