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Berlin (queer.de) - Um die Schwulen- und Lesbenbewegung in Polen zu unterstützen, will auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch am 19. Mai in Warschau an der Gleichheitsparade teilnehmen.

"Diskriminierung von Homosexuellen findet nicht nur außerhalb des europäischen Kontinents statt", sagte der offen schwule Politiker der Liberalen. Freiheitsrechte und Menschenrechte seien unteilbar. "Die universale Geltung der Menschenrechte kann nicht mit dem Hinweis auf kulturelle Traditionen eingeschränkt werden", so Kauch. "Das Verbot von Verfolgung auch aufgrund sexueller Orientierung ist für die FDP daher unverhandelbar."

Zum CSD Warschau haben sich auch Politiker von Grünen, SPD und Linkspartei angesagt. (pm)



21 Kommentare

#1 gerdAnonym
  • 18.05.2007, 13:22h
  • Sehr lobenswert Herr Kauch, das finde ich gut.

    Damit zeigen auch die Liberalen Flagge in diesem wichtigen Punkt. Demonstrationsfreiheit in einem EU-Staat muss von der F.D.P verteidigt werden. Dies gehört zu den Kernwerten der F.D.P, wofür sie mitkämpft.

    Es dürfen ruhig ein paar mehr Bundestagsabgeordnete nach Warschau fahren. Denn es geht hier nicht nur um die Rechte von homosexuellen Menschen sondern um den ebenso wichtigen Wert der Demonstrationsfreiheit.
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#2 FloAnonym
  • 18.05.2007, 14:53h
  • Ich bin mal gespannt, ob Herr Westerwelle auch mitfährt oder ob es bei der 2. Garde bleibt... Bei den Grünen fahren ja auch immer Claudia Roth, Volker Beck, Renate Künast (auch als sie noch Ministerin war), etc. mit...
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#3 heAnonym
  • 18.05.2007, 16:08h
  • Dass Volker Beck, Johannes Kahrs und Claudia Roth auch hinfahren, ist keine Meldung wert. seltsame Berichterstattung
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#4 gruene-bundestag.deAnonym
#5 WolfgangAnonym
  • 18.05.2007, 17:39h
  • Schade, dass es bei der FDP nur in Oppositionszeiten bei der Unterstützung bleibt. Die neue NRW-Regierung ist das beste Beispiel. Kaum sind sie an der Regierung wissen sie auf einmal garnichts mehr und machen sogar das Gegenteil. SPD und Grüne setzen wenigstens einen Teil um. Nicht zu vergessen ist, dass die FDP daran schuld ist, dass 1991/92 die "sexuelle Orientierung" nicht als Merkmal ins Grundgesetz kam. Sie sind dafür verantwortlich, dass wir heute nicht weiter sind.....
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#6 SaschaAnonym
  • 18.05.2007, 17:57h
  • Wie kann man sich nur als Sprachrohr für die Pressepropaganda einer Partei betätigen, die, wenn es darauf ankam, gesellschaftspolitischen Fortschritt in Zusammenarbeit mit den Konservativen bislang immer konsequent blockiert hat?!
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#7 BK GayprideAnonym
  • 18.05.2007, 21:31h
  • Die FDP ist für mich in dieser Sache völlig unglaubwürdig. Klar, coole Aktion, dass der Typ da nach Warschau fährt. Aber - die FDP war von 1982 bis 1998 insgesamt 16 Jahre lang mit an der Macht! da gab es absolut nix in punkto Gleichberechtigung, oder gar Lebenspartnerschaftsgesetz! Jetzt, in der Oppsotion auf einmal um unsere Stimmen werben - ne , darauf sollten wir net reinfallen. In dieser Frage sind für mich nur die Grünen glaubwürdig, obwohl ich oftmals deren andre Poltik nicht so unterstützenswert finde. z.b. kriegseinsätze, sozialabbau und solche geschichten.
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#8 tuxAnonym
  • 18.05.2007, 22:49h
  • Relativ Unglaubwürdig. Ist doch nur PR. Nix anderes. In NRW haben sie auch nach der Wahl ihr wahres Gesicht gezeigt.
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#9 tuxAnonym
#10 madridEUAnonym
  • 19.05.2007, 10:42h
  • Das kennen wir auch im "befreiten" Spanien. Kürzlich wurde der Oppositionsführer Mariano Rajoy von der konservativen PP in einer öffentlichen Debatte um Stellungnahme zur Homo-Ehe befragt:
    "Wenn Ihr Sohn homosexuell wäre, würden Sie im Standesamt bei seiner Heirat mit einem Mann anwesend sein ?", worauf Rajoy ohne zu zögern und zu unserem grossen Erstaunen, "ja natürlich" erwiderte. Dies ist insofern amüsant, als er und seine Partei gleich nach Inkrafttreten der Gleichstellung das Oberste Gericht (Tribunal Constitucional)
    angerufen hat, das noch nicht entschieden hat, während die gleichgeschlechtlichen Hochzeiten inzwischen munter weitergehen. Um Stimmen zu fangen, heisst die neuste Sprachregelung und akrobatische Übung der PP nun: Wir haben nichts gegen Homos, nur müssen wir die Ehe irgendwie anders benennen. Aber auch das haben sie in 8 Jahren nicht geschafft, als sie an der Macht waren.
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