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Kommentare zu:
Australien: Homo-Bar darf diskriminieren


#11 SchorschAnonym
  • 29.05.2007, 23:19h
  • Also, ich will in meiner schwulen Stammkneipe keine Heten oder Frauen sehen. Davon bin schließlich den ganzen Tag umgeben.
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#12 MarkHBAnonym
  • 30.05.2007, 01:33h
  • Wozu gibt es eine "schwule Kneipe", wenn da am Ende das Publikum doch gemischt ist? Könnte man die Kneipe doch direkt als "gay-friendli" bezeichnen. Aber das erwarte ich eh!

    Wenn ich ab und an in der Szene die Tanten sehe, die ihren Junggesellinenabschied feiern: Dazu gibt es doch auch andere Kneipen... Oder die Unmengen an dicken Frauen, die sich in der "Szene" so wohl wühlen "weil ja alle Schwulen sooooooo nett sind" - geht doch in eine Frauenkneipe. Was hat das mit Diskriminierung zu tun?

    Das Beispiel mit den Weißen ist wohl echt arg übertrieben. Ich möchte mal sehen was passiert, wenn ich mit meinem Kerlchen Hand in Hand Eckkneipe (egal ob Bremen, Berlin oder HH - und ganz abgesehen von der tiefsten Provins) sitze. Oder gar knutschend. Da darf man als Schwuler oder als Lesbe wohl auch mal in "seiner" Kneipe sortieren.
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#13 SaschaAnonym
  • 30.05.2007, 01:59h
  • Glückwunsch!

    Da hat das Gericht offenbar - ganz im Gegensatz zu einigen von neoliberal-neokonservativer Gehirnwäsche geprägten Forumsteilnehmern hier - den Sinn und Zweck eines Antidiskriminierungsgesetzes richtig verstanden.

    Es kann jedenfalls nicht darum gehen, diskriminierten Minderheiten das Recht auf eigene Räume in einer Gesellschaft abzusprechen, in der sie Tag für Tag von den "Normen" und "Lebensweisen" der Mehrheit umzingelt sind und sich nicht selten gegenüber diesen behaupten müssen.

    Das hat nichts mit "separieren" zu tun, sondern mit dem völlig natürlichen und legitimen Bedürfnis, wenigstens an einigen wenigen Orten einmal "unter sich" zu sein und nicht auch noch dort von der ohnehin allgegenwärtigen heteronormativen Indoktrination behelligt zu werden.

    Wenn in dem besagten Club Heterosexuelle gemeint haben, auch diesen explizit für Menschen mit anderer sexueller Identität geschaffenen Raum beherrschen zu müssen, dann ist es nicht nur notwendig, sondern absolut legitim, diesem inakzeptablen und - wie so oft - respektlosen Verhalten Einhalt zu gebieten.

    In die Richtung unserer neoliberal-asozialen Gesinnungsbrüder, die sich einbilden, gesellschaftlichen Fortschritt durch das freie Spiel der Marktkräfte erreichen zu können (die gesellschaftlichen Realitäten auch hierzulande belegen allerdings das klare Gegenteil!), kann ich nur feststellen, dass das besagte Gerichtsurteil gerade ein Beweis dafür ist, dass gut gemachte und möglichst explizite Antidiskriminierungsgesetze eben sehr wohl funktionieren!

    Die ungebrochene Diskriminierung von Homosexuellen auch in dieser Gesellschaft, sei es in der Schule, auf der Straße, am Arbeitsplatz, in den Medien oder überhaupt im Alltag, unterstreicht gerade die Notwendigkeit weiterer, detaillierter und expliziter gesetzlicher Maßnahmen zur Etablierung einer neuen Kultur des Respekts vor der Vielfalt.

    Bildung und Erziehung sind hier die alles entscheidenden Parameter, aber dann muss sichergestellt werden, dass jeder diskriminierende und homophobe Akt auch juristisch konsequent geächtet und geahndet wird. Nur so ist die effektive Gleichheit in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens zu verwirklichen.
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#14 JohannesAnonym
  • 30.05.2007, 10:17h
  • @gab77:
    Ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen dein Beispiel: Wenn ein Club nur Weißen den Zutritt gewährt, hat das keinen sachlichen Grund - wenn allerdings eine Schwulenbar nur Schwulen den Zutritt gewährt, hat das viele Gründe (man wird nicht dumm angeschaut, Partnersuche, Gleichgesinnte suchen, usw. usf....)
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#15 LeRakiAnonym
  • 30.05.2007, 11:16h
  • Willkommen, Schubladendenken!!!

