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Berlin (queer.de) - Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) haben das neue Grundsatzprogramm der CDU begrüßt. Darin erkennt die CDU erstmals gleichgeschlechtliche Partner an, lehnt aber nach wie vor die volle Gleichstellung von schwul-lesbischen Paaren sowie das Adoptionsrecht ab. Für eine Partei, die noch vor wenigen Jahren die eingetragene Lebenspartnerschaft verhindern wollte, ist dies ein großer Schritt in die richtige Richtung", resümiert LSU-Chef Arnd Lange. "Unsere Arbeit als Interessenvertretung christdemokratischer Lesben und Schwulen wird damit offiziell anerkannt." Die LSU setze sich auch weiterhin dafür ein, dass das bestehende Ungleichgewicht von Pflichten und Rechten, die sich aus der Eingetragenen Lebenspartnerschaft ergeben, beseitigt wird.

FDP kritisiert Grundsatzprogramm

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch hat den familienpolitischen Teil des christdemokratischen Grundsatzprogramms scharf kritisiert: "Die CDU ist und bleibt eine konservative Partei, der jede Verbesserung für Schwule und Lesben abgerungen werden muss", erklärte Kauch. "Wenn die CDU jetzt homosexuelle Partnerschaften anerkennt, ihnen aber die Gleichstellung mit der Ehe und das Adioptionsrecht verweigert, bleibt sie auf halbem Wege stehen." Wirkliche Anerkennung sei mehr als das Nachvollziehen der Wirklichkeit, so der 39-jährige Dortmunder: "Gleiche Pflichten, gleiche Rechte – das wäre eine Neuerung gewesen."

Bereits zuvor haben der LSVD sowie die Grünen den Entwurf des Grundsatzprogramms als eine Enttäuschung für Schwule und Lesben kritisiert (queer.de berichtete). (dk)



16 Kommentare

#1 KatrinAnonym
  • 10.05.2007, 17:03h
  • Lesben und Schwule dieser Nation, vereinigt Euch zu einer geschlossenen Wählergruppe. Andere Gruppen, vom Bauernverband zu den grauen Panthern, haben es vorgemacht. Dann sind wir das Zünglein an der nächsten Waage (Wahl) und dann gibts auch die Gleichberechtigung, wenigstens bis zum Wahlabend.
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#2 FloAnonym
  • 10.05.2007, 17:05h
  • Dass die LSU Diskriminierung gutheißt (nichts anderes bedeutet die Verweigerung von Gleichstellung) zeigt, dass die Parteibindung doch mehr wiegt als der Verlust des Rückgrats und dass dieser Pseudo-Verein noch peinlicher ist als die CDU selbst.

    Nach Merkels Antritt hatte ich Hoffnungen, in der Union würde sich was ändern, aber Fakt ist und bleibt: die CDU wird sich nicht ändern und bleibt unwählbar...
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#3 holga-waldaAnonym
  • 10.05.2007, 17:11h
  • @ katrin

    ...nach dieser aussage werden wir in alle richtungen ermitteln...wir gehen der sache nach, verlassen sie sich darauf !!!!!!
    vorspiegelung eines interesses in tateinheit mit verhohnepiepelung von verfassungsorganen ? wir prüfen das...
    wenn nicht heute, dann morgen...

    www.wdr.de/
    themen/politik/nrw /korruption_wuppertal /specht/_img/harms_monika_400q.jpg
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#4 MalteAnonym
  • 10.05.2007, 19:15h
  • Die LSU ist ein Club von Witzfiguren, die offenbar meinen, wir seien so dumm, auf jede Parteitaktik reinzufallen.
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#5 BK-GayPrideAnonym
  • 10.05.2007, 20:34h
  • Diese LSU ist doch nen voll lächerlicher Verein. Die widersprechen sich doch selbst. Die Union insgesamt ist immer noch mega
    schwulenfeindlich. Dass die jetzt in Ihrem neuen Parteiprogramm uns nicht mehr das Lebensrecht absprechen, kann man doch nicht als Fortschritt betrachten. Das diese LSU-Typen auch in den letzten jahren immer auf dem CSD auftreten und sich anbiedern wollen, kotzt mich auch an. schwul und CDU , das passt für mich einfach nicht zusammen.
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#6 tuxAnonym
  • 10.05.2007, 21:15h
  • War doch vorrauszusehen. Haben halt die hose voll und trauen sich nicht, richtig stellung zu beziehen.

    ist eh ein laden aus witzfiguren und reine schönfärberei...
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#7 manni2Anonym
  • 10.05.2007, 21:42h
  • LSU ...wer und was ist das?? Ist das nicht der Kegelclub in dem auch der Stoiber is???
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#8 gerdAnonym
  • 10.05.2007, 21:51h
  • Jetzt mal vorsichtiger in Euren Aussagen: es ist gut, dass es die LSU in der CDU gibt. Das ist erstmal sehr zu begrüßen, denn auch ein "kleiner" Fortschritt und eine "kleine Modernisierung" ist besser als das Verharren der CDU in der Vergangenheit.

    Der LSU hat vollkommen recht, dass die CDU ein Schritt nach vorne gemacht hat und eine Modernisierung eingeläutet hat. Was jetzt im CDU-Grundsatzprogramm drinsteht, davon hätte man vor 15 Jahren noch nicht zu träumen gewagt.

    Die CDU modernisiert sich: sie erwähnt erstmals homosexuelle Paare und anerkennt, dass auch in diesen Beziehungen Werte gelebt werden, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind. Bisher gab es homosexuelle Menschen (geschweige denn homosexuelle Paare) nicht im Parteiprogramm der CDU.

    Und so gesehen: Fakt ist, dass die CDU homosexuellenPaare erstmals überhaupt würdigt, sich damit vom Vatikan endgültig verabschiedet, auf die Haltung der EKD einschwenkt und den derzeitigen status quo in der deutschen Gesetzgebung anerkennt.

    ---
    Aber natürlich haben die FDP, die Grünen und die Linkspartei sowie der LSVD vollkommen recht. Homosexuelle Menschen wollen gleiche Rechte im Steuerrecht und im Beamtenrecht.
    Und so gesehen, wer CDU wählt (Ausnahme Bundesland Hamburg) bekommt nur das, was bereits "sowieso" Gesetzt ist, während FDP, Linkspartei und Grüne mehr an Rechte für homosexuelle Paare wollen.
    ---
    Daher wählbar ist die CDU mit diesem Parteiprogramm noch nicht, da andere Parteien und nicht die CDU uns die fehlenden Rechte (Erbschaftssteuer, Grunderwerbssteuer, Altersversorgung der Landwirte, Hiterbliebenversorung im Soldatensgesetz, Ehegattensplitting,...) bringen.

    Aber es ist doch sehr erfreulich, dass die CDU einen guten Schritt nach vorne macht und zumindest den derzeitigen gesetzlichen status quo ins Parteiprogramm übernimmt.
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#9 Thom_ass1973
  • 10.05.2007, 22:57h
  • Schritt für Schritt würde ich meinen trifft es wohl am Ehesten, das ist keine Offenbarung aber ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch ein verdammt kleiner, mal gucken was so draus wird und was nachkommt . . .
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#10 tuxAnonym