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- 16. Mai 2007 1 Min.
Wilna (queer,.de) - Litauische Busfahrer weigerten sich, Linienbusse zu fahren, weil diese mit einer Anzeige beschriftet waren, die zur Toleranz gegenüber Lesben und Schwulen aufrief. Das berichtet die Zeitung "Leituyos Rytas". Die Busgesellschaft hat die Werbung daraufhin entfernt. Die Anzeigen lauteten "Ein Schwuler kann auch Polizist sein" und "Ein Lesbe kann in der Schule arbeiten." Algirdas Krivickas, Chef der Busgesellschaft, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: "Manche Busfahrer sagten, sie hätten Angst gehabt, dass ihr Bus von Chaoten beschädigt werden könnte. Andere wollten nicht, dass Freunde über sie lachen." Die Anzeigen wurden von der Homo-Gruppe LGL aufgegeben. Die 5.000 Euro teure Kampagne wurde finanziell von der EU und der litauischen Regierung unterstützt. (dk)















Und die EU sieht wieder mal zu: sie unterstützt (mit unserem Geld) zwar eine Kampagne, aber wenn diese dann durch Druck ewiggestriger eingestellt wird, schweigt sie dazu.
Wann macht die EU den neuen Ostmitgliedern endlich klar, dass sie nicht nur für wirtschaftliche Vorteile die EU nutzen können, sondern sich als (leider viel zu früh aufgenommene) EU-Mitglieder auch an europäische Grundrechte zu halten haben!