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Kommentare zu:
Leipzig: Nazi-Aufmarsch am CSD-Tag


#21 RabaukeAnonym
  • 21.06.2007, 10:27h
  • Ich schließe mich der Ellen 100%tig an.
    So,liebe, einzelne User! Das Maß ist voll! Ich als Ex-Leipziger kann nur mit dem Kopf schütteln,lese ich hier einzelne, vor Unwissenheit strotzende Kommentare. "Natürlich....wiedermal der Osten?". So kommt mir die denkweise, beim Lesen mancher Artikel hier vor! In den letzten 10 Jahren hat die Stadt Leipzig, auf das schärfste gegen Naziaufmärche protestiert! Nicht nur die Bürger und Bürgerinnen, nein auch das Rathaus, bis zum Bundesverwaltungsgericht in Bautzen.
    Dort wurden die Nazidemos genehmigt! Wo also die Vollidioten zu suchen sind, dürfte jetzt jedem klar sein! Ich persönlich bin aus meiner Stadt gegangen, weil mir vor 8 Jahren, bei einer solchen Demo mein Geschäft von Naziglatzen in Schutt und Asche zerlegt wurden ist. Glaubt Jemand von den Pauschal-Meinungsbildenden hier, es kam ein Cent Entschädigung!????
    Ha ha!!!! Dem braunen Gensinde am 21. aufs Maul wäre flasch! Flagge zeigen. Flagge gegen eine Faschistische Vereinigung, welche unser Aller friedliches zusammenleben bedroht. Nicht nur in Leipzig. Nicht nur in Deutschland. In Europa und der Welt!
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#22 hwAnonym
  • 21.06.2007, 14:19h
  • @ thomas, köln

    ich weiß zwar nicht, wie oft du schon umgezogen bist und kenne auch dein mobiliar nicht, aber aus einem
    schwerfälligen kleiderschrank auszusteigen, um von aussen mit anderen
    zu drücken, erleichtert das ansinnen ihn da haben zu wollen, wo man will, ungemein.
    die im schrank debattieren, der lafontaine drückt und hat für ca. 27.000.000 menschen,
    dem unteren drittel der gesellschaft, schon verschoben, aller anfang ist klein..
    so wird das nix:
    honecker zu flüchtlingen in der prager botschaft:
    wir weinen denen keine träne nach.
    spd über jusos, die zur linken gehen:
    wir weinen denen keine träne nach.
    gabriel über den vorsitzenden der linken:
    helfershelfer der taliban
    beck über taliban:
    mit denen muss man reden.
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#23 tuxAnonym
  • 21.06.2007, 15:47h
  • Das hier passt doch ganz gut:

    www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1235831492

    @elle: Das ist doch ganz normal. Nazis gibt es halt nur im Osten, ebenso wie Korruption, Postengeschachere, usw.

    Daher kann ja auch Filbinger nie ein Nazi gewesen sein.

    Und der Kölsche Klüngel um die dortige MVA war auch nur ne Ente.

    So ungefähr musst Du Dir das vorstellen, was so im allgemeinen in den Köpfen vorhanden ist. Das sind die Leute, die die Mauern im Kopf aufrecht stehewn lassen/wieder aufbauen.
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#25 tuxAnonym
#26 CSD MannheimAnonym
  • 22.06.2007, 05:42h
  • Der Vorstand des Christopher Street Day in Mannheim ist schockiert und besorgt über diese Ereignisse. Ein derart verantwortungsloses Handeln würde es in Mannheim nie geben, aber wie man sieht, sind Mannheimer Verhältnisse leider nicht für alle Städte zutreffend. Wir können nur hoffen, dass die Stadtverwaltung noch einlenkt, um einen reibungslosen Ablauf des Leipziger CSDs zu gewährleisten.
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#27 elleAnonym
  • 22.06.2007, 14:15h
  • Hallo CSD Mannheim,
    mit der Stadtverwaltung Leipzig hat der Naziaufmarsch nichts zu tun. Die Gerichte haben stets für die vermeintliche Meinungs- und Demonstrationfreiheit gestimmt, welche leider in diesem Land auch für Nazis gilt. Dieser Fall ist im Fall von Leipzg seit Anfang der 1990er Jahre mehr als 15 mal eingetreten. Noch nie ist eine Nazidemo untersagt worden. Selbst als die Nazis durch die linksalternative Südvorstadt und den Antifa-Stadtteil Connewitz ziehen wollten und erhebliche Ausschreitungen zu erwarten waren. Und sogar als die Zufahrtswege zur Uniklinik zeitweise blockiert waren, konnten die Rechten marschieren. Da die diesjährige Strecke Worchs weit weg vom CSD stattfindet, wird es ein Verbot nicht geben. Da kann die Stadt Leipzig hundert Anträge stellen. Das wäre auch in Mannheim so. Also wie gesagt, man kann nur zivilen Ungehorsam anwenden und sich in den Weg setzen, nicht mehr und nicht weniger. Als der Demozug zuletzt durch den leipziger Süden gehen sollte, haben tausende Anwohner Stühle und Tische auf die Straße geräumt und gegrillt. Die Polizei hat zum Glück nicht mit Wasserwerfern die Straße geräumt (auch das gab es schon). Die Nazis mussten umkehren. So ist die Realität. Wer glaubt eine Stadt braucht nur einen Antrag stellen und schon wird eine Nazidemo verboten, lebt in einer Traumwelt.
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#28 hwAnonym
  • 22.06.2007, 14:39h
  • @ elle

