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- 11. Juni 2007 1 Min.
Moskau (queer.de) - Ein Gericht in Moskau hat den CSD-Organisator Nikolai Aleksejew wegen angeblicher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Geldstrafe von 1.000 Rubeln (rund 30 Euro) verurteilt. Aleksejew habe sich während des CSDs unerlaubt auf der Straße aufgehalten und Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet, erklärte der Richter. Der Verurteilte nannte das Verfahren eine "Farce" und will Berufung einlegen. Er beschuldigte den Richter, entlastende Beweise nicht angehört zu haben. Die Strafe will Aleksejew auf keinen Fall zahlen.
Die CSD-Parade war Ende Mai von russischen Behörden verboten worden; als eine Delegation dem Moskauer Bürgermeister eine Resolution übergeben wollte, wurden die Teilnehmer von Rechtsradikalen und militanten Christen angegriffen; mehrere CSD-Teilnehmer wurden verhaftet, unter ihnen auch der deutsche Bundestagsabgeordnete Volker Beck (queer.de berichtete). (dk)














