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Riga (queer.de) - Rund 500 CSD-Teilnehmer haben gestern unter Polizeischutz in der Innenstadt von Riga für gleiche Rechte demonstriert. Sie schwenkten Regenbogenfahnen und zeigten Schilder mit der Aufschrift "Gleichheit ist ein Menschenrecht". Nach gewalttätigen Zwischenfällen im vergangenen Jahr (queer.de berichtete) schirmte die Polizei diesmal die Demonstration vollständig ab. Teilgenommen hat auch der Grünenpolitiker Volker Beck, der von den Absperrungen der Polizei berichtete: "Man kam sich ein bisschen wie George W. Bush in Heiligendamm vor. Am Ende der Veranstaltung wurden die Teilnehmer mit Bussen evakuiert", erklärte der Parlamentarischer Geschäftsführer der Ökofraktion. Die Durchführung des CSD zeige, "dass die Sicherheitskräfte noch lernen müssen, dass der Schutz einer Veranstaltung nicht zur Unsichtbarkeit führen darf." Er bezeichnete die erste genehmigte CSD-Parade in Lettland dennoch als "großen Erfolg". Neben Beck waren mehrere Parlamentarier aus EU-Staaten angereist. Zwei Gegendemonstranten wurden vorübergehend von der Polizei festgenommen, weil sie Böller in die Menge geworfen hatten. Verletzt wurde niemand. (dk)



#1 thomas, kölnAnonym
#2 tuxAnonym
  • 04.06.2007, 19:48h
  • b das so ein großer Erfolg ist, wenn sie den CSD unter Polizeischutz abhalten müssen, wage ich zu bezweifeln.
    Wäre es nicht ein Erfolg, wenn die Polizei sie nicht beschützen müßte?
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#3 RemoAnonym
  • 04.06.2007, 19:55h
  • Meine ich auch. Kleine Schritte aber immerhin.
    ----------------------------------------------------
    Und noch was, weil es bei "queer" leider nicht erwähnt wird.
    Am letzten Samstag fand in Zürich eine politische Demo, ähhh der CSD statt. Es war ein voller Erfolg. Teilnahmerekord, Hauptredner Herr Wowereit und die Demo fast in Schwarz. Heftige Angriffe gegen Zürichs Polizeipräsidentin.
    Aber am besten Ihr seht selbst.
    www.zuerigay.ch
    unbedingt auch "Backflash" klicken.
    So Hampi, Deine Meinung ist gefragt....Darkroom und so ;-)
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#4 SchorschAnonym
  • 05.06.2007, 09:07h
  • Jetzt nörgelt er auch noch rum, dass die Veranstaltung so von der Polizei geschützt wird, wie es sich gehört? Er kann heilfroh sein, dass der Schutz da war und er nicht wieder eins auf die Nase gekriegt hat. Aber das gibt natürlich weniger medienwirksame Bilder.
    Und wenn Herr Beck sich gefühlt hat wie George Bush in Heiligendamm, dann kann er ja jetzt vielleicht ein bisschen nachempfinden, wie sehr es nervt, wenn man von einem sinnlos randalierenden, aggressiven Mob umgeben ist, dessen Lieblingsbeschäftigungen Sachbeschädigung und Körpervgerletzung sind.
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#5 @ schorschAnonym
  • 05.06.2007, 12:41h
  • www.volkerbeck.de
    :

    " Die Priorität Sicherheit für diese erste legale Veranstaltung war sicher richtig."

    von nörgeln kann also nicht die Rede sein in der PM:

    "Riga Pride dank Polizeischutz bislang ohne größere Zwischenfälle

    Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher, erklärt:

    Erstmals fand am Sonntag in Riga hinter Polizeiabsperrungen mit einem enormen Polizeiaufgebot eine genehmigte Demonstration „Für Gleichheit“ der lettischen Lesben- und Schwulenbewegung statt.

    Dies ist ein großer Erfolg für die Lesben und Schwulen in Lettland und die tapferen Organisatoren von MOZAIKA (mozaika.lv).
    Die Lesben- und Schwulenbewegung kann stolz sein, auf den Mut und die Weisheit der lettischen Organisatoren. Die Priorität Sicherheit für diese erste legale Veranstaltung war sicher richtig.

    Die konkrete Durchführung der Veranstaltung zeigt auch, dass die Sicherheitskräfte noch lernen müssen, dass der Schutz einer Veranstaltung nicht zur Unsichtbarkeit führen darf. Aber es ist zu begrüßen, dass sie verstanden haben, dass auch das Versammlungsrecht von unpopulären Minderheiten, wie die der Lesben und Schwulen in Lettland, zu schützen ist.

    Die Europäische Union muss von ihren Mitgliedstaaten aber auch eine aktive Politik gegen Homophobie, Rassismus oder Antisemitismus verlangen. Die lettische Politik hat in den vergangenen Jahren Homophobie in der Gesellschaft Vorschub geleistet statt ihr aktiv entgegenzutreten.

    Die Veranstaltung in Riga fand in einem Park im Stadtzentrum statt, der von Gittern umgeben war. Um diese Gitter hatte die Polizei weitere Absperrungen aufgebaut. Man kam sich ein bisschen wie George W. Bush in Heiligendamm vor. Am Ende der Veranstaltung wurden die Teilnehmer mit Bussen evakuiert. Diese Aktion wurde durch das Werfen von Knallkörpern von Gegendemonstranten gestört. Zeitgleich fand ein Konzert der Pride-Gegner in der Innenstadt statt. Wegen des Alkoholschankes bei dieser Veranstaltung wurden weitere Übergriffe im Laufe des Tages befürchtet.

    Auf der Gleichheits-Veranstaltung waren zur Unterstützung aus ganz Europa viele Aktivisten von amnesty international, ein Minister der schwedischen Regierung, mehrere Abgeordnete des schwedischen Parlamentes, 2 grüne und 1 liberale MdEPs, ein grüner Kollege aus Finnland, ein sozialliberaler aus Dänemark gemeinsam mit mir nach Riga gekommen. "
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#6 MalteAnonym
  • 06.06.2007, 09:22h
  • "Am Ende der Veranstaltung wurden die Teilnehmer mit Bussen evakuiert"

    Und so ein Land wurde in die EU aufgenommen...

    BTW: wo war eigentlich Westerwelle und seine FDP-Clowns? Ach ja, die setzten sich ja nur vor Wahlen für Homos ein um unsere Stimmen zu bekommen und sind sonst still...
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#7 hwAnonym
  • 06.06.2007, 12:02h
  • @ malte

    den meldungen nach war westerwelle bei den hohen priestern der globalisierung.
    die bilderberg-konferenz fand in der türkei statt. auf ihr werden konfliktzonen, kriegsgebiete und kapitalverwertungsbedingungen umrissen.
    für die legitimatorische umsetzung verantwortliche plaudern dort, ohne presse.

    www.liberale.de/webcom/show_article.php/_c-567/_nr-1574/_p-1
    /i.html


    de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz

    ob westerwelle sich mit vertretern
    der türkischen gay-community getroffen hat, ist nicht zu erkennen. dafür müßte die türkei in der karibi oder in südamerika liegen und cuba oder venezuela heißen. aber solche leute leben ja von doppelten standards. aber da kann man ja anfragen ???
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