    ..als pfälzer kenne ich auch "ältere" kurpfälzer. die wissen, dass das von dir beschriebene stimmt. vor 30 jahren konnte
    die npd im mannheimer rosengarten im zentrum der stadt "fast" ihren parteitag abhalten. die ca. 1000 antifaschisten wurden morgens von landespolizei mit hunden, pferden, reizgas u.ä. auseinandergejagt. mannheim "war" traditionell rot: gewerkschafter, SPD, DKP im überdurchschnittlichen ausmass.
    (sehr aktive kpd während hitler)
    bis zum nachtmittag war das gebäude von mehreren zehntausenden demonstranten umzingelt, die den kessel um nazis und polizei immer enger schnürten und mit riesenmegaphonen vom wassertum aus bedingungen an polizei und nazi stellten.
    die pferdchen der kollegen der gewerkschaft der polizei drehten durch, uniformierte "kollegen" flogen durch die luft
    und die nazi-brut am abend mit hubschraubern vom dach weg. der fussvolk mußte mit deformierten bussen
    abgekarrt werden.
    schwul-historisch erwähnenswert ist der
    "andere buchladen" in mannheim, der buchstäblich mehrfach alle staatlich möglichen repressionen überstand.
    der einzige in der gegend, der noch ansatzweise nach "stonewall" riecht, zumindest mal roch.
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#29 elleAnonym
  • 23.06.2007, 00:10h
  • Na und gerade habe ich gelesen, dass Neonazi Worch am 8. April 2006 auch in Mannheim zu Besuch war und nun ratet mal, wie es dazu kam. Richtig! Die Gerichte hatten auch dort die Demo (wie überall) genehmigt, denn in Mannheim gilt ja schließlich auch bundesrepublikanisches Recht. Nur die Bewohner brachten den Zug zum Stillstand. Mir scheint als hätten Mannheim und Leipzig doch so einiges gemeinsam. Ich habe jedenfalls am 21. Juli was vor, entweder CSD oder grillen auf der Marschroute. Das ärgert mich, dass man vor so eine Entscheidung gestellt wird!!!!!!!!
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#30 tuxAnonym
  • 23.06.2007, 08:56h
  • @elle: Am 1.Mai 2007 fand in Erfurt ein großer Aufmarsch von Nazis statt. Diese versuchten, vom Hbf zur Thüringenhalle zu kommen. Dummerweise blockierten am "Kaffeetrichter" etwa tausend Gegendemonstranten sitzend die Straße. Daraufhin wurde die Nazi-Veranstaltung aufgelöst, dann flogen Steine, Flaschen, etc. aus den Reihen der Nazis!
    youtube.com/watch?v=Ggi9spxgsJs&mode=related&search=
    (4 Filme)

    Das ist mal ein guter Zug von Seiten der Polizei, aber irgendwie immer davon abhängig, wer gerade OB in der jeweiligen Stadt ist. Zumindest kommt mir das so vor, sonst wären in Braunschweig vor zwei Jahren nicht fast 900 Gegendemonstranten eingekesselt worden. Diese wurden über fast 5 Stunden festgehalten und nicht einmal ärztlich versorgt. Na, wen wunderts, bei einem OB, der seine Karriere in der NPD gemacht hat...
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