Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?6903

Genf (queer.de) - Schwule und Lesben gehören zu den am meisten diskriminierten Gruppen am Arbeitsplatz. Das ist das Ergebnis einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Neben Homosexuellen führt der Bericht auch Behinderte und HIV-Infizierte als Opfer von Benachteiligungen und Anfeindungen an. Am meisten betroffen seien weltweit die Frauen.

"Es ist schlimm zu sehen, dass es überall auf der Welt, unabhängig vom Reichtum oder dem politischen System, Diskriminierung anzutreffen ist", erklärte Manuela Tomei, Autorin der 127 Seiten starken Studie. "Diskriminierung ist eine unendliche Geschichte menschlicher Natur. Aber es ist etwas, das die Gesellschaft nicht länger hinnehmen kann."

Diskriminierung gegen Schwule und Lesben sei "erst vor kurzem als nicht hinnehmbar erkannt worden", erklärte Tomei. Sie kritisierte, dass Homosexualität nach wie vor in 75 Ländern der Erde bestraft werde. Auch seien meist illegale Aids-Tests bei Bewerbungen "extrem verbreitet", so Tomei. (dk)



#1 PeerAnonym
  • 11.05.2007, 15:20h
  • Das wundert mich gar nicht: wenn Kirchen und Politik ständig Hass gegen Homo-, Bi- und Transsexuelle sähen, ist das die natürliche Folge...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 UeffckenAnonym
  • 11.05.2007, 15:23h
  • Es geht auch anders, dass konnte mein Freund Benem gerade erleben. Ein Arbeitskollege wollte nicht mehr mit ihn zusammen Arbeiten weil er Homosexuell ist. Die anderen Kollegen und der Chef standen hinter Benem und der intolerante Kollege wurde versetzt. Gut so. Nee, is klar!?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 JohannesAnonym
  • 11.05.2007, 15:45h
  • @ Ueffcken : Nach deinem Kommentar zu urteilen, wollte der Kollege doch versetzt werden, weil eben Benem schwul ist. Er wollte ja nicht mehr mit ihm zusammen arbeiten... Insofern ist das ja auch nicht soo ein gutes Beispiel, da der Chef dem intolleranten Mitarbeiter genauso einen Gefallen getan haben.
    Ich denke entweder jemand akzeptiert es oder er muss eben lernen es zu tolerieren. Aber ein Trennen zwischen Homofreundlichen und Homofeindlichen ist sicherlich keine Lösung.

    @Peer: Dem kann ich nur zustimmen. Da verschließt die Politik wirklich ihre Augen. Wenn ständig Politiker und Kirchenmitglieder Hassreden gegen Schwule verbreiten dürfen, dann braucht man sich nicht wundern wenn dumme Bürger sich dabei anschließen.
    Hier sieht man fast täglich News über entsprechende Äußerungen, die sich niemand gegenüber einer anderen Minderheit erlauben dürfte.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 UeffckenAnonym
  • 11.05.2007, 19:14h
  • Lieber Johannes, der Arbeitskollege ist Praktikant und wird den Job nach dem Ende des Praktikum nicht mehr bekommen. Denn die Firma will nicht ausgrenzen. Für den Kollegen absurd und lenkt nicht ein also kann er gehen. Bin froh das Benem nicht gehen mußte und zu dem steht was er ist. Homosexuell und eine gute Arbeitskraft.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 agravAnonym