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Heidelberg (queer.de) - Die vor einem Jahr ins leben gerufene Mobilfunkmarke OUTmobile wird wegen Erfolglosigkeit eingestellt. Wie "teltarif" berichtet, kann das speziell an die Gay-Community gerichtete Projekt von der Firma teamwork nur noch bis zum 1. Juli über "The Phonehouse" bezogen werden – danach gibt es keine neuen Verträge mehr. Mit "Flat23" bot OUTmobile für 23 Euro pro Monat eine Flatrate ins E-Plus-Netz sowie ins deutsche Festnetz an. Sie war ins Leben gerufen worden, nachdem ähnliche Marken für schwule und lesbische Kunden in anderen Ländern, insbesondere den USA, Erfolge feierten. Doch selbst eine groß angelegte Anzeigenkampagne konnte die Szene nicht überzeugen. "The Phonehouse" nannte als Grund für das Scheitern lediglich den starken Konkurrenzkampf im Markt der Handy-Pauschalen. (dk)



41 Kommentare

#1 SaschaAnonym
#2 Krzyszek
  • 06.06.2007, 15:15h
  • Für mich als nicht repräsentativen Mobiltelefonbenutzer ist eine solche Monatspauschale zum Preis vom € 23 trotz meiner selbstbewussten schwulen Identität im Alltag völlig uninteressant.
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#3 joshAnonym
#4 josiAnonym
  • 06.06.2007, 15:57h
  • Velleicht liegt es aber auch daran, dass für viele Menschen, die selbstbewusste schwule identität im Alltag nicht darin besteht, schwules Erdbeereis, schwules Waschmittel, oder schwule Handys zu kaufen.
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#5 SaschaAnonym
  • 06.06.2007, 16:08h
  • @josi:

    Diese Sicht der Dinge ist vor allem aus zwei Gründen naiv und zu kurz gedacht:

    1. In unserem bestehenden Gesellschaftssystem ist ökonomische Macht auch politische Macht.

    2. Es kann durchaus sehr sinnvoll sein, als Homosexueller gezielt Produkte und Unternehmen zu unterstützen, die sexuelle Vielfalt ("Diversity") in ihrer Unternehmenskultur und -politik bewusst berücksichtigen und andere, die dies nicht tun, zu boykottieren.

    Homosexuelles Selbstbewusstsein sollte in einer konsumorientierten Gesellschaft eben auch mit einem bewussten Konsumverhalten einhergehen.
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#6 OlafAnonym
  • 06.06.2007, 16:10h
  • Richtig, Josi. "Selbstbewusste schwul Identität" wird daran gemessen, wie viele CD-Alben von Marianne Rosenberg oder Barbra Streisand im Regal stehen! ;-)
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#7 WolfgangAnonym
  • 06.06.2007, 17:14h
  • Benötigen wir tatsächliche "Schwule Simkarten"?

    Mir ist es völlig egal welche Sexualität meine bevorzugten Produkte haben. Ich gestehe: "Ja ich würde auch ein Hetersexuelles Handy kaufen und bisexuelle Äpfel bevorzuge ich vor den schwulen "Pink Lady"...."
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#8 ChrisAnonym
  • 06.06.2007, 17:17h
  • Im Endeffekt gehts dabei doch nur um die "community" als zielgruppe also als absatzmarkt. es ging 100%ig nicht darum irgendwas schwules zuunterstützen oder sonstwas. Wer auf sowas reinfällt ist selber schuld. vorallem finde ich es lachhaft sowas mit "selbstbewusste schwule Identität im Alltag" zu kommentieren bzw. so etwas als grund zunehmen um sich mit "schwulen" produkten noch weiter ins abseits der gesellschaft zukatapultieren...
    Wer "schwule" produkte kauft oder unterstützt, weil er schwul ist, fällt auf die älteste Marketing methode der welt rein, denn es geht einfach nur um geld. Ich finde es traurig, daß viele schwule nach gfleichberechtigung und gleichheit bzw. gleichstellung mit heteros rufen, aber sich gleichzeitig mit ihrem wahn es muß alles vom schwulen metzger oder reiseveranstalter sein noch weiter separieren.
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#9 SaschaAnonym
  • 06.06.2007, 17:56h
  • Nein, lieber @Chris, es geht einzig und allein um die nicht ganz unbedeutende Frage, ob wir (sofern du dich als selbstbewusster Homosexueller verstehst) mit unserer ökonomischen Macht Unternehmen unterstützen, die sexuelle Vielfalt ignorieren, Diskriminierung nicht aktiv bekämpfen bzw. sogar befördern, oder solche, die den Wert der Diversity in ihrer Unternehmenspolitik und -kultur voranbringen.

    Auch davon werden unsere Sichtbarkeit und letztlich unser politischer Einfluss in dieser Gesellschaft ganz wesentlich abhängen - ob es dir passt oder nicht.
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#10 ChrisAnonym
  • 06.06.2007, 18:08h
  • @sascha
    dann erzähl doch mal, wie dieses unternehmen, was diesen handyvertrag anbietet uns unterstützt... ach ja: ich würde auch gerne wissen, was du unter "selbstbewußter schwuler" verstehst...
    wenn du damit meinst "auf jede marketing campaign" reinfallen, dann bin ich wohl nicht selbstbewußt..schade schade
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