https://queer.de/?6998
- 29. Mai 2007 1 Min.
Sydney (queer.de) - Eine australische Nachtclub hat sich das Recht erkämpft, Heterosexuellen den Zugang zu verwehren. Das hat ein Gleicherechtigungstribunal entschieden, berichtet die AP. Dem australischen Gleichbehandlungsgesetz nach darf eigentlich niemand wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden. Allerdings dürften in diesem Fall Heterosexuelle sowie lesbische Frauen ausgeschlossen werden, da sich die Besucher sonst unwohl fühlen würden.
Geklagt hatte der Nachtclub The Peel in Melbourne. Besitzer Tom McFeely sagte, seine Gäste seien Anfeindungen ausgesetzt gewesen. Außerdem hätten sie sich vor allem auf Jungesellinnen-Abschiedspartys wie Zootiere gefühlt. "Wir richten uns vor allem an homosexuelle Männer und wollen diese schützen", so McFeely.
Zwar könnten weiterhin Heteros im Club feiern, allerdings müsste ihre Zahl begrenzt werden. Nur so könnten die schwulen Gäste ihre Sexualität frei ausdrücken. "Mir ist es egal, wenn das Heterosexuellen und Lesben nicht gefällt", erklärte McFeely weiter. Auf die Frage, wie er Hetero-Männer erkennt, antwortete er: "Wer sich nicht als solcher an der Tür zu erkennen gibt, den beurteilen wir nach seinem Verhalten. Wenn er heterosexuell herüberkommt, werden wir ihn bitten, die Bar zu verlassen, falls sein Verhalten nicht angemessen ist." (dk)














Ich unterstelle dem Wirt des Nachtclubs keine politischen sondern vor allem kommerzielle Interessen.