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- 23. Juni 2007 1 Min.
Berlin (queer.de) - Trotz zeitweise strömenden Regens feierten am Samstag in Berlin rund 400.000 Menschen den 29. Christopher Street Day in der Hauptstadt. 51 Wagen zogen am Nachmittag ohne größere Zwischenfälle unter dem Motto "Vielfalt sucht Arbeit" vom Kurfürstendamm zur Siegessäule.
Die diesjährige Parade richtete sich vom Motto her gegen Diskriminierungen in der Arbeitswelt. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit verurteilte auf der Abschlusskundgebung an der Siegessäule die Diskriminierung von Schwulen und Lesben: "Es ist leider immer noch so, dass homosexuelle Menschen Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen", sagte der offen schwule SPD-Politiker. Auch in den Chefetagen dürfe man zwar schwul sein, "es aber nicht sagen".
Während Wowereit selbst "aus Termingründen" nicht an der Parade teilnahm, marschierte die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, am Anfang des Zuges mit. Selbst der Berliner Eisbär Knut fand sich beim CSD wieder: auf einem der Wagen in Form von zwei "kopulierenden Eisbären" mit dem Plakat "Wir üben noch".
Aus Krankheitsgründen musste Jimmy Somerville seinen Auftritt bei der Abschlusskundgebung unter der Siegessäule absagen. Prominenteste Sängerin war Nina Hagen. Um Mitternacht soll der Gay Pride erstmal mit einem Feuerwerk beendet werden (cw).
Links zum Thema:
» www.csd-berlin.de














