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Berlin (queer.de) – Vom 13. bis zum 21. Oktober findet in Berlin eine europäische Begegnung von schwul-lesbischen Jugendlichen aus Estland, Tschechien, Holland und Deutschland statt. Der Schwerpunkt dieser Begegnung liegt auf eine aktive Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in Hinblick auf Alltag, Überleben, die Verfolgung und Ermordung von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in Europa. Bei den Gesprächen mit Zeitzeugen erhalten die Jugendlichen zum einen eine sehr persönliche Informationen, aber auch einen Einblick in den historischen Zusammenhang. Darüber hinaus werden verschiedene Organisationen und Museen in Berlin und Umgebung besucht, wie das Archiv im Schwulen Museum Berlin und das Anne-Frank-Zentrum, das Haus der Wannseekonferenz und eine umliegende Gedenkstätte, wie die ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück oder Sachsenhausen.

Die Ergebnisse der Zeitzeugengespräche werden auf das Internetportal www.zeitzeugengeschichte.de gestellt. Das Portal ist ein Projekt der Globalen Medienwerkstatt e.V. Auf diesem befinden sich Video- und Audiointerviews mit zahlreichen NS-Zeitzeugen. Die Gedanken, Erfahrungen, Auseinandersetzungen und Diskussionen während der Jugendbegegnung werden medial in einem Weblog dokumentiert, das als Projekttagebuch dient. Die Dokumentation wird in einer hierfür eingerichteten Website abgelegt.

Projektträger ist die Globale Medienwerkstatt e.V., ein medienpädagogischer Verein, der mediale Jugendarbeit und politische Bildung kombiniert. Weitere Kooperationspartner sind: Das Medienkompetenzzentrum Düppel, der Jugendclub Bunker, der Offener Kanal Berlin, der Mikado-Jugendförderverein e.V. in Nauen und das Schwule Museum Berlin. (pm)

Kontakt bei Globale Medienwerkstatt e.V., Köpenicker Straße 187/188, 10997 Berlin, Tel. 0 30 – 92 12 02 59 E-Mail: zeitzeugnisse@globale-medienwerkstatt.de



#1 tuxAnonym
  • 11.05.2007, 19:41h
  • Das ist doch mal ein guter Ansatz und die Idee, auch Jugendliche aus Estland einzuladen, finde ich besonders gut.
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#2 hwAnonym