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- 31. Mai 2007 1 Min.
Groningen (queer.de) - Die Staatsanwaltschaft der niederländischen Großstadt Groningen hat drei Männer im Alter zwischen 33 und 48 Jahren angeklagt, die Teilnehmer einer privaten Sexparty erst mit der Partydroge "Liquid Ecstasy" betäubt, dann ohne Kondom vergewaltigt und anschließend mit ihrem Blut injiziert haben sollen. Nach Angaben von Reuters haben zwei der Beschuldigten die Taten gestanden. Die Angeklagten sind HIV-positiv.
Bei der Polizei hatten sich zuvor mindestens fünf Männer zwischen 25 und 50 Jahren gemeldet, von denen vier Anzeige erstatteten – man gehe aber von einer weit höheren Dunkelziffer aus, erklärten die Behörden. Sie teilten nicht mit, wie viele der Opfer sich tatsächlich mit dem HI-Virus infiziert hätten.
Den Tätern drohen nun bis zu 16 Jahre Haft.
In der Kölner Schwulenszene hatte Liquid Ecstasy (GBL) Ende letzten Jahres für Aufregung gesorgt, als zwei Konsumenten nach der Einnahme verstarben (queer.de berichtete). Die Droge kann je nach Dosierung sowohl einen betäubendend als auch stimulierend sein; sie wird in der Szene auch als Aphrodisiakum eingesetzt. (dk)
Mehr zum Thema:
» Polizei warnt vor Vergewaltigungs-Droge (queer.de vom 29.1.04)















(Falls es beim Sex nicht klappt auch noch Blut injizieren...)
Für sowas sollte es lebenslang geben!