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Eine neue "Bochow-Studie" ist angelaufen. Queer.de bittet alle User, online daran teilzunehmen

Von Carsten Weidemann

Den Namen Michael Bochow hat in der Szene wohl jeder schon mal gehört: Seit 1987 ist er untrennbar mit Fragebögen verbunden, die im Allgemeinen "Bochow-Studie" genannt werden und die dem Verhalten von schwulen Männern in Sachen Sex und ihrem Wissen über HIV, Aids und Prävention auf die Spur kommen sollen. Verantwortet werden die regelmäßigen Umfragen unter dem Motto "Wie leben schwule Männer heute?" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Nun ist bereits die achte bundesweite Befragung angelaufen, und diesmal kann man auch online daran teilnehmen. Schwerpunkt der neuen Umfrage ist erneut die Reaktion homosexueller Männer auf Aids, doch auch andere Aspekte der Lebensverhältnisse von Schwulen – wie Lebensstile, Szenekontakte, Offenheit im schwulen Leben oder Gewalterfahrungen – sollen berücksichtigt werden.

Queer.de bitte alle User, sich eine Viertelstunde Zeit zu nehmen und den Online-Fragebogen auszufüllen. "Die Ergebnisse der Studie sind eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche und zielgerichtete Gesundheitspolitik", so Queer.de-Geschäftsführer Micha Schulze.

Für die Auswertung der Befragung ist neben Michael Bochow Axel J. Schmidt verantwortlich. Die BzgA garantiert die Wahrung strikter Anonymität: "Um möglichst vielen Männern die anonyme Teilnahme an unserer Umfrage zu ermöglichen, haben wir gezielt auf alle technischen Möglichkeiten verzichtet, die zu einer Verlängerung der Ladezeiten oder zu einer Re-Identifizierung der Teilnehmer führen könnten", so Schmidt. Die einzig gespeicherten Informationen seien das Datum und die Stunde des Ausfüllens, um den Rücklauf beobachten zu können. Um zu verhindern, dass ein anderer Nutzer desselben Computers feststellen kann, dass man an der Befragung teilgenommen hat, empfiehlt Axel Schmidt, nach dem Ausfüllen des Fragebogens den Browser-Cache zu löschen. Bei technischen Problemen kann man sich per Email an BzgA-2007@wzb.eu wenden..

17. Mai 2007



37 Kommentare

#1 StefanoAnonym
  • 17.05.2007, 16:14h
  • meine güte, diese studie macht es einem nicht leicht - ich habe gerade eben abgebrochen. ständig (in ungefähr jeder zweiten frage) muss ich (in einer studie über "schwule männer") beantworten, ob ich mit frauen schlafe, und obwohl ich doch bereits am anfang angegeben habe, dass ich keinen freund habe, MUSS ich auf die frage antworten, ob ich beim "ficken" (bitte?) mit meinem "festen freund" (den ich doch gar nicht habe!) kondome verwende. frage überspringen nicht möglich. unglaublich. ich bin sicher nicht der einzige, der nach nicht einmal 10% frustriert aufgibt. bitte überarbeiten!
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#2 StefanoAnonym
  • 17.05.2007, 16:16h
  • ach ja: die aggressive cookie-politik (cookie setzen und kein zurück mehr) der studie und der anonymitäts-link, der ins leere führt (zumindest bei mir), waren irgendwie auch ein wenig unsympathisch.
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#3 BflasterAnonym
  • 17.05.2007, 17:05h
  • Sehr merkwürdige Umfrage, z. B.: ich als schwuler Mann (um den es ja an sich geht) soll zum Thema 'Wie lebt ein schwuler Mann' ankreuzen: sind sie männlich oder weiblich?! hä?
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#4 WolfgangAnonym
  • 17.05.2007, 17:34h
  • Was für ein Blödsinn. Schon wieder eine umfrage für deren Ergebnisse sich kein Mensch interessiert. Dennoch, ich habe gedacht mach mal mit. "3 Frage: Mit wie vielen Menschen hatten Sie Sex in den vergangenen zwölf Monaten? " Wenn ich „meine“ Wahrheit rein schreibe nämlich 0 wird das schon gar nicht mehr akzeptiert. Was soll mal wieder eine umfrage bei der man lügen muß um zur nächsten frage zu kommen ? Quatsch ! Naja, solln andere mit machen - die müssen vielleicht nicht lügen.
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#5 stefanoAnonym
  • 17.05.2007, 17:47h
  • @wolfgang:

