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- 21. Juni 2007 2 Min.
Berlin (queer.de) - In Deutschland leben etwa 8.000 bis 10.000 Intersexuelle - Menschen mit den körperlichen Merkmalen beider Geschlechter. Ein Nationales Netzwerk des Bildungsministeriums soll Aufschluss über die Ursachen von Intersexualität geben und durch eine klinische Evaluationsstudie "typische Behandlungsverläufe und Ergebnisse" darstellen, so die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken. Das Netzwerk werde mit etwa 30 Millionen Euro gefördert und soll so "zerstreute Kapazitäten in Forschung und Versorgung" zusammenführen.
Zur Situation intersexueller Menschen in Deutschland kann die Bundesregierung nur wenige Angaben machen. So seien etwa die Zahl von Betroffenen, die geschlechtszuweisende medizinische Maßnahmen durchführen ließen, von 27 im Jahr 2000 auf sieben im Jahr 2004 gesunken. Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Mehrzahl der betroffenen Menschen, bei denen in der Kindheit eine operative "Vereindeutigung ihres Genitalbefundes" stattgefunden hätte, dies für richtig befunden hätte. In Anbetracht der Tradition der Zweigeschlechtlichkeit sei es für Eltern eine schwierige Entscheidung, keine Geschlechtszuweisung ihres Kindes vorzunehmen und es in einem "Zwischenraum der Geschlechter" aufwachsen zu lassen.
In der Antwort heißt es weiter, nach dem Kenntnisstand der Regierung bestehe eine "relativ weit gehende Übereinstimmung" darüber, dass eine frühe eindeutige Festlegung des Geschlechts die Entwicklung einer stabilen Geschlechtsidentität erleichtere. Sie sei für die allgemeine psychische Entwicklung und Identitätsbildung "wichtig und hilfreich". (hib)
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» Antwort auf die Kleine Anrage als PDF















Verstümmelung wird hier als etwas Positives beschrieben. Dabei schützt es die Menschen nur vor der Ächtung. Eigentlich nichts anderes als die Kastrationen untern Hitler von Schwulen!
Die Gleichberechtigung von Mann und Frau hätte schon längst in eine Gleichberechtigung der Geschlechter geändert werden müssen.
Das wäre dann auch ganz nebenbei gut für uns Schwule und Lesben gewesen.
Denn wenn mehr als zwei Geschlechter gleichberechtigt sind, kann man die Ehe nicht nur einer Verschiedengeschlechtlichkeit von nur zwei Geschlechtern gewähren, sondern müsste die entweder allen verschieden geschlechtlichen anbieten (schlecht für Schwule und Lesben) oder einfach allen zweier Paare.
Die Forschung sieht, so wie sie hier beschrieben ist, sehr negativ aus. Könnte auch eine Teufelsaustreibung der Kirche sein. Es muss nicht untersucht werden, was man dagegen tun kann, sondern wie man den Menschen helfen kann. Also Aufklärung bei Eltern und Schülern über die verschiedenen Geschlechter!