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Lake Geneva (queer.de) - Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Tommy Thompson hat eine homophobe Bemerkung während einer Fernsehdebatte damit erklärt, dass er dringen aufs Klo musste und sein Hörgerät nicht funktionierte. In der Sendung war er vom NBC-Moderator gefragt worden: "Wenn ein privater Arbeitgeber Homosexualität für unmoralisch hält, sollte er einen schwulen Mitarbeiter feuern dürfen?" Thompson antwortete: "Ich denke, das sollte dem Arbeitgeber überlassen bleiben." Daraufhin wurde er auch von Republikanern kritisiert, die auf bestehende Antidiskriminierungsgesetze in Bundesstaaten hinwiesen.

Thompson entschuldigte sich beim Landesparteitag der Republikaner in Wisconsin: "Ich war sehr krank am Tag der Debatte. Ich hatte alle Probleme, die man bei einer Erkältung hat, und musste auch dauernd auf die Toilette. Ich wartete nur auf das Ende der Sendung, um endlich zur Toilette rennen zu können." Kurz nach der Debatte hatte Thompson bereits gesagt, dass die Batterie in seinem Hörgerät leer gewesen sei und er deshalb die Fragen nicht richtig verstanden habe.

Der "Klo-Zwischenfall" war nicht der erste Ausrutscher in Thompsons Bewerbung. Er hatte zuvor für Aufregung unter jüdischen Gruppen gesorgt, als er behauptete, dass Geldverdienen "Teil der jüdischen Tradition" sei. Der 65-Jährige rechnet sich aber nach wie vor Siegeschancen aus.

Thompson war 14 Jahre Gouverneur von Wisconsin und danach vier Jahre lang Bundesgesundheitsminister unter George W. Bush. (dk)



#1 RenéAnonym
#2 ÜwchenAnonym
  • 15.05.2007, 14:26h
  • Ja geil der muss Präsident werden. Ist doch die Ultimative entschuldigung. Nein ich habe den Iran nicht ohne Grund angegriffen mein Hörgerät war kaputt ich habe verstanden die Iraner greifen uns mit A-Bomben an.
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#3 ChrisAnonym
  • 15.05.2007, 15:16h
  • Sicher war das Hörgerät auch kaputt und er konnte nicht verstehen, was sein Wahlkampfmanager oder Redenschreiber ihm reinflüsterte, das hat er halt schnell seine eigene Meinung gesagt.
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#4 SebiAnonym
  • 15.05.2007, 18:20h
  • Die Bemerkung ist zwar dämlich aber nicht homophob.
    Aber wichtiger: Der rep. Politiker steht nicht hinter seinen Aussagen. Er hat sie ja nur getätigt, weil er ausgerechnet in dem Moment, als sein Hörgerät ausgefallen war, auch noch aufs Klo musste und er von einer Erkältung heimgesucht wurde.
    Bekam er über das defekte Hörgerät die Fragen falsch mit oder die Antworten? Soll heißen: Kann es sein, dass er sein Gehirn out-ge-sourced hat und sich die kniffligen Antworten bei Interviews von einem Knopf im Ohr diktieren lässt?
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#5 luke12Anonym
  • 15.05.2007, 18:24h
  • Ach ist es nicht schön. Da bleibt mir nur zu sagen: Der hat ein kaputtes Hörgerät und muss pinklen und ich hör ganz gut zwischen den Zeilen und muss kotzen!
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#6 FloAnonym
  • 16.05.2007, 13:20h
  • Bei den Republikanern ist noch was ganz anderes leer als nur das Hörgerät.

    Wieso genießen diese alten dementen Männer nicht einfach ihren Ruhestand und suchen sich ein Hobby, mit dem sie niemandem schaden...
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