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- 25. Juni 2007 1 Min.
Leipzig (queer.de) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat auf dem bundesweiten Fankongress in Leipzig zum ersten Mal neben anderen Formen der Diskriminierung auch Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit im deutschen Fußball thematisiert. "DFB und Fans sind sich darin einig, dass Homophobie ein Problem ist, an dessen Lösung dauerhaft gearbeitet werden muss", berichtete Christian Deker, der als Vorstand des schwul-lesbischen VfB-Stuttgart-Fanclubs an dem Treffen teilgenommen hat.
DFB-Präsident Theo Zwanziger habe sich gegenüber den Aktivitäten der schwul-lesbischen Fanclubs "aufgeschlossen" gezeigt, sagte Deker. Für Werner Pohlenz von den Berliner Hertha-Junxx ist dies mehr als ein Zeichen: "Die Zeiten, in denen die sexuelle Orientierung von Fans, Spielerinnen und Spielern vom DFB als Privatsache abgetan wird, sind damit hoffentlich bald vorbei."
Die schwul-lesbischen Fanclubs in Deutschland hatten sich auf dem Leipziger Kongress gemeinsam präsentiert, unterstützt von der Ex-Bundesliga-Spielerin Tanja Walther vom europäischen schwul-lesbischen Sportverband EGLSF.
In der "Leipziger Erklärung - Gegen Diskriminierung im Fußball" sprachen sich die Teilnehmer mehrheitlich dafür aus, sich im Rahmen ihrer Gruppen und Organisationen gegen alle Formen von Diskriminierung zu engagieren. So sollen Antidiskriminierungs-Paragraphen in Stadionordnungen und Vereinssatzungen aufgenommen sowie Diskriminierungen mit Hilfe der DFB-Task Force dokumentiert werden. (pm)
Links zum Thema:
» www.queerfootballfanclubs.com












