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  • 30. Mai 2007 31 2 Min.

Washington (queer.de) - Die Akzeptanz von Homosexualität hat in den USA einen neuen Höhepunkt erreicht. Das ist das Ergebnis einer Gallup-Umfrageserie, die seit 30 Jahren die Einstellung gegenüber Schwulen und Lesben misst. Demnach erklären 59 Prozent, Homosexualität sollte legal sein (1977: 43 Prozent).

Zustimmung zur Homo-Ehe in den USA höher als in Europa

Nur noch eine knappe Mehrheit spricht sich gegen die Öffnung der Ehe aus: 53 Prozent wollen die Hetero-Ehe alten Stils erhalten, 46 Prozent auch Schwulen und Lesben die Möglichkeit geben zu heiraten. Damit hat sich die Zahl der Befürworter in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Im Vergleich zur letzten Eurobarometer-Umfrage wollen mehr Amerikaner die gleichgeschlechtliche Ehe einführen als EU-Bürger, von denen nur 44 Prozent der Öffnung zustimmen (queer.de berichtete).

Homo-Freunde: Frauen, Jüngere, Kirchenferne

57 Prozent sagen ferner, Homosexualität sei ein "akzeptabler alternativer Lebensstil" (1982: 34 Prozent). Besonders Frauen, Jüngere und Kirchenferne bejahen diese Frage. Frauen stimmen Gallup zufolge zu 61 Prozent zu, Männer nur zu 53 Prozent. Bei den 18- bis 34-Jährigen akzeptieren drei Viertel den schwul-lesbischen "Lebensstil", bei den Über-55-Jährigen nur 45 Prozent. Nur ein Drittel der regelmäßigen Kirchgänger erklärten die Lebensweise von Homosexuellen als annehmbar; bei der Gruppe, die weniger als ein Mal im Monat zur Kirche geht, sind es dagegen 74 Prozent. Klare Verhältnisse auch bei der Parteienpräferenz: Die Republikaner bejahen die Frage nur zu 36 Prozent, Demokraten dagegen zu 72 Prozent. (dk)

-w-

#1 kcwhAnonym
  • 30.05.2007, 13:09h
  • Also das Frauen, Jüngere, "Kirchenferne" homofreundlicher sind ist wohl überall der Fall, dass Demokraten homofreundlicher sind ist eigentlich auch klar - Solche Resultate kann ich an einer Hand abzählen, dafür brauch ich keine Studie^
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#2 madridEUAnonym
  • 30.05.2007, 13:24h
  • Meines Erachtens sind sie aber mehrheitlich noch weit entfernt von "Toleranz", was immer man darunter verstehen soll..??? In der alten EU erinnert die lustige Frage, ob Homosexualität "erlaubt" sein sollte, eher an längst überholte Diskussionen der 60er Jahre . In Deutschland,Frankreich oder Grossbritannien gehen die Debatten bereits in die letzte Runde der totalen Gleichstellung, während sie in Belgien, den Niederlanden und Spanien sogar schon gesetzlich abgesichert ist.
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#3 rudolfAnonym
  • 30.05.2007, 13:47h
  • @MadridEU

    Man sollte nicht vergessen, daß die USA von kritischen Amerikanern auch als 'United States of Amnesia' bezeichnet werden. Bis in die 40er, 50er Jahre hinein gab es dort einen starken Antisemitismus (mit fatalen Folgen). Heute sind die USA Vorreiter beim Kampf gegen den Antisemitismus in aller Welt. Vielleicht wird das ja bei der Homophobie eines Tages auch so sein (wobei dann längst vergessen sein wird, daß die 'Sodomy Laws' erst 2003 abgeschafft wurden).
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