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- 21. Juni 2007 1 Min.
aktualisiert am 22.06.2007, 07:30 Uhr
Bremen (queer.de) - Große Enttäuschung in der Bremer Community: Auf den 128 Seiten der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Grünen findet sich so gut wie nichts zu den Belangen von Lesben, Schwulen und Transgendern. Lediglich auf Seite 119 unter "Finanzen und Personal" heißt es: "Die rechtliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe wird im öffentlichen Dienstrecht einschließlich Besoldungs- und Versorgungsrecht realisiert."
"Ist daraus zu schließen, dass im Norden alle Aufgaben erledigt sind und paradiesisch queere Zustände herrschen?", fragt ironisch Andreas Günther, Bundessprecher der Arbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer. Er selbst hätte sich vom rot-grünen Senat u.a. die Bekämpfung von Diskriminierungen mit einer Landesstelle, ein Diversity-Konzept für die Verwaltung sowie gleichgeschlechtliche Lebensweisen als Thema der Lehrerbildung gewünscht.
Knapp fünf Wochen nach der Landtagswahl in Bremen und acht Verhandlungsrunden hatten sich SPD und Grüne am Samstag auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Der Vereinbarung müssen allerdings noch die Landesparteitage zustimmen. Die Sozialdemokraten wollen am 23. Juni über das Vertragswerk abstimmen, die Grünen zwei Tage später. (cw)
Links zum Thema:
» Der rot-grüne Koalitionsvertrag als PDF zum Download















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