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  • 18. Juni 2007, noch kein Kommentar

Bochum (queer.de) - Der größte Teil ist geschafft – nach knapp sechs Monaten Umbauarbeiten beginnt am Montag, den 18. Juni für die Mitarbeiter der Rosa Strippe im Ruhrgebiet eine neue Ära. Am Wochenende ist die Beratungsstelle umgezogen: Telefonische, persönliche und Gruppenberatungsangebote finden nun in den neuen Räumen in der Kortumstraße 143 unweit des Kunstmuseums und des Stadtparks statt. Im Erdgeschoß arbeiteten am Wochenende noch die Elektriker, dort wird in gut einem Monat das "café freiRAUM." einziehen, das bis dahin noch am alten Ort in der Alleestraße 54 zuhause sein wird. "Im 26. Jahr unseres Bestehens ist es uns gelungen, in eine eigene Immobilie umzuziehen", sagt Jürgen Wenke, der Leiter der Beratungsstelle, der in den letzten Wochen fast täglich mit der Architektin Frau Breustedt-Stiepelmann auf der Baustelle war, um den behindertengerechten Umbau in trockene Tücher zu bekommen.

Einen Großteil der Kosten haben die AKTION MENSCH, die Stiftung Wohlfahrtspflege und die Stadt Bochum übernommen, so dass in Bochum und im mittleren Ruhrgebiet zum ersten Mal ein integriertes Beratungsangebot für Menschen mit und ohne Behinderungen entstehen kann. Das Haus hatte in den letzten Jahren leergestanden, nachdem die Goethe-Schule die Räume der im Krieg zerstörten und in den 50er Jahren wieder aufgebauten Villa aus der Kaiserzeit nicht mehr nutzte. So wurde aus der alten Fahrradwerkstadt ein "gay & lesbian switchboard", ein Infozentrum, wie es das auch in anderen Großstädten Deutschlands schon lange selbstverständlich gibt. Über 75 Jahre läuft der Pachtvertrag mit der Stadt Bochum, so dass die Zukunft der Beratungsstelle auch für kommende Generationen gesichert sein kann. (cw)