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- 01. Juni 2007 2 Min.
Los Angeles (queer.de) - Einer neuen Studie zufolge haben Amerikaner in Vergleich zu Kanadiern größere Probleme damit, zwei Männer im Fernsehen küssen zu sehen. Das fand das Meinungsforschungsinstitut New American Dimensions heraus. Die Forscher spielten rund 1.000 Befragten aus beiden Ländern (Alter: 18 bis 35) einen 30-sekündigen Spot von MTV Canada vor, der vor Drogenkonsum am Steuer warnt. In dem Mini-Film küssen sich zwei gut aussehende junge Männer. Zwei Drittel der Kanadier hatten keine Probleme damit, sich die Werbung anzusehen – bei den Amerikanern war es hingegen nur die Hälfte. Ein Viertel der US-Bürger fand den Spot sogar "extrem unangenehm". In Kanada sagten das nur 16 Prozent. Die kanadischen Befragten bezeichneten den Clip hauptsächlich als "kreativ" und "witzig", während die Amerikaner ihn eher als "interessant" einordneten. Die zwei am häufigsten genutzten Wörter von männlichen heterosexuellen US-Bürgern waren hingegen "eklig" und "widerwärtig".
In dem Fernsehspot sitzen drei Jungs im Auto und kiffen. "Boah, das Zeug ist wirklich geil", sagt daraufhin einer. Er schaut seinen Nachbarn lüstern an, die beiden nähern sich und küssen sich so, wie man es von einschlägigen Pornos gewohnt ist. Der Junge auf der Rückbank schaut entsetzt zu und fragt nach einer Pause: "Seid ihr Beiden nicht ... Brüder?". Daraufhin erscheint in großen Lettern die Aufforderung: "Wenn du bekifft bist, setz dich nicht ans Steuer."
Der Spot wurde bei MTV Canada ausgestrahlt. In den USA ist er nicht gelaufen. (dk)
Links zum Thema:
» Stream des Werbespots













Solch ein Spot sollte meiner Meinung nach auf einen Diskriminierungs-Index gesetzt und nicht ausgestrahlt werden.