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Bukarest (queer.de) - Gestern wurden beim CSD in der rumänischen Hauptstadt Bukarest die 300 Teilnehmer von meist maskierten Gegendemonstranten angegriffen. Die Gewalttäter warfen neben Eiern, Tomaten und Müll auch Kopfsteinpflaster, berichtet die dpa. Über Verletzungen ist bislang nichts bekannt.

Die Polizei, die mit 400 Mann zum Schutz der CSD-Teilnehmer angetreten war, verhaftete insgesamt 108 Gegendemonstranten. Die Hälfte davon waren nach Angaben der Behörden Minderjährige. Es wird vermutet, dass der rechtsextreme Verein "Noua Dreapta" ("Neue Rechte") für den Übergriff verantwortlich ist. Außerdem organisierte die rumänische orthodoxe Kirche im ganzen Land Gebetsveranstaltungen gegen das "sündige Verhalten" Homosexueller.

In Rumänien ist Homosexualität seit 2001 legal. Allerdings sind nach der letzten "Eurobarometer"-Umfrage die Bewohner keines anderen EU-Mitgliedslandes intoleranter gegenüber Lesben und Schwulen. (dk)



24 Kommentare

#1 JanAnonym
  • 10.06.2007, 14:04h
  • Tja, eben das Resultat von 50 Jahren
    Kommunismus. Vergleiche auch:
    * Ostdeutschland
    * Polen
    * Russland

    Wahrscheinlich auch kein Wunder. Alle gebildeten
    und leistungsfähigen haben sich eh auf in den
    Westen gemacht sobald sie konnten als da weiter
    abzuhängen. Was bleibt, ist eben der Rest. Die
    wusten schon, warum sie die Mauer aufgebaut
    haben.
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#2 hwAnonym
  • 10.06.2007, 14:40h
  • @ jan

    ....na ja, wohl eher ein paar hundert jahre orthodoxie und das unvermögen der sich kommunistisch nennenden herrschaften
    damit umzugehen.
    aber gut, dass du zeigtst das 50 jahre anti-kommunismus zu stabileren ergebnissen führt.
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#3 uranusAnonym
#4 KioAnonym
  • 10.06.2007, 16:11h
  • "Außerdem organisierte die rumänische orthodoxe Kirche im ganzen Land Gebetsveranstaltungen gegen das "sündige Verhalten" Homosexueller."

    Kirchen, die sich mit Rechtsextremisten und Faschisten verbünden, zeigen, dass sie Glauben nur missbrauchen um ganz andere Ziele zu erreichen.

    Und solch ein Land in der EU?
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#5 manuAnonym
  • 10.06.2007, 16:26h
  • @jan

    Also die Ostdeutschen sind wesentlich toleranter gegenüber Homosexuellen als Westdeutsche, dies zeigen auch Umfragen die bei queer.de veröffentlicht worden. Dies rührt insbesondere daher, dass die Kirche zu DDR-Zeiten keinen Einfluss hatte und dies wirkt bis heute nach.

    Zu Polen und Russland gebe ich dir Recht, da dort die Lage genau anders ist.
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#6 rudolfAnonym
  • 10.06.2007, 18:12h
  • @Jan

    Nach Umfragen sind Ostdeutsche nicht nur weniger homophob, sondern auch weniger antisemitsch als Westdeutsche.

    Das sind halt die Früchte der Aufklärung....
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#7 Georg FalkenhagenAnonym
  • 10.06.2007, 18:46h
  • @Vorredner:
    Und somit ist es auch kein Zufall, dass der LSVD aus der ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung hervor ging. Ich bin allerdings "Wessi" und würde mich dann doch sehr freuen, Jan, wenn niemand - insbesondere aus "unseren Kreisen" - die Absicht hätte, neue Mauern zu errichten. Auch nicht im Kopf! Think global, please, dann klappts auch mit dem Nachbarn...
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#8 hwAnonym
#9 lieblingsuliProfil
  • 10.06.2007, 19:44hStuttgart
  • @alle
    Es geht hier um Rumanien und den CSD !

    Kann man dieses Ossi Wessi Gejammer nach 18 Jahren nicht endlich mal abschalten ??????

    Einen Orden für die paar Hundert Rumänen die den Arsch hochkriegten eine CSD zu machen !
    Die kämpfen noch für ihre Rechte als Lesben und Schwule und nicht wie auf unseren CSDs um den besten Arsch auf dem Partywagen. Dieses Gejammer gegen Kirche und Faschos bringt rein garnix. Farbe bekennen das ist es !
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#10 madridEUAnonym
  • 10.06.2007, 20:45h
  • @lieblingsuli und sein klarer Kommentar haben ihm eingebracht, dass er mich als bedingungslosen Lieblings-Fan erobert hat. Nach einer gewissen Selbstkritik suchen wir nach weiteren Club-Mitgliedern.
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