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Hamburg (queer.de) - Das gesamte Feuilleton der Wochenzeitung "Die Zeit" Nr. 23 vom 31. Mai 2007 ist eine Arbeit des schwulen deutschen Künstlers Wolfgang Tillmans. Die Redaktion hatte den in London lebenden Turnerpreisträger eingeladen, das komplette 10-seitige Feuilleton eigenverantwortlich zu gestalten.

Tillmans entwickelte Themen, bestellte Texte bei internationalen Autoren und hat mit eigenen Bildern ein Ensemble jenseits aller ZEIT-Konventionen arrangiert. "Wichtig war mir, fremde Blicke, fremde Stimmen, fremde Autoren sozusagen in die ZEIT hineinzuschmuggeln", sagt der Fotograf.

Drei Tage lang hat der Künstler in der Hamburger Redaktion die Produktion der Seiten vom ersten Entwurf bis zum Druck begleitet. Thematisch kreist die Ausgabe um die Folgen des absoluten Wahrheitsanspruchs von Religionen und Ideologien. Tillmans: "Neben dieser starken inhaltlichen Komponente wollte ich aber auch zeigen, welche Vielfalt und Schönheit das Leben jenseits aller Glaubenskämpfe bereit hält." (ots)



#1 sikkeAnonym
#2 SchorschAnonym
  • 02.06.2007, 07:34h
  • Na, manchmal bringt die Fixierung der Redaktion auf das Reizwort "schwul" ja auch mal zufällig interessante Themen auf die Seite hier!
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#3 SaschaAnonym
  • 04.06.2007, 15:57h
  • In welchem Sinne ist "schwul" ein Reizwort?

    Vermutlich beziehst du dich auf die immer noch erstaunlich hohe Zahl kranker Homophober in dieser Gesellschaft?! Ansonsten bezeichnet "schwul" nichts anderes oder geringeres als eine in jeder Hinsicht gleichwertige sexuelle Identität.

    Dass der Begriff bisweilen in verunglimpfender oder beleidigender Weise verwendet wird, ist kein Anlass, ihn als "Reizwort" zu deklarieren, sondern vielmehr jede derartige Verwendung des Begriffes - wie in anderen Ländern teilweise schon üblich - per Gesetz unter Strafe zu stellen und mindestens mit saftigen Bußgeldern zu belegen.
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#4 martinAnonym
#5 seb1983