    Folgende Sätze wie die dieses Barbesitzers lassen mich MIGRÄNE bekommen:
    "Wer sich nicht als solcher an der Tür zu erkennen gibt, den beurteilen wir nach seinem Verhalten. Wenn er heterosexuell herüberkommt, werden wir ihn bitten, die Bar zu verlassen, falls sein Verhalten nicht angemessen ist."

    Wenn er heterosexuell rüberkommt? Wo fängt man bei solchen Ansichten bloß an, zu argumentieren? Hat dieser Australier zu viele Talkshows gesehen, in denen alle Schwule nasal sprechen und abgeknickte Handgelenke haben? Schade, dass Homos keine rosafarbene LED-Leuchte auf der Strin haben, die zu blinken beginnt, sobald man einen Homoclub betritt. Oder wie könnte man ihr Schwulsein sonst testen? Vielleicht, indem man "its raining men" spielt und alle Gäste rausschmeißt, die nicht sofort rythmisch mit ihrem Popo wackeln!!! Schwach!
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#16 JohannesAnonym
  • 30.05.2007, 12:16h
  • @LeRaki: Immer den ganzen Satz lesen: Wenn sein Verhalten heterosexuell rüberkommt UND ER SICH NICHT ANGEMESSEN VERHÄLT, wird er abgewiesen.

    Es ist ja oft so, dass Heterosexuelle in Homobars gehen und sie ganz bewusst raushängen lassen, dass sie hetero sind - entweder halten sie mit ihrer Freundin Händchen oder Knutschen rum.
    Ich denke sowas hat der Barbesitzer wohl eher gemeint - spätestens wenn in der Bar mehr Heterosexuelle als Homos sind, weil sie es einfach "trendig" finden in der Szene unterwegs zu sein, frage ich mich: Was soll das??? Ist das kein Grund Heterosexuellen den Zutritt zu verwehren?
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#17 HannesAnonym
  • 30.05.2007, 12:31h
  • "Allerdings dürften in diesem Fall Heterosexuelle sowie lesbische Frauen ausgeschlossen werden, da sich die Besucher sonst unwohl fühlen würden. "

    Würde mich nicht wundern, wenn in manchen australischen Nachtclubs demnächst Homosexuelle (im Übrigen dann am Gebahren zu erkennen, wie mein Vorredner schon erläutert hat) ausgesperrt werden, weil "sich die Besucher sonst unwohl fühlen würden."

    Es wird außerdem unterstellt, dass die Pöbler im Nachtclub automatisch heterosexuell sind, beziehungsweise alle Heten in dem Club automatisch Unruhestifter.

    Ich kann auch nicht verstehen, wie man von sich der Tatsache belästigt fühlen kann, dass es Lesben im Nachtclub gibt.

    Toleranz ist keine Einbahnstraße.
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#18 martinAnonym
  • 30.05.2007, 13:51h
  • in meinem homoghetto bin ich kapitän.

    kleine tätowierungen am unterarm mit informationen zur sexuellen ausrichtung erleichtern die selektion an der einlassrampe erheblich.
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#19 felixAnonym
  • 30.05.2007, 15:28h
  • Weder der Artikelschreiber noch einige Kommentatoren haben nicht verstanden, dass es sich hier gar nicht um Diskriminierung handelt (so hat das Gericht ja auch zu Recht entschieden). Wer sich bewusst in seiner Minderheit "zurückziehen" möchte, hat ein Recht darauf und sollte von der Mehrheit geschützt werden.

    Wer daraus den Schluss zieht, Antidiskriminierungsgesetze seien überflüssig, dem kann man nur den alten Spruch geben: "Wenn es dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!" (Aber hier meine ich Polen und Russland;-)
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#20 WolfgangAnonym
  • 30.05.2007, 17:32h
  • Ich halte es für Grundverkehrt Heterosexuelle abweheren zu wollen!

    Ich persönlich würde in diese Bar nicht reingehen....Ich fühle mich durch Heterosexuelle und durch Lesben auch in keiner Weise belästigt, vor allem nicht von denen die in eine schwulen Bar kommen...sie bringen ja meistens eine gewissen Grundtoleranz mit.

    @ FDP: So ein Humbug und das weißt Du wohl auch selbst! Auch ist die Gesetzteslage in Australien eine ganz andere! Erst informieren dann stänkern!
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