    hehe, diese frage fand ich auch sehr drollig. irgendwann habe ich gerafft, dass man zur nächsten frage kommt, wenn man "null" (ausgeschrieben) eingibt. juhu, nächste spielrunde erreicht. soooooo albern! beruhigt mich aber, dass sich hier die kritischen stimmen mehren. ich dachte schon, ich sei zu kritisch oder so.
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#6 tuxAnonym
  • 17.05.2007, 19:21h
  • fand sie etwas umständlich. vor allem wiederholten sich manche fragen ständig, auch wenn sie immer wieder anders formuliert wurden...

    und, einige auswahlen fehlten gänzlich, wieso eigentlich immer nur "fester freund"? wieso nicht ehemann?
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#7 RalfAnonym
  • 17.05.2007, 22:12h
  • Bei mir scheitert die Teilnahme schon daran, dass sich der Link ums Verrecken nicht öffnet. Aber nach dem, was ich hier lese an unausgegorenen Fragen, ist das offenbar kein Schaden.
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#8 CarstenFfm
  • 17.05.2007, 22:49h
  • 0???
    Na mein Beileid. ;-)
    Aber zu der frage komm ich ja gar nicht, denn "Server nicht gefunden"
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#9 dantonblnAnonym
  • 17.05.2007, 23:55h
  • fragewiederholungen in studien sind beabsichtigt. so wird u.a. die ehrlichkeit von antworten getestet.
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#10 Georg FalkenhagenAnonym
  • 18.05.2007, 03:02h
  • @all:
    Herrlich, diese 6 bisher hier erschienenen Kommentare der "User" von queer.de. Gewiss nicht repräsentativ, aber das Fachwort "Stichprobe" triffts schon und erlaubt dem Wissenschaftler erste Rückschlüsse auf die zu untersuchende Materie:

    1. Fünf meckern erstmal ordentlich am Procedere rum:
    a) Stefano: "ob ich mit frauen schlafe". Schon mal was von Bisexualität gehört?
    b) Bflaster: "sind sie männlich oder weiblich". Ja, es soll sogar Frauen und Drag-Kings geben.
    c) Wolfgang: "Schon wieder eine umfrage für deren Ergebnisse sich kein Mensch interessiert". Errare humanum est.
    d) tux: "ehemann". Tja, da kann der Herr Bochow doch nun auch nichts dafür, dass unsereins noch nicht "in echt" - also mit den gleichen Rechten, insbesondere in steuerlicher Hinsicht, heiraten darf.

    Auffällig ist ferner, dass sich hier keiner meiner Vorredner traut, mit seinem Klarnamen aufzutreten. Echt typisch für Onliner, die entweder keinen abgekriegt haben (5) oder sich allzu stolz über den Gekeilten Gatten gebärden, tux.

    Wie wäre es eigentlich, wenn sich die User dieses ehrenwerten Portals mal etwas weniger zickig gebärdeten und sich auch nur ein bisschen unvoreingaynommen um die Beantwortung der Fragen des anerkannten Sozialwissenschaftlers kümmern würden? Richtig, dann würde sich die Situation von Schwulen vermutlich verbessern. Aber leider übersetzen viele der Kommentartoren hier offensichtlich "out of the closet" wohl immer noch mit "raus aus der Klappe".

    Andererseits ist es natürlich auch ganz schön, wenn es die Schrankschwuchteln nicht schaffen, einen banalen Fragebogen auszufüllen, weil sie immer noch Schiss vor Verfolgung haben. Würde ja auch das Bild des modernen Schwulen, der sich nicht scheut, seinen Namen zu nennen, völlig verfälschen, gelt. Ansonsten empfehle ich allen Mitschwestern - auch und gerade denen, die sich angesichts des herrschenden Schönheitswahns für nicht "tageslichttauglich" halten, einfach mal rauszugehen. Aus dem Netz und auf den nächsten CSD zum Bleistift. Vielleicht klappts da ja mit dem Nachbarn.....

    Fazit: Nichts für ungut, aber etwas mehr Mitwirkung wär' schon schön. Nur meckern gilt nicht! HuK, ich habe gesprochen.

    Georg Falkenhagen, Rixdorf

    PS: Wer wissen will, wer ich bin, kann mich ja googeln, falls er weiß, wie das geht........
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