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Jacksonville (queer.de) - Eigentlich wollte John Michael Moody nach Fort Lauderdale, aber seine Reise endete am Dienstag morgen bei einem planmäßigen Zwischenstopp in Jacksonville: Der 43-jährige Passagier der Southwest Airlines wurde dort festgenommen, weil er zuvor an Bord u.a. einen männlichen Flugbegleiter begrapscht hatte. Captain Michael J. Loproto hatte per Funk die Sicherheitskräfte informiert.

Laut Zeugenberichten soll der 43-jährige Rechtsanwalt das Flugzeug in Indianapolis bereits mit der Frage "Wo sind die schwulen Sitze?" bestiegen haben. Zusammen mit drei Freunden habe er dann im hinteren Teil des Fliegers jede Menge selbst mitgebrachten Alkohol getrunken. Der Flugbegleiter Cory Cash wurde von Moody nach eigenen Angaben mehrmals am Po, am Rücken sowie am Bauch berührt. Auch sei er von dem Rechtsanwalt zu einem Quickie in der Bordtoilette eingeladen worden. Als Moody vor der Crew aufgefordert wurde, sich zu benehmen, sei er erst recht ausfällig geworden. Er habe herumgeschrien und dann ein vor der Toilette wartendes Kind gegen seinen Willen durch das Flugzeug getragen.

Gegen eine Kaution von 12.000 Dollar konnte Moody am Dienstagnachmittag seine Zelle vorerst verlassen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm jedoch bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe über 250.000 Dollar. (cw)

-w-

#1 bastianAnonym
  • 14.06.2007, 14:21h
  • Das ist ja mal wiederlich... Aber derjenige hat ja seine Strafe bekommen und leider (zumindestens in diesem Flugzeug den Passagieren gegenüber) dem Klischee und den Vorurteilen der Gesellschaft zu 100% Recht gegeben und diese bestätigt...
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#2 Peter JenniAnonym
  • 14.06.2007, 14:35h
  • Sehr widerlich-richtig;aber nicht alle Homos in einen Topf schmeisen.-Bei besoffenen Heteros geht meistens noch mehr ab.
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#3 SchorschAnonym
  • 15.06.2007, 00:31h
  • Du meine Güte, Mädels, jetzt macht aber mal halblang! Er hat vielleicht ein bisschen über die Stränge geschlagen, weil er angetrunken war und darum nicht schnell genug gemerkt, dass "Cory Cash" zu klemmig war, um ein bisschen Spaß zu riskieren. Aber gleich ins Gefängnis, weil er mal einen Quickie mit einer Saftschubse hinlegen wollte? Du gute Güte, nicht zuletzt dafür ist das knackige Flugpersonal ja schließlich auch da. Wirklich guter Passagierservice, der auch in positiver Erinnerung bleibt, kostet auch manchmal etwas Überwindung.
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