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New York (queer.de) - Die Internetzensur nimmt nach einer Studie der OpenNet-Initiative (ONI) immer mehr zu. Davon sind insbesondere auch schwul-lesbische Websiten betroffen. Hauptzensurgebiete sind Asien, Nordafrika und der Nahe Osten. Insgesamt beschnitten 25 Staaten den Zugang zu politischen und sozialen Websites ebenso wie zu Glücksspiel-Seiten und Pornografie. Allerdings hatte die ONI nur die Möglichkeit, 40 Staaten sowie die Palästinensergebiete zu untersuchen. So konnten sie in Nordkorea und Kuba keine Untersuchungen anstellen, weil die Forscher Angst hatten, dass mitwirkende Einheimische dort verhaftet und gefoltert werden könnten.

Der Studie zufolge erfolgte die strengste Zensur gegen schwul-lesbische und anderer Minderheitenseiten in den Ländern Saudi-Arabien, Tunesien, Jemen, Iran, Sudan, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Entgegen weit verbreiteten Annahmen zensierten Russland, Israel, Afghanistan, der Irak sowie die Palästinensergebiete das Internet überhaupt nicht.

An der Studie beteiligten sich Forscher der Universitäten von Oxford, Cambridge, Harvard und Toronto. Die Forscher untersuchten nicht, wie erfolgreich die Zensur in verschiedenen Ländern war. (dk)



10 Kommentare

#1 blumen-freundAnonym
  • 21.05.2007, 13:26h
  • das ist ja mal eine interessante studie.
    dass russland das internet nicht zensiert, hätte ich denen auch sagen können ;-) und afghanistan und der irak haben wohl im moment mit wichtigeren dingen als internetzensur zu kämpfen.
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#2 hwAnonym
  • 21.05.2007, 13:57h
  • ..ja da sollten die forscher ihr wirklich gutes schaffen verfeinern. z.b. um den aspekt der minderung ihrer angst und der folterphantasien entlang der bös-staaten der us-politik. man wird schnell opfer von propaganda. aber vielleicht gibt´s nur so forschungsgelder.

    die verzwirbelte raunende kuba-meldung ist die strafe, weil castro zu faul ist zu sterben ?

    hier ein wirklich sehr gutes interview eines wirtschaftsmagazins mit dem chinesischen schriftsteller li er über zensur, wirklich sehr lesenswert:

    www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2292

    &MenuID=8&MagID=86&sid=su6624972616102&umenuid=1
    ..und zum kontrast der us-künstler elliot sharp in der frankfurter rundschau:
    "....man hört ja immer, die Zensur in China sei erbarmungslos. Ich fand das gar nicht. Man kann in China machen, was man will, es ist nur manchmal illegal..."

    www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/

    feuilleton/?em_cnt=1132184
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#3 dasoAnonym
  • 21.05.2007, 14:56h
  • bisschen merkwürdig ist diese studie schon. warum sind die forscher nicht nach kuba gefahren? und warum glauben sie, dass dort homosexuelle gefoltert werden.

    in kuba gab es in den letzten jahren große fortschritte.

    "„Wir müssen jede Form von Diskriminierung gegen diese Personen abschaffen“, sagt Ricardo Alarcon, Präsident von Kubas Nationalversammlung. „Wir versuchen jetzt zu sehen, wie das zu tun ist, ob wir ihnen das Recht zu heiraten zugestehen sollten oder Lebenspartnerschaften.“"

    quelle:
    www.zmag.de/artikel.php?id=2031

    die studie wirkt sehr unseriös!
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#4 hwAnonym
  • 21.05.2007, 17:33h
  • @ daso

    ja, finde ich auch. auch der alberne groove "Universitäten von Oxford, Cambridge, Harvard und Toronto" spricht für nicht mehr ganz taufrische psyop-designer.
    aus toronto hört man in der letzten zeit überhaupt häufiger. kann es sein, dass in verbindung canada weniger tendenziöses erwartet wird ?
    ich glaube mit canada assoziiert man den kontinent ganz anders.
    us-quellen sind ja schon länger ein
    negativmerkmal.
    allerdings liegt das nicht an den forschern. da wird wohl im interesse der upper class gnadenlos manipuliert, gelogen oder einfach unterdrückt. (s. klima-studien)
    solche ergebnisse stellen dann die basis für die jahrgänge danach dar.
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#5 tuxAnonym
#6 JanAnonym
  • 21.05.2007, 20:25h
  • Zum Scheitern verurteilt. Informationen aus dem
    Netz zu entfernen ist wie Zahnpasta in die Tube
    zurückdrücken. Je mehr Bandbreite in Zukunft
    verfügbar wird, desto kleiner werden die
    Informationen im Verhältnis zur Gesamtmenge an
    übertragenen Daten, d.h. desto unproblematischer
    und schneller lassen sie sich übertragen,
    verstecken, multiplizieren. Schon jetzt ist das
    Filtern zum Glück völlig wirkungslos geblieben,
    egal was "tatkräftige" Politiker auch behaupten
    mögen. Völlig anonymisierte Netze (FreeNet,
    RShare, usw.) leiden momentan hauptsächlich
    noch an Geschwindigkeitsproblemen. Diese
    werden mittelfristig verschwinden. Nicht schützen
    kann man sich dagegen vor einen totalitären
    Überwachsungsstaat, der einen bis in die
    Wohnung ausspioniert. Hr. Schäuble arbeitet ja
    dran.
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#7 thomas, kölnAnonym
#8 hwAnonym
  • 21.05.2007, 22:56h
  • @ jan

    stimmt. ich kenne aus privaten gründen,
    das zensur-gekasper der chinesischen
    behörden. zum einen hat man da wirklich
    den eindruck, da wollen welche von noch
    unbedarfteren ihr breckie abholen. "hast aber fein aufgepaßt", natürlich ist es aber schade für die verdödelte zeit der weniger versierten. zur einschätzung des heimlichen franco-verehrers im rollstuhl,
    gebe ich dir recht. seine gesichtsverzerrungen bei gefahrenbeschwörungen haben was von savonarola. ich sehe seinen kopf schon immer in ein zerschlissenes altes braunes tuch gehüllt aus dem die fratze der zensur speit, wohlgemerkt schon ohne drogen !
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#9 hwAnonym
  • 22.05.2007, 13:12h
  • @ thomas köln

    ..meinst du den film der
    filmemacherin
    aus toronto ?

    ..............der ist bestimmt koscher.....öhm...
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#10 tuxAnonym
  • 22.05.2007, 16:53h
  • @Thomas aus Kölle: Ähm, das wäre schön, wenn beim Aufruf des kompletten Links nicht "404-File not found" erscheinen würde.

    Wenn Du aber auf das ihm angehängte Strafverfahrten abzielst: Er wurde angeklagt, weil er ohne Genehmigung nach Kuba geflogen ist. Denn die USA boykottieren noch immer Kuba.
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