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Kleve (queer.de) - Knapp sechs Wochen nach dem Mord an einem 67-jährigen Schwulen aus dem nordrhein-westfälischen Kleve scheint die Tat aufgeklärt. Ein 28-jähriger Tscheche hat in Prag gestanden, den Mann am 16. April in dessen Haus erwürgt zu haben.

Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das offen schwule Opfer seit Jahren Kontakt zu einem jungen Mann aus der Tschechischen Republik pflegte. Dieser hatte sich mehrere Wochen in Kleve aufgehalten und war auch noch am Tattag zusammen mit dem Opfer gesehen worden. Der 67-jährige hatte den 28jährigen Tschechen selbst bei einem Besuch in Prag abgeholt und im seinem Auto mit nach Kleve gebracht.

In Zusammenarbeit mit den tschechischen Ermittlungsbehörden konnte der Tatverdächtige am 10. Mai in einer Prager Spielhalle festgenommen werden. Der 28-jährige gestand in seiner Vernehmung, den 67-jährigen erwürgt zu haben. Als Grund gab er an, sich mit dem Opfer gestritten zu haben, wobei er selbst betrunken gewesen sei. Zudem will er Bargeld in Höhe von 60 Euro entwendet haben. Mit dem Fahrzeug des Opfers sei er unmittelbar nach der Tat nach Prag gefahren. An der Grenze wurde er zwar kontrolliert, konnte sie jedoch passieren, da die Tat zu diesem Zeitpunkt noch nicht entdeckt worden war. (cw)



#1 ÜwchenAnonym
  • 05.06.2007, 18:19h
  • Irgendwie fehlt das Wort "Homosexuellenmillieu" das klint immer so schön schmutzig und mysteriös.
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#2 OliverAnonym
#3 holgerAnonym
  • 05.06.2007, 21:24h
  • ich komme aus kleve und habe mich in der tat über die berichterstattung in der lokalen presse geärgert.

    schreibt man denn über eine beziehungstat eines heterosexuellen partners: "das opfer war heterosexuell und hatte umgang mit frauen."

    solange in diesen zusammenhängen immer noch die sexuelle identität betont wird und vom mileau die rede ist, wird deutlich, dass immer noch - manchmal durchaus ungewollt - diskriminiert wird.
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#4 tuxAnonym
#5 holgerAnonym
  • 06.06.2007, 09:14h
  • @tux

    solange das normal ist, ist diskriminierung normal. auch heute steht zu der aufklärung des mordes wieder in der zeitung: "das opfer, das als homosexuell bekannt war".

    wenn ich das erste mal lese: das opfer, das als heterosexuell bekannt war, höre ich auf, auf diese unterschwellige form der diskriminierung hinzuweisen
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#6 HampiAnonym
  • 13.06.2007, 22:51h
  • na aber hallo!!! Es ist doch hinlänglich bekannt,dass alte Tunten gefährillch leben,wenn sie es nötig haben,junge Typen zu angeln,welche dann oh Pech vielleicht nicht mal schwul sind! Habt ihr den Mooshammer schon vergessen? Dann gibt es ja auch Morde im "Milieu",wo Huren von Freiern erwürgt werden. Das ist nun mal so, seine Geilheit auszuleben heisst nun mal, ohne Risiko geht gar nix! Wem dagegen die Gnade der Impotenz über sein Glied gefallen ist, und der daher nachts niemand Dubiosen in sein Haus lässt, weil er dann nur schläft und tagsüber als Rentner Pilze im Wald sammelt,der lebt nun mal sicher, länger, vielleicht ein bisschen langweiliger,aber er LEBT!
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