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Einzelkommentar zu:
Deutschland: Mehr HIV-Neudiagnosen


#8 XPAnonym
  • 31.05.2007, 21:07h
  • ...
    schon Anfang der 1990er Jahre hat der Psychoanalytiker Peter Schellenbaum gemutmaßt, dass es sich bei HIV für Schwule auch um eine morbide Versuchung handelt.

    Junge Leute setzen sich unbewusst der lebensbedrohlichen Gefahr aus, weil sie insgeheim doch nicht klar kommen mit sich, da sie sich nicht annehmen können gerade weil sie keine oder zu wenig Akzeptanz finden in ihrer Umgebung.

    Ich finde, Schellenbaum hat Recht. Gerade religiöse Schwule erfahren (seit Papst Benedikt, die Orthodoxie -she. Russland/Lettland- und die Evangelikalen in diesbezüglich einhelliger, "heiliger" Allianz mit den Islamisten und mit den Rechten!!! Ihre "Homo-Hetzjagd" betreiben) in ihrem weltanschaulichen Umfeld extreme Ablehnung. In der Kath. Kirche sind die Schwulen seit Benedikts Weisungen zum Weiheverbot und dem von ihm als Kardnal zu verantwortetenden Beschluss bezüglich der Ablehnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften de facto "zum Abschuss freigegeben" (man schaue zB. einmal auf kreuz. net oder kath.net vorbei) und es herrscht inzwischen ein Klima der Angst und des Terrors gegen jene, die -um der Wahrheit zu entsprechen- zu ihrer Orientierung zu stehen versuchen (die Weisungen im KKK bzgl. des eingeforderten Respekts vor der Person scheinen inzwischen keine Rolle mehr zu spielen). Wen wundert's, dass da gerade mancher junge Mensch, der zudem noch religiös ist, keinen Sinn mehr findet in seinem Leben und der morbiden Versuchung einer HIV-Infektion erliegt...
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