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  • 10. Mai 2007 16 1 Min.

Berlin (queer.de) - Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) haben das neue Grundsatzprogramm der CDU begrüßt. Darin erkennt die CDU erstmals gleichgeschlechtliche Partner an, lehnt aber nach wie vor die volle Gleichstellung von schwul-lesbischen Paaren sowie das Adoptionsrecht ab. Für eine Partei, die noch vor wenigen Jahren die eingetragene Lebenspartnerschaft verhindern wollte, ist dies ein großer Schritt in die richtige Richtung", resümiert LSU-Chef Arnd Lange. "Unsere Arbeit als Interessenvertretung christdemokratischer Lesben und Schwulen wird damit offiziell anerkannt." Die LSU setze sich auch weiterhin dafür ein, dass das bestehende Ungleichgewicht von Pflichten und Rechten, die sich aus der Eingetragenen Lebenspartnerschaft ergeben, beseitigt wird.

FDP kritisiert Grundsatzprogramm

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch hat den familienpolitischen Teil des christdemokratischen Grundsatzprogramms scharf kritisiert: "Die CDU ist und bleibt eine konservative Partei, der jede Verbesserung für Schwule und Lesben abgerungen werden muss", erklärte Kauch. "Wenn die CDU jetzt homosexuelle Partnerschaften anerkennt, ihnen aber die Gleichstellung mit der Ehe und das Adioptionsrecht verweigert, bleibt sie auf halbem Wege stehen." Wirkliche Anerkennung sei mehr als das Nachvollziehen der Wirklichkeit, so der 39-jährige Dortmunder: "Gleiche Pflichten, gleiche Rechte – das wäre eine Neuerung gewesen."

Bereits zuvor haben der LSVD sowie die Grünen den Entwurf des Grundsatzprogramms als eine Enttäuschung für Schwule und Lesben kritisiert (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 KatrinAnonym
  • 10.05.2007, 17:03h
  • Lesben und Schwule dieser Nation, vereinigt Euch zu einer geschlossenen Wählergruppe. Andere Gruppen, vom Bauernverband zu den grauen Panthern, haben es vorgemacht. Dann sind wir das Zünglein an der nächsten Waage (Wahl) und dann gibts auch die Gleichberechtigung, wenigstens bis zum Wahlabend.
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#2 FloAnonym
  • 10.05.2007, 17:05h
  • Dass die LSU Diskriminierung gutheißt (nichts anderes bedeutet die Verweigerung von Gleichstellung) zeigt, dass die Parteibindung doch mehr wiegt als der Verlust des Rückgrats und dass dieser Pseudo-Verein noch peinlicher ist als die CDU selbst.

    Nach Merkels Antritt hatte ich Hoffnungen, in der Union würde sich was ändern, aber Fakt ist und bleibt: die CDU wird sich nicht ändern und bleibt unwählbar...
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#3 holga-waldaAnonym
  • 10.05.2007, 17:11h
  • @ katrin

    ...nach dieser aussage werden wir in alle richtungen ermitteln...wir gehen der sache nach, verlassen sie sich darauf !!!!!!
    vorspiegelung eines interesses in tateinheit mit verhohnepiepelung von verfassungsorganen ? wir prüfen das...
    wenn nicht heute, dann morgen...

    www.wdr.de/
    themen/politik/nrw /korruption_wuppertal /specht/_img/harms_monika_400q.jpg
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