Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?6948
  • 21. Mai 2007 10 1 Min.

New York (queer.de) - Die Internetzensur nimmt nach einer Studie der OpenNet-Initiative (ONI) immer mehr zu. Davon sind insbesondere auch schwul-lesbische Websiten betroffen. Hauptzensurgebiete sind Asien, Nordafrika und der Nahe Osten. Insgesamt beschnitten 25 Staaten den Zugang zu politischen und sozialen Websites ebenso wie zu Glücksspiel-Seiten und Pornografie. Allerdings hatte die ONI nur die Möglichkeit, 40 Staaten sowie die Palästinensergebiete zu untersuchen. So konnten sie in Nordkorea und Kuba keine Untersuchungen anstellen, weil die Forscher Angst hatten, dass mitwirkende Einheimische dort verhaftet und gefoltert werden könnten.

Der Studie zufolge erfolgte die strengste Zensur gegen schwul-lesbische und anderer Minderheitenseiten in den Ländern Saudi-Arabien, Tunesien, Jemen, Iran, Sudan, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Entgegen weit verbreiteten Annahmen zensierten Russland, Israel, Afghanistan, der Irak sowie die Palästinensergebiete das Internet überhaupt nicht.

An der Studie beteiligten sich Forscher der Universitäten von Oxford, Cambridge, Harvard und Toronto. Die Forscher untersuchten nicht, wie erfolgreich die Zensur in verschiedenen Ländern war. (dk)

-w-

#1 blumen-freundAnonym
  • 21.05.2007, 13:26h
  • das ist ja mal eine interessante studie.
    dass russland das internet nicht zensiert, hätte ich denen auch sagen können ;-) und afghanistan und der irak haben wohl im moment mit wichtigeren dingen als internetzensur zu kämpfen.
  • Direktlink »
#2 hwAnonym
  • 21.05.2007, 13:57h
  • ..ja da sollten die forscher ihr wirklich gutes schaffen verfeinern. z.b. um den aspekt der minderung ihrer angst und der folterphantasien entlang der bös-staaten der us-politik. man wird schnell opfer von propaganda. aber vielleicht gibt´s nur so forschungsgelder.

    die verzwirbelte raunende kuba-meldung ist die strafe, weil castro zu faul ist zu sterben ?

    hier ein wirklich sehr gutes interview eines wirtschaftsmagazins mit dem chinesischen schriftsteller li er über zensur, wirklich sehr lesenswert:

    www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2292

    &MenuID=8&MagID=86&sid=su6624972616102&umenuid=1
    ..und zum kontrast der us-künstler elliot sharp in der frankfurter rundschau:
    "....man hört ja immer, die Zensur in China sei erbarmungslos. Ich fand das gar nicht. Man kann in China machen, was man will, es ist nur manchmal illegal..."

    www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/

    feuilleton/?em_cnt=1132184
  • Direktlink »
#3 dasoAnonym
  • 21.05.2007, 14:56h
  • bisschen merkwürdig ist diese studie schon. warum sind die forscher nicht nach kuba gefahren? und warum glauben sie, dass dort homosexuelle gefoltert werden.

    in kuba gab es in den letzten jahren große fortschritte.

    "„Wir müssen jede Form von Diskriminierung gegen diese Personen abschaffen“, sagt Ricardo Alarcon, Präsident von Kubas Nationalversammlung. „Wir versuchen jetzt zu sehen, wie das zu tun ist, ob wir ihnen das Recht zu heiraten zugestehen sollten oder Lebenspartnerschaften.“"

    quelle:
    www.zmag.de/artikel.php?id=2031

    die studie wirkt sehr unseriös!
  • Direktlink »