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- 04. Juni 2007 1 Min.
Jerusalem (queer.de) - Eine Werbekampagne des israelischen Tourismusministeriums, mit der schwule Urlauber ins Land gelockt werden sollen, ist von religiösen Parteien heftig kritisiert worden. Stein des Anstoßes: In der letzten Woche wurden erste Zeitungsanzeigen geschaltet, die schwule Pärchen vor israelischen Wahrzeichen zeigt. "Dies ist eine wahnhafte Kampagne für eine Minderheit mit einem Normdefekt", giftete nach Angaben von "Spiegel Online" Industrieminister Eli Jischai, Chef der ultraorthodoxen Schas-Partei. Die religiöse Partei Nationale Union drohte sogar damit, mit einem Misstrauensvotum die Regierung zu Fall zu bringen. Tourismusminister Jitzchak Aharonowitsch zeigte sich überrascht über die Reaktion und distanzierte sich von der Aktion - sie sei noch von seinem Vorgänger genehmigt worden, so Aharonowitsch.
Die Kampagne organisierte das Tourismusministerium in Zusammenarbeit mit der Homo-Gruppe Aguda. Ziel soll unter anderem sein, Tel Aviv in das "San Francisco des Nahen Ostens" zu verwandeln. Man wolle zeigen, dass die israelische Hauptstadt ein ebenso attraktives Ziel für Schwule und Lesben ist wie Barcelona oder Berlin, so Aguda. (dk)












Wie Elton John schon sagte: Glaube sollte Privatsache sein und jede organisierte Religion verboten sein!
Wer Liebe verachtet um seinen Hass zu propagieren, hat selbst einen "Normdefekt" und pervertiert Glauben um ganz andere Ziele zu erreichen...