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San Francisco (queer.de) - Am 26. Mai wird in der amerikanischen Metropole ordentlich gerubbelt. Die 2007er-Ausgabe des "Masturbation-a-thon"-Wettbewerbes startet in der Partylocation "Porn Palace". Das Event findet zum siebten Mal statt, und verfolgt neben dem Spaß auch noch einen guten Zweck. Die Einnahmen kommen dem Veranstalter zugute. Das "Center for Sex and Culture" ist das einzige nichtkommerzielle Sex-Beratungszentrum in den Vereinigten Staaten.

Die Teilnehmer und Besucher erwarten offensive Einsichten. So gibt es für Männer wie Frauen einen Wettbewerb im Weitspritzen. Es wird nach dem Mann gesucht, der am längsten Onanieren kann. Acht Stunden ist der bisherige Rekord. Außerdem wird die Person mit den meisten Orgasmen ermittelt. 6-fach gekommen ist der bisherige männliche Rekordhalter. Bei den multiorgasmisch begabten Frauen liegt die Marke bei 49 Höhepunkten. (cw)



39 Kommentare

#1 martinAnonym
#2 SaschaAnonym
  • 18.05.2007, 17:14h
  • Obgleich ich diese Idee für grundsätzlich gut halte, habe ich nach einem Blick auf die Homepage der Veranstaltung den Eindruck, dass hier vor allem heterosexuelle (d.h. weibliche) Schönheitsideale propagiert werden sollen, wodurch sich homosexuelle Männer nicht gerade angesprochen fühlen dürften.

    Wenn man schon eine solche Veranstaltung macht, dann sollte man (auch in der Darstellung nach außen) darauf achten, dass verschieden sexuelle Identitäten gleichermaßen berücksichtigt und sichtbar gemacht werden.
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#3 MarkHBAnonym
#4 SaschaAnonym
  • 21.05.2007, 00:03h
  • @MarkHB:

    Wenn du für die Ausgrenzung Homosexueller aus der öffentlichen Behandlung und Darstellung des Themas Sexualität plädierst, dann bist du hier definitiv falsch - wie in einer freiheitlich-demokratischen, pluralistischen Gesellschaft insgesamt.
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#5 seb1983
  • 21.05.2007, 02:28h
  • @MarkHB

    Da hast du es, du bist als kleiner Fascho von Sascha eindeutig enttart.... Da heißt es wohl Nachhilfe in Brasilien nehmen *g*

    Wo gewichst wird da wollen wir Schwulen gefälligst mitmachen :-)))
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#6 MarkHBAnonym
  • 21.05.2007, 10:17h
  • Yo, Sascha... Ich koche uns einen schönen Tee, Du besorgst die Räucherstäbchen - und wir diskutieren es schön aus, nö?

    Es gibt halt heterosexuelle Veranstaltungen und auch Veranstaltungen, die auf schwules Publikum ausgerichtet sind! (Oder glaubst Du, dass ein heterosexueller Mann sich auf einer Nacktparty mit Männern, oder "Stutenficken" im Darkroom besonders wohl fühlt?) Sollen da zum Ausgleich - damit es für alle etwas bietet evtl. auch Frauen und Transsexuelle rumrennen?

    Man kann eben nicht alles "gleich" machen. Und weißt Du was? Genau so muss es sein...

    Mir, jemandem der selber schwul ist, vorzuwerfen dass ich dafür plädieren würde schwule auszugrenzen ist doch nichts anderes als purer Blödsinn!
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#7 SaschaAnonym
  • 22.05.2007, 09:37h
  • @MarkHB:

    Es handelt sich hier aber nicht um eine explizit heterosexuelle Veranstaltung - warum auch? Seit wann ist Masturbation denn ein ausschließlich heterosexuelles Ritual???

    Wenn also der "Wettbewerb" angeblich offen ist für alle sexuellen Orientierungen, warum werden dann in der sichtbaren Darstlellung nach außen wieder nur heterosexuelle "Ideale" propagiert???
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#8 MarkHBAnonym
  • 22.05.2007, 13:29h
  • Ich weiß nicht, wo du in der Kampagne irgendetwas findest, was auf "heterosexuelle Ideale" hinweist... Nur, weil da Frauen zu sehen sind? Es sind auch Männer zu sehen... Es wird lediglich "Selbstbefriedigung" dargestellt - und die ist wohl kaum heterosexuell.

    Sollen die Veranstalter Deiner Meinung nach darauf hinweisen, dass selbstverständlich auch Schwule eingeladen sind?

    Irgendwann wird es doch echt albern!
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#9 SaschaAnonym
  • 22.05.2007, 16:16h
  • @MarkHB:

    Es ist keineswegs albern, sondern bedauerliche Realität, dass in den Massenmedien - und auch auf der Homepage der hier diskutierten Veranstaltung - fast ausschließlich Frauen als "Sexobjekte" dargestellt werden.

    Überhaupt sehe ich insbesondere im Fernsehen äußerst selten sportlich-athletische, muskulöse Männer in Unterhose oder Badehose, dahingegen muss ich am laufenden Band die ach so geilen Weiber in Bikinis oder Miniröckchen über mich ergehen lassen - eben heteronormative Sex-Symbole und -"Ideale".

    Wie gesagt: Die gesellschaftliche Manipulation des individuellen und kollektiven Bewusstseins vollzieht sich äußerst subtil, aber deshalb nicht weniger massiv und aggressiv.
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#10 CarstenFfm
  • 22.05.2007, 19:57h
  • Also, ich finde diese Darstellung dickbusiger "Schlampen" ein wenig abstoßend....

    .... und nicht weiter tadelwert. Sollen die Heten doch auch ihren Spass haben. Ich erwarte von ihen nur, dass sie uns unseren Spass gönnen und gönne ihnen ihren.

    Da bin ich völlig d'accord mit MarkHB. Wir sollten nicht wie Pawlows Hunde immer reflexartig aufschreien, irgendwas sei schwulenfeinlich.

    Also ich finde, am sieht reichlich knackige Männer in den medien.
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