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Washington (queer.de) - Die Besitzer von "Adult Stores" im US-Bundesstaat Alabama haben eine Beschwerde beim obersten US-Gericht in Washington eingereicht, weil ihr Heimatstaat den Verkauf von Sex-Toys per Gesetz verbietet. Die Kläger – unterstützt von der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) – argumentieren, dass das in der Verfassung festgeschriebene Recht auf Privatsphäre auch für die sexuellen Aktivitäten in den eigenen vier Wänden gelten würde. "Ein Mensch sollte seine eigenen Entscheidungen treffen, wie weit er seine sexuellen Grenzen austesten will, auch wenn der Staat das unmoralisch findet", erklärte die Hauptklägerin Sherri Williams.

Vorinstanzen haben bislang unterschiedlich entschieden. Zuletzt hat ein Berufungsgericht in Atlanta gegen die Kläger geurteilt. "Der Staat hat ein Interesse, die öffentliche Moral zu schützen", urteilten die Richter in einer 2:1-Entscheidung. Falls die Bürger des Staates das Gesetz für "dumm" hielten, könnten sie es ja in einer Volksabstimmung kippen.

Der Oberste Gerichtshof in Washington kann – wie auch das deutsche Äquivalent in Karlsruhe – eine Aufnahme des Verfahrens ohne Begründung ablehnen.

Eine Handvoll Staaten, inklusive Texas und Georgia, verbieten den Verkauf von Dildos und Co. Allerdings ist der Besitz überall erlaubt, wovon vor allem der Internet-Handel profitiert. Trotz der Restriktionen sind die USA der weltweit mit Abstand größte Markt für Sex-Spielzeuge. Laut der Durex-Sexstudie kaufen mehr Amerikaner Toys als die prüden Deutschen. (dk)



#1 DavidAnonym
  • 15.05.2007, 19:02h
  • Wahrscheinlich wäre der Verkauf kein problem, wenn man diese Toys als Waffe verwenden könnte oder deklarieren würde.
    Amerika - das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.
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