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- 14. Juni 2007 1 Min.
London (queer.de) – Nach drei Jahren haben sich die homophoben Reggae-Sänger Beenie Man, Sizzla und Capleton dem Druck von Menschenrechtsorganisationen gebeugt und sich schriftlich verpflichtet, nicht mehr zur Gewalt gegen Schwule aufzurufen. Nach Angaben der britischen Organisation "Stop Murder Music" haben die jamaikanischen Künstler eine Erklärung unterschrieben, nach der sie "das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektieren und aufrechterhalten, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören."
"Stop Murder Music" nannte die Unterzeichnung einen Erfolg, der vor allem auf Druck von amerikanischen Homo-Gruppen zustanden kam. Die Organisation wolle nun genau überprüfen, ob sich die drei Interpreten auch an die Vereinbarung halten.
Alle Sänger hatten in Liedern zum Mord an Schwulen aufgerufen. Beenie Man hatte erst vor knapp einem Jahr behauptet, in Jamaika gebe es keine Schwulen. Seine Ablehnung gegen Homosexualität begründete er als Rastafarian mit seinem Glauben (queer.de berichtete). (dk)











