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- 21. Mai 2007 1 Min.
New York (queer.de) - Die Internetzensur nimmt nach einer Studie der OpenNet-Initiative (ONI) immer mehr zu. Davon sind insbesondere auch schwul-lesbische Websiten betroffen. Hauptzensurgebiete sind Asien, Nordafrika und der Nahe Osten. Insgesamt beschnitten 25 Staaten den Zugang zu politischen und sozialen Websites ebenso wie zu Glücksspiel-Seiten und Pornografie. Allerdings hatte die ONI nur die Möglichkeit, 40 Staaten sowie die Palästinensergebiete zu untersuchen. So konnten sie in Nordkorea und Kuba keine Untersuchungen anstellen, weil die Forscher Angst hatten, dass mitwirkende Einheimische dort verhaftet und gefoltert werden könnten.
Der Studie zufolge erfolgte die strengste Zensur gegen schwul-lesbische und anderer Minderheitenseiten in den Ländern Saudi-Arabien, Tunesien, Jemen, Iran, Sudan, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Entgegen weit verbreiteten Annahmen zensierten Russland, Israel, Afghanistan, der Irak sowie die Palästinensergebiete das Internet überhaupt nicht.
An der Studie beteiligten sich Forscher der Universitäten von Oxford, Cambridge, Harvard und Toronto. Die Forscher untersuchten nicht, wie erfolgreich die Zensur in verschiedenen Ländern war. (dk)














dass russland das internet nicht zensiert, hätte ich denen auch sagen können ;-) und afghanistan und der irak haben wohl im moment mit wichtigeren dingen als internetzensur zu kämpfen.