https://queer.de/?6977
- 24. Mai 2007 1 Min.
Berlin (queer.de) - "Berlin ist zu sehr verunstaltet worden. Es gibt zu viele tote Flächen, und man hat keine guten Architekten genommen. Die Intensität der Stadt ist verloren. Der Esprit ist weg, im Gegensatz zu Hamburg oder München", kritisiert Karl Lagerfeld im Interview mit "Vanity Fair" die Hauptstadt. Nicht nur mit Berlin, auch mit männlichen Models hat Lagerfeld ein Problem: "Ich
hasse Male Models. Sie sind unleidlich und langweilig, und man kann nichts mit ihnen machen. Wenn man mal einen guten findet, hält man ihn fest." Bei seiner Arbeit geht er ebenfalls keine Kompromisse ein: "Neulich habe ich eine Parfumwerbung für Fendi in nicht mal zwei Tagen realisiert. Das endgültige Werbebild war das allererste, das ich geschossen hatte. Ich hatte mein Konzept, ich diskutiere nicht. In der Minute, in der etwas nicht mehr mein Konzept ist", so Lagerfeld, "interessiert es mich nicht weiter. Wenn es jemandem nicht gefällt, dann soll er einen anderen nehmen, vielen Dank." (ots)














