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- 24. Mai 2007 1 Min.
Dallas (queer.de) - Menschen mit schwulen oder lesbischen Freunden oder Familienangehörigen weitaus eher tolerant gegenüber sexuellen Minderheiten eingestellt als andere. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Pew Research Center. 41 Prozent der mehr als 2.000 befragten erwachsenen Amerikaner sagten, ihnen würde ein Schwuler oder eine Lesben nahestehen, 58 Prozent verneinten das. Von den Menschen mit Homo-Bekannten unterstützten 55 Prozent die Öffnung der Ehe – bei der Vergleichsgruppe waren es nur 25 Prozent. Evangelikale Christen oder Republikaner haben demnach weit weniger mit Homosexuellen zu tun – oder sie gaben an, weniger zu kennen, schreibt Pew einschränkend in der Studie. Die Umfrage hat eine Fehlerquote von drei Prozentpunkten. (dk)















Umfragen sind Querschnittsuntersuchungen ohne experimentelles Design und sind damit nicht dazu geeignet, kausale Zusammenhänge zu erklären. Es ist doch genau so wahrscheinlich, dass (von vornherein) tolerante und offene Menschen einfach mehr Kontakt zu Schwulen und Lesben suchen. Offenheit ist eine doch recht stabile Persönlichkeitsdimension.
Es kommt bei sowas einfach nicht nur auf die Anzahl der befragten Menschen an...