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  • 10. Mai 2007 31 1 Min.

Riga (queer.de) - Der lettische Kardinal Janis Pujats hat in einem offenen Brief Homosexualität als "völlige Entgleisung im Feld der Sexualität" und als "unnatürliche Form der Prostitution" bezeichnet. Der oberste Katholik des Landes ruft seine Mitbürger dazu auf, gegen den für den 3. Juni geplanten CSD auf die Straße zu gehen.

Im letzten Jahr war der CSD verboten worden, bei einem alternativ stattfindenden Gottesdienst wurden schwul-lesbische Teilnehmer angegriffen und mit Fäkalien beworfen (queer.de berichtete).

Der Kardinal ruft jetzt zum Widerstand auf: "Wenn 1.000 sexuell verrückte Leute auf dem Marktplatz ihren Pride abhalten, sollten mindestens 40.000 bis 50.000 Menschen dagegen marschieren", erklärte der 76-Jährige. "Diese Proportionen würden der Regierung und der Öffentlichkeit genug Grund geben, sexuelle Perversionen nicht mit Dingen wie der Homo-Ehe zu adeln." Die EU-Mitgliedschaft habe nach Angaben des Kardinals die Gesellschaft "sexualisiert" und das würden Homosexuelle nun ausnützen. "Sie greifen uns mit ihren Perversionen an", erklärte Pujats.

Pujats wurde 1991 zum Erzbischof von Riga ernannt. Papst Johannes Paul II beförderte ihn 1998 zum Kardinal. (dk)

-w-

#1 wolfAnonym
  • 10.05.2007, 16:21h
  • "totenköpfchens zeitvertreib" passt ja wunderbar ins bild dieser region.
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#2 stephanAnonym
  • 10.05.2007, 16:25h
  • Abgesehen von dem üblichen Dreck, mit dem die Hüter der Doppelmoral um sich werfen, fragt sich bei dem Spruch "unnatürliche Form der Prostitution", was er dann unter einer natürlichen Form derselben versteht. Vielleicht die katholische Kirche? Oder doch eher nur das Meßdienertum?
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#3 uranusAnonym
  • 10.05.2007, 16:50h
  • Ich glaube dieser Kardinal wäre einst Ehrenmitglied bei den Herren mit dem Totenkopf gewesen, über soviel Hass hätten sich die Nazis gefreut.
    Und so ein Typ nennt sich Christ.
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