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Einzelkommentar zu:
CSD Köln: Streit um Bareback-Pornos


#2 MichaAnonym
  • 13.06.2007, 18:30h
  • Die Aids-Hilfe ist in dieser Beziehung schon sehr fundamentalistisch und zu extrem.

    Es wird so hingestellt, als führe Bareback-Sex automatisch zu AIDS, aber das stimmt nicht. Ich vermisse eine differenzierte Betrachtung des Themas "Bareback":

    - In einer treuen vertraungswürdigen Beziehung (wo beide klar negativ sind) ist bareback nämlich kein Problem. (Ist ja bei Heterosexuellen auch nicht der Fall. Der Mensch würde sich ja sonst nicht mehr vermehren können.)
    - HIV-Ansteckungen hat mit Risikoverhalten zu tun. Es braucht also Risikomanagement und keine Angstmacherei. Wann ist die Ansteckungsgefahr am höchsten und wann ist sie am geringsten. Nicht jeder Homosexuelle lebt promiskuitiv, somit geht nicht jeder Homosexuelle die gleichen Risiken ein.

    Und das wichtigste:

    - Vom Konsum von Barebackpornografie hat sich noch niemand mit HIV angesteckt! !!!

    (Es gibt auch etliche (die meisten) Heteropornos wo Darsteller auch keinen Schutz tragen. Ist doch auch eine Sache der Organisation, dass die Darsteller nicht massenweise durch AIDS wegsterben.)

    Also bitte weniger Angstmache und mehr Differenzierung.

    Sonst benimmt sich die AIDS-Hilfe noch fast wie die römisch-katholische Kirche mit ihren absoluten Grundsätzen.

    Wer das Gehirn ausschaltet ist vorallem gefährdet... Das ist das gefährlichste Verhalten und das sollte man den Leuten einmal beibringen, anstatt alle gleich für dumm zu verkaufen.
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